I spit on your Grave

I spit on your Grave

Originaltitel: I spit on your Grave
Genre: Horror / Rape and Revenge
Regie: Steven R. Monroe
Hauptdarsteller: Sarah Butler
Laufzeit: DVD (91 Min) • BD (95 Min)
Label: Tiberius Film

I spit on your Grave   24.04.2016 von Panikmike

In den 70er und 80er Jahren waren Horrorfilme der große Hit. Neben Filmen wie Texas Chainsaw Massacre machten auch viele Gewalt-Streifen ihre Runde. Die bekanntesten aus dieser Zeit waren The Last House on the left  und Day of the Woman, welcher später in I spit on your Grave umbenannt wurde. Seit einiger Zeit gibt es ein Remake dieses Films, den wir jetzt mal genauer unter die Lupe genommen haben…

Die Schriftstellerin Jennifer Hills (Sarah Butler) macht sich auf dem Weg zu einer abgelegenen Hütte um in Ruhe ihr neues Buch zu schreiben. Nur wenn sie ausgeglichen, ruhig und alleine ist kommen ihr die Ideen zu einer Story. Die hübsche Frau ahnt aber nicht, dass sie in dem Haus keine Ruhe haben wird. In einer der ersten Nächte wird sie von einer Gruppe Einheimischer überfallen und vergewaltigt. Sie leidet Qualen und würde lieber sterben, als sowas noch einmal durchleben zu müssen. Als sie sich von der Gruppe losreißen kann und versucht zu fliehen, hat sie keine Energie mehr. Kraftlos fällt sie in einen Fluss und wird von den Wellen weggetragen. Da die Gruppe aber befürchtet, sie könnte dies überleben, wollen sie sie tot sehen. Tage vergehen, doch die Leiche ist nirgends auffindbar. Die Männer haben sich wieder beruhigt und gehen ihren normalen Berufen nach. Doch plötzlich taucht Jennifer aus dem Nichts auf und schwört auf Rache…

 

Die 70er und 80er waren schon hart. Nicht nur dass das Leben damals anders war als jetzt, nein auch die Filme waren besonders. Das Untergenre „Rape and Revenge“ (Vergewaltigung und Rache) war ein großes Thema und wurde öfters behandelt, wie auch in I spit on your Grave. Bei diesem Remake wird es wie damals ebenso eine zweigeteilte Meinung geben. Die Einen werden diesen Film lieben, die andere Seite hingegen wird sich ekeln und wundern, wie ein Regisseur sowas nur drehen kann. Problematisch wird es, wenn man die Filme der damaligen Zeit mit den Remakes vergleicht. Der Geist des Films ist leider ein wenig verflogen. The Last House on the left war ein Film, der noch durch eine dichte Atmosphäre und guten Ideen überzeugen konnte, I spit on your Grave hingegen schafft dies nicht komplett. Der Psychoterror der Protagonistin kann zwar im Laufe des Films überzeugen, doch die Härte des Originals wird nicht erreicht. Ebenso sind die Ideen zwar kranker Natur, doch wirken sie nicht zu 100% glaubwürdig ...oder denkt Ihr, dass eine Frau mit Jennifers Statur innerhalb kürzester Zeit verschiedene Männer durch die Gegend tragen kann?! Daher flacht die Geschichte und somit auch der gesamte Streifen in der zweiten Hälfte ein wenig ab, insofern man dies als Manko betrachtet. Die Racheszenen sind dagegen wieder absolut sehenswert, auch wenn sie teilweise aufgesetzt wirken.

 

Bildergalerie von I spit on your Grave (6 Bilder)

Bei der Qualität der Blu-ray hat man sich allerdings ins Zeug gelegt. Die Außenaufnahmen wirken authentisch und kommen gut zur Geltung. Die Farben sind ein wenig blass, was aber als Stilmittel eingesetzt wurde. Ein Bildrauschen findet man selten, daher ist die Gesamtqualität auf hohem Niveau. Der Ton ist ebenso gut gelungen. Die Trennung der Kanäle ist gut, die Dialoge sind verständlich und der Bass wirkt. Leider zu wenig, da der Film generell selten Effekte aufzuweisen hat. An Extras gibt es für den Fan ein paar unterhaltsame Spezials, die man sich unbedingt ansehen sollte.

 

In Deutschland erschien seitens Sunfilm eine extrem gekürzte Fassung, bei der ca. 12 Minuten fehlen.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

I spit on your Grave beginnt relativ ruhig, doch schon nach kurzer Zeit geht die Post ab und wird nach und nach krasser. Die Geschichte ist zwar nix Neues, dennoch ist die Neuverfilmung des alten Klassikers gelungen. Auch wenn die Bösewichter sehr eindimensional sind und mich nicht wirklich erschrecken konnten, so kann die Hauptdarstellerin Sarah Butler umso mehr überzeugen. Fans von Horrorfilmen werden definitiv auf ihre Kosten kommen, denn dafür sorgen blutige und teils sehr brutale Szenen. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die deutsche Version um ca. 12 Minuten geschnitten ist. Die uncut Version gibt es nur im Ausland.


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