Invasion der Körperfresser

Invasion der Körperfresser

Originaltitel: Infection
Genre: Horror
Regie: Albert Pyun
Hauptdarsteller: Jenny Dare Paulin • Morgan Weisser • Alan Abelew • Don Kei ...
Laufzeit: 82 Minuten
FSK 16

Invasion der Körperfresser   17.04.2009 von derstefan

Meteoritenschauer stürzen auf die Erde. Ein Virus wird verbreitet, der Menschen in Aliens verwandelt. Der Erreger übernimmt mit rasender Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Opfer. Eine Polizeistreife gerät mitten in die Katastrophe. Was ist hier nur passiert?

 

Es scheint zunächst eine weitere ruhige Nacht im kleinen kalifornischen Städtchen Lawton zu werden. Officer Bardo (gespielt von Scott Paulin) ist auf nächtlicher Streife und hält Funkkontakt zu seinem Kollegen Deputy Ben. Ein Farmer hat sich ungewöhnlich lang nicht bei seiner Frau gemeldet und Bardo soll nach dem Rechten sehen. Ungewöhnlich ist auch der Meteoritenschauer, der aus einem klarem Himmel herabregnet. Nach ein paar Minuten Suche findet der Officer auch den Farmer, der sich allerdings ein wenig seltsam verhält. Bevor der Gesetzeshüter reagieren kann hat er den Farmer sprichwörtlich am Hals und dazu eine Ladung unerwünschter Parasiten abbekommen, die es sich schnell in der neuen Körperhülle bequem machen.

Da sich die außerirdischen Invasoren gerne weiterverbreiten, steigt der infizierte Officer wieder in seinen Wagen und sucht sich weitere Opfer. Ein jugendliches Pärchen macht ein wenig in einem Wagen am Wegesrand rum, was für ein gefundenes Fressen für Körperfresser Bardo! Zum Glück konzentriert sich der frisch Infizierte zuerst auf den Herren der Schöpfung. Da die junge Dame nicht dämlich ist, haut sie mit dem Auto des Officers ab und versucht nun via Funkkontakt mit der Polizeizentrale der „unangenehmen“ Situation in dem dunklen Waldstück zu entfliehen. Doch die infizierten Körperfresser versuchen ihr möglichstes, das Mädchen an Ihrer Flucht zu hindern. Schon bald fast die ganze Stadt infiziert und auch der Funkkontakt wird auf einmal schwierig...

Der Regiesseur des Films Albert Pyun ist schon lange im Filmbusiness: Seit circa 25 Jahren liefert er in schöner Regelmäßigkeit B-Movies wie „Cyborg“ oder „Nemesis 1-4“ ab.

Was unterscheidet diesen Film von anderen Standard-Billig-Machwerken? Die Kamera ist hier der wahre Hingucker. Der Film wird in Echtzeit aus der Perspektive der Überwachungskamera in der vorderen Scheibe des Polizeiwagens gezeigt. Was dabei herauskommt, ist ein fast schon hypnotischer Film, der durch nur kleine optische Effekte wie Lichtblitze und schattigen Erscheinungen erstaunlich viel Spannung erzeugen kann. Ton und Bild gehen in Ordnung, für eine Low-Budget-Produktion ist das recht prima geworden. Wer sich fragt, warum der Film schon nach 67 Minuten vorbei ist, obwohl auf der Verpackung 82 Minuten Spielzeit angegeben sind, der schaut sich bitte den Abspann 15 Minuten lang bis zum Ende an...


Das Fazit von: derstefan

derstefan

Kann der Film überzeugen? Leider nicht komplett. Die Überraschungsmomente sind ein wenig spärlich gesät und die Darsteller sind wahrlich keine Oscar-Kandidaten. Den Film kann man als Experiment bezeichnen, welches jedoch leider nicht ganz gelungen ist. Das Gruselfeeling mag nicht so recht rüberkommen, ein bisschen pfiffigere Dialoge und ein besseres Drehbuch hätten dem Film sicher gut getan. Aber was soll´s: B-Movie-Fans werden es mögen und schon gespannt auf den zweiten Teil warten.


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