Jeder braucht einen Engel

Jeder braucht einen Engel

Originaltitel: An Angel for May
Genre: Drama
Regie: Harley Cokeliss
Hauptdarsteller: Tom Wilkinson • Mathew Beard
Laufzeit: 95 Minuten
FSK 6

Jeder braucht einen Engel   01.04.2009 von xXMaNu3lXx

Die Zeit während des zweiten Weltkrieges war hart und viele Menschen mussten ihr Leben lassen. Der Film „Jeder braucht einen Engel“ spielt in zwei Zeiten, zum einen in unserer heutigen Zeit und zum anderen in der vor 50 Jahren, während des zweiten Weltkrieges. Ein Low-Budget-Film, der viele Menschen begeistert hat, zeigt eindrucksvoll, wie es vor allem den Kindern aus dieser Zeit erging und was sie erlebten bzw. erleiden mussten.

 

Die Hauptperson des Films ist Tom, ein Junge, der in der Schule bei vielen als Mobbing-Opfer gilt, da sein Sportlehrer mit seiner Mutter liiert ist. Außerdem würde er sich wieder eine richtige Familie wünschen. Während einer Autofahrt sieht er am Straßenrand einen Hund – er steigt aus dem Auto aus und möchte ihm gerne helfen, doch er findet nur ein Halsband. Da seine Eltern ihm keinen Glauben schenken, schwänzt er mal wieder die Schule und macht sich, getrieben von einer „inneren Stimme“, alleine auf die Suche nach dem Hund. Schließlich findet er den „Streuner“ in einer alten Ruine, als ein schweres Gewitter aufzieht. Er sucht Unterschlupf in einem alten Kamin, den Überresten des Hauses, und drückt den Hund fest an sich. Mit einer gut inszenierten Animation verschwindet Tom in dem Kamin und taucht auf der anderen Seite wieder auf – er sieht sich um und stellt fest, dass er in der Vergangenheit vor 50 Jahren gelandet ist, also in der Zeit während des zweiten Weltkrieges.

 

Er begegnet May, einem Mädchen im selben Alter, das auf der Farm lebt, die das „Zeitloch“ enthält und freundet sich mit ihr an. Tom versucht wieder in die Gegenwart zu kommen und während eines Gewitters, das der Schlüssel für die Zeitreise ist, gelingt es ihm nach drei Tagen schließlich die Rückkehr. Tom bekommt von einer Bekannten weitere Informationen über die damalige Farm und stellt erschreckend fest, dass ein Bombenangriff Mays Leben zerstörte. May wird in seiner Zeit als „Landstreicherin“ verhasst. Der Junge möchte ihr Leben verändern und versucht, mit allen Mitteln erneut in die Vergangenheit zu reisen, um ihr Leben vor dem Bombenangriff zu retten.

 

Die Geschichte ist sehr gut in Szene gesetzt und mit einer guten Besetzung glaubwürdig vermittelt. Außerdem baut er durch die einzelnen Zeitreisen und Ereignisse viel Spannung auf, die bis zum Ende des Filmes andauert. Auch Kindern kann man diesen Film empfehlen, da er die damalige Zeit auf eine „verträgliche“ Art und Weise übermittelt. Abschließend ist noch zu sagen, dass der Film auf den Roman „An Angel for May“ von Melvin Burgess aus dem Jahr 1992 basiert.


Das Fazit von: xXMaNu3lXx

xXMaNu3lXx

Eigentlich sind diese Art Filme nicht so mein Fall, aber „Jeder braucht einen Engel“ hat mich eines Besseren belehrt. Das Fantasy Drama bringt eindrucksvoll die schwere Zeit während des zweiten Weltkrieges rüber und zeigt auf, was die Kinder erleben mussten und wie es Ihnen in den Heimen ergangen ist. Die Besetzung ist klasse und trotz eines „Low-Budget-Filmes“ sind einige tolle Effekte enthalten. Ich persönlich würde dem Film eine Chance geben, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, da er neben seinen geschichtlichen Wurzeln, der spannenden Erzählung auch eine Portion Herz mit sich bringt.


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