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Kategorie C
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BEWERTUNG |
28.09.2009 von Tobi„Wir sind keine Fußballfans. Wir sind deutsche Hooligans“. Wie oft hört man solche Parolen bei einem Fußballspiel? Wieder und wieder liest man von Ausschreitungen gewaltbereiter Fußballfans in den Zeitungen oder hört davon in den Medien. Der Film „Kategorie C“ offenbart einen erschütternden Einblick in diese Subkultur und zeigt „Fans“ rivalisierender Clubs aus Leipzig im Portrait.
Ich muss sagen, dass diese Dokumentation wirklich einen krassen Einblick in die Szene der deutschen Hooligans gibt. Es ist erschreckend zu sehen wie manche Leute ihr Wochenende verbringen und wie sie sich freuen sich zu prügeln. Die meisten kennen Gewalt bereits aus der eigenen Familie und es scheint so, als zieht sie sich durch ihr ganzes Leben. In den Interviews wirken die Protagonisten menschlich und verletzlich, aber das was sie sagen revidiert das Ganze wieder. Wenn es plötzlich im Stadion brennt und die Zuschauer nicht mehr raus gelassen werden hört der Spaß auf. Dieser Film zeigt die Fußball-Fankultur in ihrer radikalsten Form. Er gibt einen tiefen, beeindruckenden und beängstigenden Blick in die Welt der deutschen Fußball-Hooligans.
Die DVD-Auswertung dieser Dokumentation ist auch sehr gut geworden. Bild und Ton können überzeugen und zeigen das Geschehen hautnah. Der Kameramann war immer direkt dabei, so dass man die Gefahr fast spüren kann. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen. Sie gibt es ein Interview mit der Regisseurin und dem Kameramann, sowie einige entfernte Szenen. Die typische Epix-Trailershow und das Wendecover runden diese geniale Veröffentlichung ab. Das Fazit von: Tobi
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Der Begriff „Hooligans“ ist weltweit bekannt. Jeder kennt die Berichte und so sind es scheinbar gerade die Fußballfans aus England, welche sehr gewaltbereit zu sein scheinen. Weit gefehlt kann man da nur sagen. Regisseurin Franziska Tenner zeigt im Film „Kategorie C – Deutsche Hooligans“ Anhänger des 1.FC Lokomotive Leipzig, sowie des Rivalen BSG Chemie Leipzig e.V. im Interview. Dabei muss der Zuschauer mit Erschrecken feststellen, was diese Leute bereit sind für ihren Verein zu tun. Hier geht es nicht mehr im Fußball, hier geht es nur um Macht und Selbstdarstellung. Die Anliegen und Ideale dieser Leute sind fernab jeglicher Realität und die politischen Konsequenzen kommen nicht wirklich in die Gänge. Wohin soll das alles noch führen und wo bleibt dabei der Fußball?

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