Koma

Koma

Originaltitel: Coma
Genre: Medizin-Thriller-Serie
Regie: Mikael Salomon
Hauptdarsteller: Lauren Ambrose
Laufzeit: Ca. 153 Minuten
Label: Sony Pictures Home Entertainment
FSK 16

Koma   23.09.2013 von Panikmike

1977 erschien vom amerikanischen Autor Robin Cook ein Roman, der ein Jahr später von Michael Crichton verfilmt wurde. In Amerika wurde vor einem Jahr ein Remake gedreht, welches für das Fernsehprogramm bestimmt war. Nun gibt es die Mini-Serie mit zwei Folgen auch auf DVD und Panikmike hat sich zusammen mit Susan Wheeler ins Peach Tree Memorial Krankenhaus begeben …

 

Susan Wheeler (Lauren Ambrose) ist eine Medizinstudentin und macht ihre Ausbildung im Krankenhaus, welches von ihrem Großvater erbaut wurde. Nach einiger Zeit erfährt sie, dass momentan eine hohe Zahl an Patienten ins Koma fällt, ohne dass es einer der Ärzte erklären könnte. Alle Komafälle werden dann ins Jefferson Institut gebracht, in dem Mrs. Emerson (Ellen Burstyn) das Sagen hat. Zusammen mit Dr. Mark Bellows (Steven Pasquale) und Dr. Stark (James Woods) geht sie der Sache auf die Spur und findet mehr und mehr seltsame Dinge, je weiter sie in die Materie eintaucht. Dass es sich bei den Fällen um keinen Zufall handeln kann, wissen alle Beteiligten, dennoch tappen sie während ihrer Ermittlungen im Dunklen.

 

Die Tage verstreichen und es ist keine Aufklärung der plötzlichen Komapatienten in Sicht. Auf einmal wird aber Susans Kollegin entlassen, mit der sie auch zusammenwohnt. Die Krankenhausleitung möchte die Medizinstudentin loswerden und sie findet zufällig eine Kamera in ihrem Haus. Ebenso wird sie permanent von einem Patienten beobachtet, mit dem sie aber nichts zu tun hat. Je weiter sie und Dr. Bellows der Sache auf den Grund gehen, desto gefährlicher wird es für beide…

 

In welches Wespennest haben Susan und Dr. Bellows gestochen? Warum sind viele Patienten ins Koma gefallen, obwohl die Operationen Routine waren? Was hat das Jefferson Institut mit dem ganzen Fall zu tun?

 

Bildergalerie von Koma (10 Bilder)

Warum aus dem Stoff eine Serie mit zwei Teilen, und kein ganzer Film gemacht wurde, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich liegt es an der Ausstrahlung im Fernsehen. In meinen Augen hätte man durchaus auch einen Kinofilm draus machen können. Das Format ist aber nicht wichtig, denn die Geschichte muss begeistern – und das tut sie auch! Die Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend und bringen in die Story einen schönen roten Faden, der sich bis zum Ende durchzieht. Ganz zum Schluss wird man dann noch positiv überrascht, bis dahin kann man sich die Geschichte nicht vorstellen. Alles in allem schuf Regisseur Mikael Salomon einen interessanten Film, der in der Wirklichkeit durchaus passieren könnte oder vielleicht auch schon einmal passiert ist! Wer weiß das schon?


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag Science-Fiction-Geschichten, und auch die Mini-Serie Koma reihe ich dort ein. Auch wenn sie in unserer Zeit spielt und eigentlich keine Fiktion enthält, so ist das Thema dennoch fragwürdig und gegen die Menschenrechte. Doch zu viel werde ich auch hier nicht verraten. Wer den Inhalt und auch die überraschenden Wendungen der Mini-Serie sehen und verstehen möchte, der muss sich Koma selbst reinziehen. Die 155 Minuten sind zwar teilweise etwas lang, dennoch sind beide Teile spannend inszeniert und selten langweilig. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit Ridley Scott, der bei diesem Werk an der Produktion beteiligt war. Fans von Krankenhausserien und Science-Fiction-Liebhaber sollten einen Blick auf Koma werfen!


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