Kopfhörer Monster Jamz

Kopfhörer Monster Jamz

Publisher: Monster Cable
Genre: Kopfhörer
Erscheinungsdatum: Erhältlich

Kopfhörer Monster Jamz    09.07.2010 von Panikmike

Seitdem wir die Hardware-Ecke haben, macht es mir so richtig Spaß, diverse Dinge für den alltäglichen Gebrauch zu testen. Nun begebe ich mich in eine Liga, die nicht mehr in die Low-Budget-Linie fällt. Doch wer Qualität möchte, der muss auch ein bisschen bluten, oder? Von Monster haben wir Kopfhörer bekommen, die mal schnell ein Vielfaches teurer sind als mein MP3-Player! Lohnt es sich denn überhaupt solche Kopfhörer zu kaufen? Im Folgenden werde ich euch näherbringen, was diese qualitativen Monster-Hörer zum Klangwunder machen…

Ich war immer der Meinung, dass mir billige Kopfhörer zum Musikhören reichen. So kaufe ich mir einen günstigen MP3-Spieler der Marke „Irgendwie“ für rund 20 Euro und bin damit glücklich. Falls dieser dann den Geist aufgibt, dann schnell in den Elektromarkt um die Ecke und einen neuen kaufen. Ich fragte mich immer, warum soll ich denn viel Geld für ein Musik-Abspielgerät ausgeben? Die Antwort kam bei mir die letzten Tage per Post. Doch wie erklärt man in einem Artikel, wie Kopfhörer klingen und welche Qualität sie haben? Richtig, das ist gar nicht so einfach. Fangen wir wieder ganz von vorne an, in dem Fall bei der Verpackung und dem Design. Die Verpackung der JAMZ sieht schlicht aus, ist aber ansprechend. Der Käufer bekommt eine in etwa DIN A5 große Schachtel, die beim aufmachen sehr edel erscheint. Das Ohrwunder selbst ist in einer Art Samt verpackt, darunter befinden sich eine Anleitung und eine schicke Tasche. Nimmt man sie in die Hand, dann fällt einem sofort das Gewicht auf, die JAMZ sind nicht gerade leicht, was aber relativ einfach erklärbar ist. Da der Korpus der Monster-Hörer aus Vollmetall besteht, sind sie natürlich schwerer als ein herkömmlicher Kopfhörer aus einer Plastik/Metall-Kombination. Da das Gewicht höher ist als bei herkömmlichen Klangwandler, geht dies auch auf Dauer auf den Komfort. Dieser ist bei Monster zwar sehr hoch, doch nach einer langen Zeit merke ich auch das Gewicht der JAMZ. Wobei man auch sagen muss, jeder ist anders und empfindet auch das Gewicht anders. Ich für meinen Teil fand es nicht schlimm und konnte auch nach zwei Stunden problemlos die JAMZ im Ohr behalten. Einen großen Vorteil hat die Mettallegierung allerdings, sie ist quasi unkaputtbar. Im folgenden Video zeige ich euch, dass man tatsächlich auch mit einem Hammer auf die Kopfhörer schlagen kann und sie dann immer noch funktionieren!
 


 

Was ebenso sofort auffällt sind die Ohrstöpsel, die nicht am Innenohr aufliegen, sondern wie eine Art Ballon quasi im Ohr liegen. Der Tragekomfort ist dadurch anders, ob es besser oder unangenehmer ist, sollte jeder selbst entscheiden. Ich finde diese Möglichkeit auf alle Fälle besser, alleine schon, weil das Plastik abwaschbar ist. Monster legt in die Packung drei verschieden große Plastikstöpsel bei, da sollte für jede Ohrgröße was dabei sein.

Doch widmen wir uns mal dem wichtigsten, nämlich den Klang. Das erste was mir auffiel war folgende Situation: Ich tauschte die JAMZ gegen die Billigkopfhörer meines MP3 Players aus und startet den ersten Track. Dieser ist eine Klangdemo mit 15 Sekunden, die schon seit Kauf bei meinem Player dabei war. Ich staunte schon nach der ersten Sekunde, da ich Frequenzen wahrnehmen konnte, die ich mit meinen alten nicht hörte. Dadurch wurde ich neugierig und musste natürlich gleich mal meine Lieblingssongs suchen und anhören. Da ich ein Querbeet-Hörer bin, konnte ich neben Pop, Rock und Hip Hop auch Techno als Klangbeispiele nutzen. Der Sound-Check fiel bei allen Musikstücken sehr positiv aus, mir ging es bei einigen Stücken wie beim ersten Einstöpseln. In der Tat schafft der JAMZ eine Musikumgebung, die ein Billigkopfhörer nicht schaffen kann. Der Hörer bekommt einen Ohrenschmaus erster Güte, man muss es jedoch selbst am eigenen Ohr hören, denn die Beschreibung alleine reicht nicht. Mit den JAMZ klingt alles sehr natürlich und die Klangdetails der Songs werden präzise wiedergegeben. Einzig und alleine der Bass ist mir persönlich zu wenig, doch das konnte mein Billigkopfhörer auch nicht besser. Der Vorteil bei den JAMZ hingegen ist, dreht man ein wenig lauter auf, so hören sie sich immer noch sehr gut an, alles kommt klar aus den Hörern. Bei den günstigen Dingern hingegen fängt es schnell an zu krachen und das Klangbild des Songs wird zerstört. So bin ich selbst zu dem Entschluss gekommen, auch wenn die JAMZ nicht gerade billig sind, so lohnen sie sich auf alle Fälle. Wenn man gerne und oft unterwegs Musik hört, so sollte man auf Qualität nicht verzichten. Bedenkt allerdings eine Tatsache, die meisten wissen gar nicht wie schlecht ihre Kopfhörer sind, bis sie mal was Richtiges angestöpselt haben. So geht einfach mal um die Ecke zum nächsten Hifi-Geschäft und testet einfach mal die JAMZ. Denn ein Versuch kostet nix, ihr werdet sehen, ich erzähle euch keinen Mist. Zum Schluss gibt es noch den Lieferumfang und die technischen Daten.

Lieferumfang:
Monster Kopfhörer
Drei Ohrstöpsel in verschiedenen Größen
Hochwertige Verkaufsverpackung
Kabel-Management-Clip
Edle Aufbewahrungstasche
Anleitung

Technische Daten:
3,5 mm Klinkenstecker vergoldet (24K)
In-Ear-Kopfhörer-Technik mit klarem Klang
Verchromtes Vollmetallgehäuse
Kabeldesign mit spezieller Anti-Verwickelungstechnik
Geräuschdämmende Ohr-Kapseln
Kompatibel mit allen Geräten mit 3,5mm Klinken-Ausgang


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Die Firma Monster Cable kenne ich ja schon lange und bisher konnte mich nie jemand überzeugen, viel Geld für ein Kabel oder Zubehör auszugeben. Auch bei den Kopfhörern war ich skeptisch, denn es ist schon ein großer Unterschied, ob man 20 oder 100 Euro für Ohrstöpsel ausgibt. Nach dem Test der JAMZ muss ich allerdings sagen, dass mich Monster mit diesem Produkt überzeugen konnte. Der Klang ist unglaublich gut, der Komfort steht im Vordergrund und, wie ihr beim Video sehen könnt, sind die Dinger wirklich „fast“ unkaputtbar! Jeder der gerne Musik hört, sollte mal zu dem Musikhändler um die Ecke gehen und die Dinger testen. Ihr werdet sehen, dass ich Recht habe! Viel Spass und vergesst nicht, es ist viel schöner, Klang statt Krach zu genießen.


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