Lenovo Yoga 500

Lenovo Yoga 500

Publisher: Lenovo
Genre: 2-in-1 Ultrabook

Lenovo Yoga 500   24.12.2015 von Assimilator

Mit der Yoga Reihe bietet Lenovo bereits seit einiger Zeit Notebooks an, welche sich dank des 360 drehbaren Scharniers auch als Tablet nutzen lassen. Wir haben uns das Yoga 500 einmal genauer angeschaut...
 

Dank den Vorzügen der modernen Technik werden Notebooks heute immer kleiner und leichter. Ultrabooks ist hier das Stichwort. Dank dem Trend der Tablets werden auch Touch Screens immer beliebter und lassen sich auch problemlos mit einem Notebook oder einem Ultrabook kombinieren. Lenovo bietet mit der Yoga Reihe genau diese Vorzüge, legt jedoch noch eine Schippe drauf. Das Display der Geräte lässt sich problemlos um 360 Grad drehen, sodass man das gute Stück auch als Tablet nutzen kann.

Die Verpackung und der Inhalt
 
Hat man sich einmal zum Kauf eines Notebooks der Yoga-Reihe entschieden, ist die Freude natürlich groß. Lenovo liefert das Gerät in einer Pappverpackung aus, welche auf der Vorderseite nur vom Lenovo Schriftzug verziert ist. Nach dem Öffnen erhält man einen direkten Blick auf das gute Stück, welches von einer Folie verpackt und mit Styropor in Position gehalten wird. Zusätzlich befinden sich das Netzteil, eine Anleitung sowie Garantiebestimmungen in der Verpackung.

Oberfläche, Verarbeitung und der erste Start

Nachdem man das Notebook einmal aus der Verpackung genommen hat, fällt sofort die edle Optik auf. Das Notebook selbst ist aus schwarzen, gebürsteten Metall, die Scharniere sind metallicfarben. Diese Optik ist vor allem deshalb so edel, weil in Kombination mit dem extrem dünnen Notebook Lenovo einen Weg gewählt hat, welcher sich sehr gut von der klassischen Apple Optik entfernt. Hinzu kommt ein Gewicht von 1,8kg, welche das Notebook zum absoluten Leichtgewicht macht. Auch an Anschlüsse wurde beim Lenovo Yoga 500 nicht gespart. So finden sich neben zwei USB 3.0 und einem USB 2.0 Anschluss auch ein Netzwerkanschluss sowie HDMI- und Audioports. So steht auch der Nutzung als klassisches Notebook nichts im Wege. Die generelle Verarbeitung ist makellos und selbst mit der Lupe lassen sich keine Fehler erkennen.

Startet man das Gerät zum ersten Mal, befindet man sich im Einrichtungsassistent von Windows 8. Nach der Eingabe eines Computernamens sowie dem WLAN-Passworts und einigen weiteren Kleinigkeiten steht der Nutzung nichts mehr im Wege. All dies ist kinderleicht und innerhalb von wenigen Minuten befindet man sich auf dem Desktop.
 

Benutzung
 
Nachdem man sich das erste Mal an das Notebook angemeldet hat und beginnt, das Gerät zu nutzen, stellt man relativ schnell fest, dass Lenovo mit dem Yoga 500 ein Gerät geschaffen hat, was gleichzeitig zwei Märkte bedienen will. Man hat bewusst versucht die Kosten gering zu halten, sodass das Gerät auch für Kunden mit einem kleinen Geldbeutel geeignet ist. Leider sorgt vor allem letzteres im Falle von Yoga 500 für einigen Frust, da Lenovo im Gerät hier nur eine HDD statt einer normal üblichen SSD zu verbauen. Dies sorgt dafür, dass die Festplatte die ganze Zeit am Ackern ist. So wird selbst das Surfen im Internet sehr schnell zur Geduldsprobe. Ein Blick in den Taskmanager bestätigt dabei, dass es tatsächlich nur die Festplatte und nicht der inzwischen etwas betagte Prozessor des Geräts ist, welches für die Geschwindigkeit verantwortlich ist. Hat man sich jedoch damit abgefunden und sich an die Performanceprobleme gewöhnt, offenbart das Yoga 500 eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten. Dank des Gewichts macht es Spaß, das Gerät die ganze Zeit dabei zu haben und bei Bedarf einfach zu starten. Der Akku hält hierbei problemlos bis zu vier Stunden normale Nutzung aus und so fängt man schnell an, in der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause noch eine E-Mail zu schreiben oder im Internet zu surfen. Glücklicherweise ist das Notebook dabei passiv gekühlt, sodass der Betrieb auf dem Schoß angenehm ist und nicht zu warm wird. Alternativ lässt sich natürlich auch das Display einfach komplett umklappen und das Notebook sich als Tablet nutzen. Hierbei ist jedoch die Tatsache, dass man das Notebook an seiner Tastatur hält, zu Beginn etwas merkwürdig. Die Tastatur wird durch Windows im Tablet Modus deaktiviert, dennoch fühlt es sich in den Händen etwas komisch an. Genauer gesagt am Arm, da das „Tablet“ mit 14 Zoll sehr groß ist und es unterwegs daher einer auf einem Arm liegt und mit der anderen Hand bedient wird. Doch nach ein wenig Eingewöhnung hat man sich auch an daran gewöhnt und man will das Yoga kaum noch aus der Hand legen.
 

Bildergalerie von Lenovo Yoga 500 (19 Bilder)

Technische Daten des Herstellers
 
  • Prozessor: AMD Vision A4-7210 Prozessor (Quad-Core), 2,2 GHz , 2 MB Cache, 25 Watt TDP
  • Chipsatz: SoC (System on Chip)
  • Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3L-1600 SO-DIMM
  • Festplatte: 500 GB SATA (5400 U/min, 7mm)
  • Laufwerk: Nicht vorhanden
  • Display: 35,6 cm (14 Zoll) HD Touch-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Auflösung: 1.366 x 768 Pixel, (16:9) Widescreen
  • Grafik: AMD Radeon R3 Grafik, Shared VRAM
  • Sound: Integrierte Stereo-Lautsprecher, Integriertes Mikrofon
  • WebcamHD: 720p
  • Akku: Bis zu 4 Stunden Akkulaufzeit (Long-Life-Akku, 2 Zellen 30Wh)
  • Netzteil: 220V / 45 Watt / 3-Pin
  • Abmessungen (B x H x T): 340 x 22 x 235 mm
  • Gewicht: 1,8 kg
 
Kommunikation
  • Gigabit LAN (10/100/1000 Mbit/s)
  • Wireless LAN 802.11 ac
  • Bluetooth
 
Schnittstellen
  • 1x USB2.0
  • 2x USB3.0
  • HDMI
  • Audio-Kombianschluss
  • Mikrofoneingang
  • Line-Out / Kopfhörerausgang
  • RJ45 LAN
 
Lieferumfang
  • Notebook, Netzteil
  • Herstellergarantie/-service
  • 2 Jahre Bring-In Service 

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Schon sehr lange war ich extrem neugierig, wie ich selbst ein Notebook mit 360-Grad-Display und Tablet-Funktion nutzen würde. Dank Lenovo hatte ich endlich die Chance, dies auch zu testen und ich muss sagen, es macht tatsächlich Spaß! Sowohl im Büro als auch unterwegs oder zu Hause ist es klasse, mit einem Yoga im Internet zu surfen, Dokumente oder Emails zu schreiben oder einfach ein wenig zu zocken. Leider hört dieser Spaß jedoch beim Yoga 500 schnell auf, weil die Festplatte einen Strich durch die Rechnung macht: Sie ist einfach zu langsam. Auf Nachfrage von Lenovo wurde mir gesagt, dass das Yoga 500 ein Einsteiger Notebook ist und man bewusst eine HDD verbaut hat als die deutlich teurere SSD. Nachdem ich das Gerät jedoch getestet habe, muss ich ganz klar sagen, dass der Aufpreis es auf jeden Fall wert wäre. Allein der Start das Notebooks kann bisweilen 2-3 Minuten dauern, bis man endlich im System ist und den Browser öffnen kann. Vor allem, wenn man schnell nur was gucken will, ist dies eine Qual. Dem entsprechend muss ich hier trotz des guten Preises von 499 Euro (Stand: Dezember 2015) deutlich Punkte abziehen. Ohne diese Probleme wären 7-8 Punkte drin gewesen, so gibt es leider nur 6 Punkte. Für ein wenig mehr Geld gibt es mit dem Yoga 700 ein Notebook mit den gleichen Funktionen, einem schnellen Prozessor und einer SSD. Wer Interesse hat, sollte eher dort zuschlagen!
 


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