Mass Effect 3 : Omega DLC

Mass Effect 3 : Omega DLC

Publisher: Electronic Arts
Entwicklerstudio: Bioware
Genre: Rollenspiel
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 28.11.2012
USK 16

Mass Effect 3 : Omega DLC   17.12.2012 von Xthonios

Electronic Arts und Bioware haben nach Leviathan nun ein zweites DLC für Mass Effect 3 auf den Markt gebracht. Neben einem neuen Trailer bietet uns Bioware eine neue Mission an, in der es um nichts Anderes geht, als für die Asari Aria T’Loak die Raumstation Omega zurückzuerobern. Waffen durchgeladen und Ausrüstung verpackt.

 

Am 27.11.2012 veröffentlichte Electronic Arts das zweite DLC für Mass Effect 3. In Omega begeben wir uns auf die bereits aus Mass Effect 2 bekannte Raumstation Omega, die seit Kurzem in der Hand von Cerberus ist. Ihr Anführer General Oleg Petrovsky ist die rechte Hand des Unbekannten und scheint auf der Raumstation irgendwas vorzuhaben.

Wusstet Ihr schon ...

  • 4 brandneue Level in der Omega Raumstation
  • 1 neuer Zentralbereich
  • Aria hat 2 neue Einzelspieler Kräfte
  • 3-5 Stunden Spielzeit
  • 2 neue Gegnertypen
  • 2 neue Waffen
  • 3 neue Erfolge
Das DLC beginnt recht unauffällig mit einer Nachricht auf unserem Terminal. Nach einer kleinen Reise zur Citadell werden wir von Aria abgefangen und über die Mission aufgeklärt. Als Erstes müssen wir jedoch unsere gesamte Crew links liegen lassen, denn Aria will uns für sich allein. Stattdessen ziehen wir also gemeinsam mit Aria in den Krieg gegen Cerberus. Nach einer kurzen Raumschlacht befinden wir uns mehr oder weniger unversehrt auf der Raumstation und treten den Kampf gegen Cerberus an. Damit wäre auch fast die ganze Story schon erklärt. Schnell wird klar, dass Omega im Gegensatz zu dem Leviathan DLC eine sehr lineare und kampfbasierte Erweiterung ist. Während man im ersten DLC zahlreiche Rätsel lösen und den Crew-Mitgliedern interagieren musste, beschränkt sich in Omega eher auf das Zuwerfen zusätzliche Thermo-Magazine für die nächsten Gegner. Während die Atmosphäre – bedingt durch die Missionen – aufgrund der zahlreichen Flure und Gänge eher fehlt, sorgen die Zwischensequenzen immer wieder für einen Lichtblick am Horizont. Ein Blick über das gesamte Panorama der Raumstation oder eine brenzlige Situation episch dargestellt, sorgt für die sonst so vermisste Mass Effect Atmosphäre.  

 

Nichtsdestotrotz zeigt uns Bioware, was Detailverliebtheit bedeutet. Neben zahlreichen dunklen Orten mit schicken Lichteffekten sind auch die Einführung neuer Gegnertypen absolut gelungen. Auch im Widerstandsnest – einem Bunker mitten in der Raumstation – finden sich neue Nebenmissionen und z. B. eine bedrückte Asari, die offensichtlich mit ihrem Liebsten spricht. Wer Zeit und Nerven erübrigen kann, wird hier im Zuge des DLC eine kleine Geschichte erfahren. Auch andere Orte zeigen eine Detailverliebtheit, die man sich oftmals in anderen Spielen wünschen würde. Hier zeigt Bioware wieder einmal ihr Talent. Das Gameplay ist wie in den meisten „Schieß-dich-durch“ Missionen recht simpel, auch auf den hohen Schwierigkeitsgraden kommt man recht gut durch. Während man früher stets auf seine Munition achten musste, scheint die Raumstation Omega eine Art Supermagnet für Munition und Verbände zu sein. In jeder Ecke stapeln sich Munitionskisten oder Medikits, sodass an Knappheit nicht zu denken ist. Dies führt dazu, dass die Taktik in den Hintergrund tritt und dem „Hirn-aus-feuer-frei“-Modus den Vorrang lässt. Schade eigentlich. Ebenfalls bedauerlich ist es, dass nach der Mission die Raumstation Omega nicht als neuer Flugpunkt im ME-Universum verfügbar ist. Und natürlich hat auch dieses Add-on keinen wirklichen Einfluss auf das Ende.

Bildergalerie von Mass Effect 3 : Omega DLC (16 Bilder)


Das Fazit von: Xthonios

Xthonios

Die Frage aller Fragen ist wohl: Lohnt sich das DLC? Ich sage JA! Trotz der doch eher mageren Story und dem simplen „Feuer Frei“-Missionsmodus, macht das DLC Spaß. Die Zwischensequenzen sind durchaus stimmig und sorgten bei mir für ein „Uffz“ und „Wow“. Der Unterhaltungsfaktor von Omega ist gelungen und wird sicherlich bei dem Einen oder Anderen für einen neuen Spieldurchgang sorgen. Das Gameplay hat sich null geändert und es gibt auch keine großen Vor- oder Nachteile in der restlichen Story. Lediglich der Preis von knappen 15 Euro wird sicherlich den Einen oder Anderen grübeln lassen.


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