Mother's Day

Mother's Day

Originaltitel: Mother's Day
Genre: Liebeskomödie
Regie: Garry Marshall
Hauptdarsteller: Jennifer Aniston
Laufzeit: DVD (113 Min) • BD (119 Min)
Label: EuroVideo
FSK 0

Mother's Day   12.01.2017 von Born2bewild

Für viele Familien ist der Muttertag ein wichtiger Feiertag, bei dem meistens das Familienoberhaupt für einen Tag verwöhnt wird. Wie aber ist es, wenn die Familie zerrüttet ist oder die gefeierte Mutter auf der Suche nach einer neuen Liebe ist? In diese Richtung geht der Film Mother's Day. Ob er uns damit überzeugen konnte oder nicht, erfahrt Ihr in unserem Review...

 

Henry (Timothy Olyphant) und Sandy (Jennifer Aniston) leben seit Jahren in Scheidung. Während Sandy auf Sachen wie Ernährung oder das Tragen von Unterhosen Wert legt, sieht es Henry etwas lockerer, wenn er da ist und die Kinder sieht. So bringt er zum Beispiel zum Frühstück, wenn er die Kinder zur Schule abholt, Donuts mit. Als er seine Ex-Frau auch noch etwas anders ansieht als sonst und sie ihn deshalb um ein Gespräch unter vier Augen bittet, ist Sandy ganz gespannt was sie erwartet. Doch anders als sie es sich erhofft hat, eröffnet er ihr, dass er wieder geheiratet hat. Darüber hinaus hat er es den Kindern auch schon erzählt, was Sandy einen zusätzlichen Hieb versetzt. Seine Neue lebt mit ihren knapp dreißig Jahren in einer anderen Welt. Als Henry dann auch noch fragt, ob er die zwei Jungs zum Muttertag für einen halben Tag haben kann, damit sie mit der seiner Meinung nach neuen Mama auch den Muttertag feiern können, würde sie ihm am liebsten den Kopf abreißen.

 

Unterdessen ist Bradley (Jason Sudeikis) mit seinen beiden Töchtern auf dem Friedhof, auf dem seine Frau liegt. Das Verhältnis der Drei ist angespannt, denn zusätzlich zur Pubertät seiner großen Tochter Rachel (Jessi Case) fehlt den Mädchen ihre Mutter. Der Witwer trainiert die Fußballmannschaft seiner Tochter Rachel, die gleichzeitig mit der Mannschaft der Jungs trainiert, in der auch ihr Schwarm spielt. Obwohl er die Schwärmerei seiner Tochter erwartet in ihrem Alter, ist es irgendwie  seltsam für ihn und er ist natürlich besorgt. Gleichzeitig trauert auch er um seine Frau. Er möchte natürlich nicht wahrhaben, dass seine Tochter erwachsen wird und besonders merkwürdig wird es für ihn, als der Muttertag bevorsteht und er auch noch Tampons für seine Tochter kaufen soll.

 

Darüber hinaus gibt es noch Zack (Jack Whitehall), dessen Freundin ihn nicht heiraten möchte, sowie die Geschwister Jesse (Kate Hudson), die gegen den Willen ihrer texanischen Eltern eine Ehe mit einem Inder eingeht, und Gabi (Sarah Chalke), die ohne das Wissen ihrer Eltern eine lesbische Beziehung führt. All diese Problemfälle laufen sich irgendwie über den Weg und versuchen mit ihrem Alltag und ihren Kindern klarzukommen.

 

Wird es ihnen gelingen ihr Glück in der Liebe und im Leben wiederzufinden? Werden sie den bevorstehenden Muttertag jeweils in Frieden feiern können?

 

Im Grunde genommen portraitiert der Film einige Eltern, die in schwierigen Situationen leben. So wird das Thema Scheidung aufgegriffen, der Tod einer Mutter oder eine Adoption, die zu einer Art Torschlusspanik und Ungewissheit über die eigene Identität führt. Darüber hinaus natürlich die Schwestern, die mit ihren sehr konservativen, texanischen Eltern nicht wissen, wie sie ihnen ihre Lebenspartner vorstellen sollen und so ein Konstrukt aus Lügen erschaffen. Ebenfalls im Mittelpunkt stehen - natürlich auch vor dem Aspekt des titelgebenden Muttertags - die Kinder. So müssen alle Protagonisten irgendwie versuchen ihr Leben zu leben und mit ihren Problemen klarzukommen, um gleichzeitig den Alltag ihrer Kinder aufrechterhalten.

 

Bildergalerie von Mother's Day (9 Bilder)

Technisch gesehen ist die Blu-ray sehr gut gelungen. Die Bildqualität ist durchgehend klar und scharf und bietet einen ausgewogenen Kontrast. Soundtechnisch bekommt man zwar auf allen Kanälen etwas zu hören, jedoch fällt das bei dem Genre Liebeskomödie weniger ins Gewicht, da sich auch etwaige Soundeffekte in Grenzen halten. Zum Thema Extras lohnt es sich auf alle Fälle den Abspann noch mit anzusehen, da dieser noch einige Outtakes zu bieten hat.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Wie der Titel ja schon vermuten lässt handelt es sich bei dem vorliegenden Film um eine Liebeskomödie. Meinen Geschmack trifft dieses Genre meist eher nicht, da ich dann doch lieber eine Komödie ohne die überzogene Dramatik gucke. Doch Mother’s Day hat mich dann als Vater doch irgendwie angesprochen. Viele der Probleme wirken authentisch. Also es gibt hier kein „Zwei lieben sich, zerstreiten sich fürchterlich und finden dann wieder zusammen, um gemeinsam in den Sonnenuntergang zu reiten“. Ok, ein wenig schon, aber eben nicht so überzogen dramatisch wie in anderen Genrevertretern. Vom Ansatz der Komödie her fehlt mir aber ein wenig. Es gab schon hin und wieder etwas zum Schmunzeln, aber wirklich lustig waren dann eigentlich nur die Outtakes im Abspann. Somit komme ich auf eine durchschnittliche Wertung von 6/10 Punkten.


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