Der Auftrag von seinem Chef scheint einfach: Hole meine Nichte ab und helfe ihr beim Umzug – Aber fass sie nicht an! Doch dies ist das kleinste Problem von Rick. Viel wichtiger für ihn ist sein Examen in vier Tagen. Er kann diesen Termin nur rechtzeitig schaffen, wenn die fast 3000 Meilen Tour ohne größere Zwischenfälle verläuft. Doch er hätte sich im Traum nicht vorstellen können, was alles schief gehen kann…
Rick (Ben Gouley) ist ein absoluter Langweiler. Sein komplettes Leben ist durchstrukturiert. Er lebt in einer fast schon klinisch reinen Wohnung, die völlig in Weiß gehalten ist und er stoppt sämtliche Abläufe mit der Uhr. Für ihn ist das einzig wichtige sein Studium, denn er hat einen Traum. Er will möglichst schnell der Partner von Maxwell McAllister (Rutger Hauer) in seiner sehr renommierten Anwaltskanzlei werden.

Per Zufall ergibt sich die Gelegenheit, bei Maxwell McAllister positiv aufzufallen, indem er ihm den Gefallen tut und seiner hübschen Nichte Michelle (Mila Kunis) bei ihrem Umzug nach L.A. helfen soll. Diesen Gefallen kann er ihm natürlich nicht abschlagen. Jedoch hat er ein zeitliches Problem. Um rechtzeitig für sein Examen wieder in Miami zu sein, muss er die fast 3000 Meilen ohne Zwischenfälle schaffen. Bis dahin ahnt er noch nicht, wie viele Probleme auf ihn warten.
Mit dem schrottreifen Mietlastwagen macht er sich auf nach Savannah, Georgia, um Michelle abzuholen. Nachdem er dort angekommen ist beginnt das Chaos und sein Zeitplan droht zu scheitern. Die Mitbewohnerinnen von Michelle geben eine Abschiedsparty und haben nichts Besseres zu tun, als Rick Schlafmittel zu verabreichen, wodurch er erst am nächsten Morgen wieder aufwacht. Das ständig furzende Hausschwein Dorothy und der immer enger werdende Zeitplan tragen nicht dazu bei, Ricks Stimmung zu heben. Auch die überdrehte Michelle geht ihm gewaltig auf die Nerven. Natürlich streikt nach kurzer Zeit der Mietlastwagen und dann werden auch noch seine Klamotten aus Versehen verbrannt. Das Chaos wird perfekt, als Michelle den merkwürdigen Tramper Orlie mitnimmt, der auf der Suche nach seinem Körper ist. Rick muss lernen, sich endlich durchzusetzen, um noch rechtzeitig zurück zu sein. Aber die Zeit läuft unermüdlich weiter und das Chaos hat erst begonnen…

Es gibt viele Roadmovies auf dem Markt und um hier herauszustechen, muss man sich schon einiges einfallen lassen. Moving McAllister schafft dies zu keiner Zeit. Der Film bietet keine Überraschungsmomente, keine besondere Atmosphäre und hangelt sich von einer Sinnlosigkeit zur nächsten. Die Teenager-Lovestory ist vorhersehbar und auch die Verwandlung von Rick, vom uncoolen zum coolen Typen, ist unspektakulär. Alle Darsteller, der Soundtrack, das Drehbuch und generell der ganze Film, wirkt komplett unmotiviert und fade. Ein kleiner Lichtblick ist die recht gute Synchronisation und der vernünftige Ton. Auch die Bildqualität ist sehr ordentlich. Als Bonus gibt es ein Making of, Deleted Scenes, eine Trailershow und das übliche Wendecover ohne FSK.
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