![]() |
Mystery Stories - Die verborgene Stadt
|
BEWERTUNG |
19.02.2012 von Benji
Rätselspiele wie man sie zum Beispiel in der Professor Layton Reihe finden kann, sind momentan in aller Munde. Sie leben von einer spannenden Geschichte und vielen abwechslungsreichen Rätseleinlagen. Das Nintendo DS Spiel Mystery Stories geht dabei in eine ähnliche Richtung, wobei hier die zugehörige Geschichte auf einer bekannten Vorlage beruht, die von keinem geringeren als H.P. Lovecraft geschrieben wurde. In „Die Berge des Wahnsinns“ wird einer Forschungsexpedition das Geheimnis des Necronomicons zum Verhängnis. Jenem Buch, das schon in der Cthulhu Legende eine wichtige Rolle gespielt hat ...
Die Nachricht könnte einen Durchbruch bedeuten. Bei einer Expedition in die Antarktis findet der Forschungsleiter Professor Lake wichtige Hinweise auf die Existenz der „Alten Wesen“, die im Necronomicon beschrieben wurden. Bevor diese allerdings weitergeleitet erwähnen können, bricht ein Schneesturm über das Camp hinweg und die Verbindung zu seiner Forschungsassistentin Lynn Morgan reißt ab. Nun ist es an der Zeit, dass der Spieler zusammen mit ihr in die Antarktis reist, um dort dem Forschungsteam unter die Arme zu greifen. Als die Unterstützung allerdings ankommt, finden sie nur ein zerstörtes Camp und tote Forscher an. Was ist passiert? Diesem Rätsel auf den Grund zu gehen, ist und bleibt Ziel Nr.1 von Mystery Stories: Die verborgene Stadt.Dafür gilt es, eine Reihe von Minispielen zu absolvieren. Gleich vorweg eine Warnung. Dieses Spiel versucht nicht im Ansatz, mit größeren Rätselproduktionen zu konkurrieren. Mystery Stories ist ein Spiel für den geneigten Casual Spieler, der sich zwar für die gute Story-Vorlage von Lovecraft begeistern kann, aber nur begrenzt Zeit in eine komplexe Spielstruktur investieren möchte. In diesem Spiel habt Ihr es deswegen speziell mit drei Spielvarianten zu tun, die sich in fester Reihenfolge von Abschnitt zu Abschnitt wiederholen. So beginnt jedes Kapitel zunächst mit der bebilderten Erzählung der Geschichte. Dabei gibt es nahezu keine Animationen und auch keine Sprachausgabe. Die Erzählweise beschränkt sich auf selbst gezeichnete Bilder und Texteinblendungen. Das ist zunächst etwas enttäuschend, aber passt zumindest zur Herkunft der Vorlage. Dafür stimmt die akustische Untermalung. Während Eures Trips durch die Antarktis werdet Ihr meist von sanften Streichern begleitet, die eine sehr angenehme Rätselatmosphäre aufbauen.Ist man bei der Geschichte soweit auf dem Laufenden, startet eine Wimmelbild-Runde. Hier müsst Ihr typischerweise eine Reihe von Gegenständen auf einem schick gezeichneten Bild finden. Erst wenn Ihr alle Sachen gefunden habt, geht es zur nächsten Runde in eine klassische Partie „Match-3“. Diese Spielvariante dürfte vielen auch als „Jewels“ bekannt sein. Ihr müsst eine Reihe von Diamanten umsortieren, sodass sich jeweils mehr als drei von einer Farbe aneinanderreihen. Sind die notwendigen Punkte erreicht, dann wandert „Mystery Stories“ in die nächste Stufe. Hier gilt es, die zuvor erhaltenen Gegenstände in spezifische Bereiche einzusetzen. Das ist meistens nicht wirklich anspruchsvoll, da die Kombinationen doch sehr eindeutig sind, kann aber dennoch halbwegs Spaß machen.
Wie bereits angedeutet, wiederholt sich das Ganze nach Abschluss des Kapitels. Abwechslung gibt es höchstens durch teils vorhandene Puzzle-Einlagen, wenn es gilt, eine Seite des Necronomicons zusammenzufügen. Das ist dann allerdings ebenso einfach, wie die zuvor beschriebenen Minispiele und trägt daher nur begrenzt zu einer Erhöhung des Spielspaßes bei. Es bleibt eben dabei, das Mystery Stories vorwiegend für Casual Spieler entwickelt wurde. Das Fazit von: Benji
|
|


aber passt zumindest zur Herkunft der Vorlage. Dafür stimmt die akustische Untermalung. Während Eures Trips durch die Antarktis werdet Ihr meist von sanften Streichern begleitet, die eine sehr angenehme Rätselatmosphäre aufbauen.




Kommentare[X]