NCIS: New Orleans - Season 1.1

NCIS: New Orleans - Season 1.1

Originaltitel: NCIS: New Orleans
Genre: Krimiserie
Regie: Mehrere Regisseure
Hauptdarsteller: Scott Bakula
Laufzeit: DVD (475 Min)
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 16

NCIS: New Orleans - Season 1.1   05.12.2015 von Born2bewild

Die Erfolgsserie NCIS erhält mit NCIS: New Orleans neben NCIS: LA ein weiteres Spin Off mit Enterprise Captain Jonathan Archer (Scott Bakula) als Chefermittler. Ob uns die Serie weggebeamt hat oder ob wir am Boden geblieben sind, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

In New Orleans wird die Leiche des Abgeordneten Dan McLane gefunden. McLane war vor seiner politischen Karriere ein Mitglied der sogenannten Fed. Five des NIS, zu denen auch die Special Agents Dwayne „King“ Pride (Scott Bakula) und Gibbs (Mark Harmon) gehörten. Die zwei waren zu der Zeit noch Frischlinge und erlangten mit den Fed. Five Ruhm durch die Festnahme des Privileg Killers.

 

Da das Opfer ein bekannter Politiker ist, schaltet sich sofort das FBI ein. Sehr zum Leid des NCIS. Noch bevor die Leiche obduziert werden kann, wird sie dem NCIS genommen. Da sowohl Pride als auch Gibbs einen persönlichen Bezug zum Opfer haben und den Mörder fassen wollen, kämpfen sie in Washington um den Fall.

 

Als man sich halbwegs friedlich mit dem FBI geeinigt hat und Ducky (David McCallum) die Obduktion am Opfer vornehmen kann, stellt er fest, dass die Verletzungen des Opfers zum Bild des Privileg Killers passen. Somit sind auch die Absichten des überhastigen FBIs klar: Sie wollten den Fall vorerst vertuschen um Panik zu vermeiden. Während die Ermittlungen ihren Lauf nehmen, passiert das Unfassbare: Ein weiterer Bundesbeamter wird Opfer des Killers. Ein Katz und Maus Spiel beginnt…

 

Wird es dem neuen, fünfköpfigen NCIS Team aus New Orleans gemeinsam mit dem alten Hasen Gibbs und seinem Washingtoner Team gelingen, sich auf die Seite der Katze zu schlagen? Oder landen sie in der Mausefalle?

 

Die erste DVD von NCIS New Orleans - Season 1.1 beginnt mit dem Backdoor Piloten aus der elften Staffel (HIER unser Review dazu) der Stammserie NCIS. Hier wird das neue Team in einer Doppelfolge mit einem sehr emotionalen und spannenden Fall eingeführt und vorgestellt. Im Zuge des Falls werden auch gleich die Beziehungen zum bekannten NCIS Team offengelegt und einige Geschichten aus der Vergangenheit des Stammteams durch die Neulinge ergänzt.

 

Da dies die erste Staffel der Serie ist, möchten wir Euch kurz die Hauptcharaktere vorstellen:

 

Dwayne „King“ Pride

Pride, oder King wie er von seinen Freunden genannt wird, ist der Chef des Teams. Auch wenn er gewisse Züge seines Wahlbruders Gibbs hat, so hat er nicht ganz so viel Biss wie er und ist seinen Agents eher ein politisch korrekter Chef. Er ist noch verheiratet, allerdings sorgt seine Arbeit immer wieder für Probleme im Privatleben, da sein Handy in den ungünstigsten Situationen klingelt und er sofort reagieren muss.

 

Christopher LaSalle (Lucas Black)

Ist sozusagen die rechte Hand von Pride. Die Beiden kennen sich schon sehr lange und er hat seinem Vorgesetzten viel zu verdanken. Er ist eine Art Mischung aus dem Weiberheld DiNozzo und dem Techniknerd McGee. Wobei er nicht zu sehr in eins der beiden extreme abgleitet, sondern eher einen gesunden Mittelweg geht.

 

Meredith Brody (Zoe McLellan)

Agent Brody wurde dem Zweierteam im Zuge des Privileg Killer-Falls zugeteilt und durfte auf Wunsch von King auch nach dem Fall noch weiter bleiben. Sie hat eine schwierige Vorgeschichte, die im Laufe der ersten Folgen aufgeklärt wird. Sie hat eine gewisse Schlagfertigkeit, die sie aber gegenüber Chris auch braucht. Ihr bisheriger Lebenslauf wirkt eher rastlos. Man kann nur hoffen, dass ihr New Orleans und das Team ein geeignetes Heimatgefühl bieten.

 

Dr. Loretta Wade (CCH Pounder)

Dr. Wade ist die von Ducky geschätzte Gerichtsmedizinerin und das ist kein Wunder, denn sie weißt ähnliche Unterhaltungssymptome auf wie ihr Pendant der Originalserie. Allerdings führen ihre sprachlichen Ausflüge eher in New Orleans typische Gefilde wie zum Beispiel Musik. Insgesamt wirkt sie sehr warmherzig und fröhlich und steht dem Team mit Rat und Tat zur Seite.

 

Sebastian Lund (Rob Kerovich)

Kommen wir final zu Abbys Pendant. Sebastian ist auf der einen Seite ein absoluter Nerd. Auf der anderen Seite hat er aber auch auf Grund der Zusammenarbeit mit Loretta gewisse Züge des Autopsiegremlins Palmer. Mit seinem aufgabentechnisch nahestem NCIS-Mitglied Abby hat er nur die Vorliebe für Musik gemein, die genau wie bei Abby auch seine Kollegen in den Wahnsinn treibt. 

 

Technisch gesehen ist die DVD-Erscheinung einwandfrei. Die Bild und Tonqualität ist für DVD-Verhältnisse sehr gut. Besonders gut gelungen ist unserer Meinung nach die Musik der Serie. Gerade die Einstiegsmusik ist mit John Lee Hookers „Boom Boom“ sehr schwung- und stimmungsvoll. Auch wenn das Titellied seinen Ursprung eigentlich in Detroit hat, so passt es unserer Meinung nach sehr gut zur Stadt New Orleans. Als Extras gibt es zum einen die zwei Crossover Folgen, die über die elfte Staffel NCIS den Einstieg für das neue Team schaffen, sowie ein paar gelöschte Szenen.

 

Bildergalerie von NCIS: New Orleans - Season 1.1 (10 Bilder)

Abschließend noch der Episodenguide:

 

  • Backdoor-Pilot: Crescent City / New Orleans Teil 1 (NCIS Staffel 11)
  • Backdoor-Pilot: Crescent City / New Orleans Teil 2 (NCIS Staffel 11)
  • Folge 01: Das gestiefelte Bein
  • Folge 02: Das Pestschiff
  • Folge 03: Auf der Flucht
  • Folge 04: Der Ring
  • Folge 05: Der Fluch der Orchidee
  • Folge 06: Das erste Kapitel
  • Folge 07: Der Glanz des Silbers
  • Folge 08: Wer ist Maria Garcia?
  • Folge 09: Ein Sumpf aus Hass
  • Folge 10: Der Mann im Loch
  • Folge 11: Der Köder
  • Folge 12: Der Schatz im Golf

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Spin-Offs sind meiner Ansicht nach immer schwierig zu bewerten. Denn in der Regel sind die Serien, aus denen sie entstanden sind, sehr erfolgreich. So liegt es nahe, dass man einen direkten Vergleich zieht, der aber wiederum unfair ist, da sich das Team der Stammserien zumeist schon sehr gut eingespielt hat und man hier auch einen gewissen Gewohnheitsfaktor hat. Einzige Ausnahme ist für mich NCIS, die ja auch ein Spin-Off von J.A.G. ist, was ich irgendwie nicht so ganz fassen kann. J.A.G. lag mir irgendwie nicht so, wogegen ich absoluter Fan des NCIS-Teams rund um Gibbs bin. Umso schwerer hat es eine thematisch ähnliche Serie wie der vorliegende New Orleans Spin-Off. Auch wenn er noch nicht mit dem Stammteam mithalten kann, so finde ich, dass man hier vieles richtig gemacht hat. Der Start ist mit dem Backdoor-Piloten recht gut gelungen und die anfangs häufigen Gastauftritte von Direktor Vance und Gibbs erleichtern einem den Einstieg. Es gibt einige Ähnlichkeiten zum Original, die aber insgesamt ihr eigenes Konzept haben und dank der neuen Stadt hat das Ganze seine eigene Dynamik. Von den Büroräumen her ist NCIS: New Orleans eher vergleichbar mit NCIS: LA, denn es ist eher ein umgebautes Wohnhaus als die Bürogebäude aus NCIS. Während NCIS eher wie das normale Alltagsleben wirkt, hat der Ableger in New Orleans eher das Flair von Urlaub und Party. Meiner Meinung nach ist NCIS: New Orleans eine Serie mit sehr viel Potential, die zu ihrem Start sehr viel richtig macht. Allerdings muss sich das neue Team noch etwas einspielen und in Szene setzen. Negativ ist die mittlerweile übliche Aufteilung der Staffeln auf zwei Boxen. Dennoch ist der Umfang mit insgesamt 14 Folgen (inklusive des Backdoor-Piloten) in Ordnung. Meiner Meinung nach Pflicht für NCIS- und Crime-Fans.

 

Josi:

Mir gefällt die Serie auch sehr gut. Die Charaktere unterscheiden sich sehr deutlich vom Original und das ist auch gut so. Eine Kopie hätte nicht viel Erfolg. Da die Entwicklung erst am Anfang steht, kann ich aus meiner Sicht noch nicht sagen, ob das Team gut zusammen passt, aber gerade in den eher moderaten Charaktereigenschaften der Hauptdarsteller liegt viel Potenzial. Da Mark Harmon hier mitproduziert, ist es auch kein großes Wunder, dass man die Fälle und Nebenschauplätze als realistisch ansehen kann. Er weiß schließlich wie es geht. Für mich auf jeden Fall sehenswert, wenn man nicht erwartet eine Kopie sehen zu wollen, sondern eine kleine eigene Crime-Serie.


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