Ninja Captains

Ninja Captains

Genre: Partyspiel
Erscheinungsdatum: 05.10.2009
USK 0

Ninja Captains   04.12.2009 von Panikmike

Die Wii ist mittlerweile bekannt für Partyspiele im Minigame-Format. Hier kommt wieder ein Spiel, in dem der Spieler in verschiedenen kleinen Spielen gegeneinander zocken muss. Jedoch wird hier alles ein wenig freundlicher verpackt und eine Story wird mitgeliefert. Ob das Spiel aber auch inhaltlich punkten kann, seht ihr hier…

Im Hauptmenü sieht es ein wenig spärlich aus, es gibt nur zwei Modi: das Optionsmenü und die Profileinstellungen. Natürlich widme ich mich zuerst mal dem Geschichts-Modus. Hier kann ich einen von vier Charakteren auswählen. Es sind zwar alles Ninjas, aber sie sehen sehr witzig aus, kommen leider aber nur als Bild, anstatt einer Animation. Dann geht es auch gleich schon los, die vier Ninjas sitzen auf einer Couch und sehen fern. Hier sehen sie, dass ein Monster die Stadt terrorisiert. Schnell die Schwerter eingepackt und auf zur Kommandozentrale. Hier gibt’s noch kurze eine Missionsbeschreibung und schon befinden wir uns an Bord eines Flugzeugs. Hier beginnt auch schon das erste Spiel.

Irrsinn im Flugzeug
– Die Beschreibung ist sonnenklar, ich muss zu den kranken Passagieren laufen und ihnen Spucktüten bringen. Hört sich nicht besonders spektakulär an, aber mal sehen. Man sieht das Flugzeug von innen und man befindet sich mit seiner Figur in einer von vier Reihen. In den anderen Reihen stehen die drei restlichen Charaktere, die von der künstlichen Intelligenz übernommen werden. So kann ich nur nach oben und unten laufen und muss mich um vier Passagiere kümmern. Kotze aufsammeln – wie lecker! Nebenbei müssen wir auch noch unsere Fernbedienung schütteln, um die Passagiere zu heilen. Schafft man das komplett, so bekommt man Bonuspunkte. Oben wird ein Fieberthermometer angezeigt. Ist dieses komplett rot, so braucht der Patient eine kurze Auszeit und man verdient keine Punkte. Nach kurzer Zeit ist das Spiel auch schon wieder vorbei.

Und weiter geht´s. Anscheinend waren wir alle viel zu schlecht, da wir von der Crew aus dem Flugzeug herausgeworfen werden. So fallen wir in die Tiefe und befinden uns, nach dem langen Fall, am Boden wieder. Aua. Wo sind wir? Ahhh, in London.

Straßenstatuen
– Hier müssen wir als Straßenkünstler agieren. London steckt ja voll davon. Wir brauchen dafür viel Geduld und Konzentration. Also nehmen wir die Fernbedienung in die Hand und folgen einem Spot, der auf dem Bildschirm langsam rumwuselt. Er ist nicht besonders groß, so muss man wirklich ein wenig üben, um immer in diesem Punkt zu bleiben. Nebenbei wird in diesem Kreis noch eine Ellipse angezeigt. Sie zeigt den Neigungswinkel unserer Fernbedienung an, beziehungsweise so wie wir sie neigen sollen. Machen wir das richtig, so gibt es extra Punkte. Auch das Ganze hier ist schnell vorbei und es geht zum nächsten Minispiel.

So geht es im gesamten Spiel, immer wieder gibt es ein Minigame, dann eine kurze Animation und so weiter. Die Geschichte selbst ist sehr witzig animiert und sieht echt nett aus. Ebenso sieht es bei den Spielen selbst aus. Vor jedem Minispiel kommt eine kurze Beschreibung, leider kann man nicht kurz probespielen, wie man es bei anderen Games machen kann. Das wäre sehr hilfreich, da man nicht immer sofort versteht, was man in dem Minigame machen muss. Übrigens kommt man nur weiter, wenn man Erster wird und das ist bei manchen Games gegen die künstliche Intelligenz nicht so wirklich einfach.

Die Spiele selbst sind innovativ, nett gestaltet und abwechslungsreich. Jedoch sind insgesamt 20 Stück einfach zu wenig. Wer auf die Story keinen Bock hat, der kann auch in den Gruppenmodus. Hier kann man die einzelnen Spiele alleine spielen, jedoch nur die, die man im Storymodus freigespielt hat.

Die Grafik kann generell überzeugen, die Levels sind unterschiedlich gestaltet und sehen für die Wii ganz gut aus. Die Animationen sind weich und die Charaktere selbst sehen niedlich aus. Die Zwischensequenzen sind in einer Art Comiclook erstellt, die Optik ist hier Geschmackssache, ich finde sie nett anzusehen. Der Sound kann ebenso überzeugen, die Musik ist flott und unterstreicht die Action in „Ninja Captains“. Die Effekte sind gut, jedoch fehlt mir hier der Pfiff.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Generell find ich das Spiel ganz gut, aber die Vielfalt und die dadurch fehlende Dauermotivation kann nicht punkten. 20 Spiele sind einfach zu wenig, alleine macht das Ganze keinen Spaß und selbst mit vier Mitspielern kommt schnell Langeweile auf. Hin und wieder kann man „Ninja Captains“ schon in seine Wii einlegen, da die Minigames durchdacht sind und auch relativ gut funktionieren. Die Grafik und der Sound sind in Ordnung, lediglich die Tutorials hätte man animieren können. So ist „Ninja Captains“ ein durchschnittliches Game, was aber durch seine Ideen ein wenig raus sticht.


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positiv negativ
  • Nette Präsentation
  • Schöne Grafik
  • Gute Musik
  • Lustige Animationen
  • Teilweise zu schwer
  • Keine Onlinemöglichkeiten
  • Nur 20 Spiele
  • Keine Testspiel-Funktion vor dem eigentlichen Minispiel
  • Tutorial nur mit Bild, ohne Videos





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