Nobody Knows Anything

Nobody Knows Anything

Originaltitel: Nobody Knows Anything
Genre: Komödie
Regie: William Tannen
Hauptdarsteller: Alanna Ubach, Linda Black
Laufzeit: Ca. 85 Minuten
Label: Mr. Banker Films
FSK 12

Nobody Knows Anything  12.01.2012 von Tobi

Filme, welche unser so sehr geliebtes Hollywood mal ordentlich auf die Schippe nehmen, sind uns immer sehr willkommen. Wenn ich z.B. an „Schnappt Shorty“ denke, dann kriege ich direkt Lust diesen mal wieder anzuschauen. Heute liegt mir ein weiterer Film vor, in der eine Filmhochschulabsolventin versucht, in Hollywood Fuß zu fassen. Ben Stiller und Mike Myers sollen dabei mitwirken, was mich doch ein wenig wundert, da ich von dem Film noch nie was gehört habe. Was sich hinter dem Titel „Nobody Knows Anything“ verbirgt, zeigt der folgende Artikel...

Sarah Wilder ist eine motivierte junge Frau, die gerade ihren Abschluss an einer Filmhochschule geschafft hat. Nun ist es an der Zeit Hollywood zu erobern und der Welt zu zeigen, was sie alles kann. Mit einer tollen Story im Gepäck macht sie sich auf diverse Produzenten von ihrer Idee zu überzeugen. Doch dabei muss die junge Sarah feststellen, dass das alles andere als einfach ist, denn in Hollywood scheinen alle keine Ahnung von irgendwas zu haben. Sie kontaktiert nun ihren Onkel, der mit seinen Drehbüchern diverse Erfolge feiern konnte, doch auch er kann ihr nicht helfen. Nun ist guter Rat teuer und ein neuer Plan muss her. Sarah beschließt nun die Leute zu interviewen, die es in Hollywood geschafft. Niemand anderes kann schließlich besser wissen, was das Geheimnis von Hollywood ist. Bei ihren Recherchen stellt Sarah fest, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Beim Lesen der Inhaltsangabe macht der Film wirklich sehr viel Lust auf mehr. Meine Ansprüche waren entsprechend hoch und mit Schauspielern, wie Ben Stiller, Mike Myers und Robert Englund kann ja nichts schief gehen, oder? Denkste, denn dieser Film scheitert auf ganzer Linie. Von Anfang an schafft er es einfach nicht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Die Story plätschert total belanglos vor sich hin und nach fünf Minuten fragt man sich, was man hier überhaupt anschaut. Auch die angepriesenen Schauspieler wollen einfach nicht auftauchen. Das liegt leider daran, dass sie alle nur sehr kurze Auftritte haben. Da Ben Stiller aber sogar ganz groß auf dem Cover abgebildet ist, grenzt das schon fast an eine Frechheit. Hier werden einfach falsche Eindrücke geschaffen, um den Käufer zu täuschen.

Die Idee des Filmes ist eigentlich genial, aber die Umsetzung lässt einfach zu wünschen übrig. Dazu kommt eine deutsche Synchronisation, die dermaßen unterirdisch ist, dass der wenige Witz des Filmes komplett verschwindet. Beim Umschalten auf die englische Tonspur bemerkt man schnell, dass diese deutlich besser ist. Das sollte aber nicht der Ansatz einer deutschen DVD sein. Des Weiteren hatte ich auch die ganze Zeit das Gefühl, dass das wenige Budget, welches den Filmemachern zur Verfügung stand, einfach nicht richtig genutzt wurde. Viele Szenen wirken billig, aufgesetzt und langweilen einfach nur zu Tode. Da macht man doch lieber andere Sachen nebenbei, denn diesen Film anzuschauen grenzt fast schon an Zeitverschwendung.

Die deutsche DVD kommt mit einem durchschnittlichen Bild daher, welches niemanden hinter dem Ofen hervor lockt. Auch der Ton reißt niemanden vom Hocker. Als Bonusmaterial winken dem Käufer ein Kurzfilm und diverse Trailer. Das war es dann auch schon. Das typische Wendecover lässt den FSK-Flatschen verschwinden, tröstet aber nicht darüber hinweg, dass Ben Stiller und Mike Myers eben nicht die Hauptdarsteller des Filmes sind. Lasst Euch davon nicht täuschen!

Das Fazit von: Tobi

Tobi

Meine Fresse, dieser Film ist echt eine Gurke. Wie kann man nur so eine Idee dermaßen plump und ohne richtigen Pepp umsetzen? Selbst meine Freundin konnte dem Ganzen nichts abgewinnen. Wir haben dann während dessen Karten gespielt, was ich sonst nie mache. Das einzige Positive an dem Streifen ist die Hauptdarstellerin Alanna Ubach, die recht sympathischer rüber kommt. Aber sie allein schafft es natürlich nicht, gegen die miserable Inszenierung anzukämpfen. Ich kann hier leider überhaupt keine Empfehlung aussprechen und vergebe nur zwei Punkte, die sich Frau Ubach allein verdient hat.




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