Notebook MySN Xesia E510

Notebook MySN Xesia E510

Publisher: Schenker Notebooks
Genre: Hardware, Notebook
Erscheinungsdatum: Bereits erhältlich

Notebook MySN Xesia E510  27.09.2011 von DeWerni

Heute dürfen wir Euch einen Test der besonderen Sorte vorstellen: Schenker Notebooks stellte uns ein Gerät aus ihrem Programm zur Verfügung, welches nicht nur Gamer ansprechen sollte. Die Rede ist vom Einsteigermodell Xesia E510. Welche Ausstattungsmerkmale es hat und für welche Zwecke es am besten zu gebrauchen ist, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht…

Der Begriff Schenker Notebooks sollte den meisten von Euch schon einmal über den Weg gelaufen sein.
Entweder habt Ihr die Werbung bei uns auf der Seite schon einmal gesehen oder der positive Ruf der Notebooks ist ihnen vorausgeeilt. Meist macht man allerdings auch im Bereich von Gaming Notebooks Bekanntschaft mit den Geräten von Schenker, denn die XMG-Reihe ist deren bekannteste Serie. Mit dem Schenker Notebook Xesia E510 stellen wir Euch heute allerdings ein Gerät der Einsteigerklasse vor. Doch trotz des Einsteigerniveaus kann der Laptop durchaus mit Leistungs- und Ausstattungsmerkmalen, dem Design und der Verarbeitung glänzen. Auf der Homepage von Schenker wird das Xesia E510 ab 399€ in einer Basiskonfiguration angeboten, zusätzlich ist bei unserem Gerät allerdings auch nur noch das Betriebssystem dabei – Microsofts Windows 7 Home Premium. Ihr seid aber generell recht frei in der Umkonfiguration – Prozessor, Festplatte, optisches Laufwerk, Garantieerweiterungen, Betriebssystem, Office-Software, Sicherheits-Software und natürlich diverse Zubehörteile lassen sich an die eigenen Anforderungen anpassen. Nur einige Bauteile wie das Display oder der integrierte Arbeitsspeicher sind bauartbestimmt nicht änderbar. Alle Geräte von Schenker haben ab Werk eine 24-Monate-Garantie mit dem Pickup & Return Service und einem Sofort-Reparatur- oder Austausch-Service in den ersten sechs Monaten.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung, in der wir das Notebook erhalten haben, macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck.
Das Notebook ist in eine polsternde Schaumstofffolie gehüllt, an beiden Seiten ist jeweils eine Styroporhalterung aufgesetzt, die das Notebook im Zentrum des Kartons fixiert. Weiterhin ist auf dem Notebook an nahezu allen Flächen, die verkratzen könnten, eine durchsichtige Plastikfolie angebracht, die man allesamt leicht abziehen kann. Neben dem eigentlichen Notebook befindet sich in dem Karton noch das Netzteil, das zweigeteilt aus Netzkabel und eigentlichem Netzteil mit Anschluss an den Laptop besteht. Außerdem liegen dem Paket natürlich noch der Akku des Notebooks, eine Kurzanleitung, eine Information zur Erweiterung des Microsoft Office-Paket, eine CD mit Treibern, Utilities und der Anleitung sowie eine CD mit der Nero Multimedia Suite Essentials 10 bei. Insgesamt gibt es hier also keine Überraschungen, alles Notwendige ist vorhanden. Um die Einstiegskosten gering zu halten, hat das Notebook in der Basisversion keinerlei Betriebssystem installiert. Die Version mit Windows 7 Home Premium und dem Office Starter Paket kostet allerdings mehr.

Ausstattung und Verarbeitung

Von der technischen Ausstattung her gesehen, kann der Xesia E510 einiges bieten, was für einen Betrieb als Office- oder Internetrechner notwendig ist.
So hat er zwar „nur“ den Einsteigerprozessor Intel Pentium P6100 an Bord, doch um das Betriebssystem bei den gängigsten Arbeiten flüssig am Laufen zu halten, sollte das genügen. Diesem Anspruch kommt auch die Ausstattung mit 4GB Arbeitsspeicher entgegen. Wenn Ihr etwas mehr Geld auf den Tisch legt, habt Ihr aber auch die Möglichkeit, den Prozessor bis hin zu einem Core i7-640M aufzuboren. Neben den technischen Werten, auf die ich im Rahmen des Leistungstests noch einmal eingehen werde, bietet euch das Notebook aber weiterhin mit einer SATA II-500GB Festplatte und einem SATA-DVD-Multinormbrenner eine gute Basisausstattung. Als weitere Multimediaausstattung gibt es außerdem ein 9-in-1-Speicherkartenlesegerät für die Formate MMC, RSMMC, MS, MS Pro, MS Duo, SD, Mini SD, SDHC und SDXC und eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln. Auch zwei Lautsprecher sind in das Gehäuse integriert, diese reichen für den normalen Anwender - ein Klangfeuerwerk darf man aber nicht erwarten.

Das integrierte Display hat eine Größe von 15,6 Zoll und bietet eine Auflösung von 1366x768 Pixel im 16:9 Format, was dem WXGA-Standard entspricht.
Es lässt sich bei dieser Serie kein alternatives Display auswählen. So muss man also mit dem Display mit matter Oberfläche und der vorliegenden Auflösung, die sich auch nicht durch Interpolation unter Windows 7 erhöhen lässt, zu Recht kommen. Für die Zwecke, an der sich das Notebook messen lassen will, sollte das aber auch vollkommen ausreichen. Was mir dabei besonders gut gefallen hat, sind die hellen, kräftigen und satten Farben, die das Panel liefern kann. In Kombination mit der matten Oberfläche konnte man damit überraschenderweise sogar im Freien bei Sonnenschein arbeiten, genauso wie auch ein Einblickwinkel in das Display recht weiträumig ist und man von allen Seiten das Bild gut erkennen kann. Das ist für einen Laptop dieser Preisklasse nicht unbedingt typisch. Als Eingabegeräte werden bei Laptops logischerweise meist eine Tastatur und ein Touchpad integriert, das ist auch hier nicht anders. Die Tasten der Tastatur sind ausreichend groß und haben einen angenehmen Druckpunkt, sodass man gut damit zurechtkommt. Positiv zu erwähnen bleibt noch die große Handballenauflage, die auch längeres Arbeiten ermöglicht, sowie der zusätzlich integrierte Ziffernblock, der gerade bei Büroarbeiten doch recht nützlich ist. Einziger negativer Punkt ist das Geräusch, das die Tasten verursachen. Das hört sich ein wenig billig an und klackert zu stark. Das Touchpad sieht mit einer glatten Oberfläche mit leicht angerauter Struktur sehr edel aus, ist aber dafür auch für Fingerabdrücke gut zu haben. Größe und Sensitivität erlauben ein angenehmes Arbeiten.

Verarbeitung und Design des Xesia E510 muss man sich genauer anschauen.
Das Design wirkt auf den ersten Blick durch viele der glatten und glänzenden Oberfläche schon einmal, trotz der Verwendung von Kunststoff, sehr edel und hochwertig. Die Verarbeitung ist im Prinzip auch in Ordnung, es gibt aber einige Highlights, wie die streifenartige Struktur der Handballenauflage, und genauso auch einige negative Aspekte wie die Gehäusekanten, die doch oftmals ein wenig zu scharf geraten sind, was aber wirklich nur bei Detailansicht auffällt. Wenigstens ist das gesamte Gehäuse recht stabil und meist druckunempfindlich. Ein kleines Manko sind noch die glatten Oberflächen, die meist edel wirken, aber dafür auch für Kratzer prädestiniert sind. Das Gehäuse hat im Übrigen eine Größe von 374 x 250 x 14,3-34,1 mm (B x T x H) und in etwa ein Gewicht von 2,3Kg inklusive des Akkus. Das geht für ein Gerät dieser Klasse durchaus in Ordnung.

Anschlüsse

Schon auf den ersten Blick auf das Notebook fällt auf, dass es mit Anschlüssen sicher nicht geizt, das bestätigt sich auch im Detail.
Einen Überblick über die vorhandenen Anschlüsse könnt Ihr Euch bei den technischen Daten verschaffen. Hier geben wir Euch nochmals Detailinformationen zu den einzelnen seitlichen Anschlüssen. Auf der rechten Seite liegt zum einen der optische Brenner, der natürlich einen Großteil der Fläche benötigt. Außerdem liegen dazu im vorderen Bereich ein USB 2.0-Anschluss und die Audioaus- und –eingänge für Boxen/Kopfhörer und das Mikrofon. Standardmäßig würde man nun die meisten Anschlüsse auf der Rückseite des Geräts erwarten. Dem ist hier aber nicht so, denn in diesem Fall findet der abnehmbare Akku hier seinen Platz und breitet sich damit über die komplette Rückseite des Geräts aus. Lediglich ein Notebookschloss im Kensington-Design lässt sich dort befestigen und der Laptop so vor Diebstahl in öffentlich zugänglichen Bereichen sichern. Auf der rechten Seite des Geräts sitzen nun die meisten Anschlüsse. Dort findet man den Stromanschluss, den VGA-Ausgang, einen Netzwerkanschluss (RJ-45), zwei weitere USB-2.0 Buchsen, den HDMI-Ausgang für externe Displays und den Kartenleser.

Bei dieser Aufteilung gibt es eigentlich wenig zu bemängeln, alle Steckverbindungen sind gut positioniert und erreichbar.
Ein wenig schade ist die Tatsache, dass auf den USB 3.0-Anschluss verzichtet wurde. Auch der nicht vorhandene Expresskarten-Slot ist eine Einschränkung, diese ist aber halb so wild, wenn man ihn nicht für spezielle Erweiterungen dringend benötigt. Diese beiden Mankos lassen sich im Übrigen auch nicht durch einen Aufpreis ausmerzen. Einige weitere virtuelle Anschlüsse sind trotzdem noch integriert. Dies betrifft den WLAN-Adapter im 802.11n-Standard. An dieser Stelle muss man leider auf den fehlenden Bluetooth-Anschluss hinweisen, der doch immer noch von vielen Usern für den Handyabgleich verwendet wird. Dass der Laptop bei diesem Preis keinen integrierten UMTS-Adapter anbietet, sollte dagegen klar sein.

Leistung und Ausdauer
An dieser Stelle dürfen einige Worte über die Leistung und die Ausdauer bei der Arbeit mit dem Gerät natürlich fehlen.
Wie schon erwähnt, bietet es als Prozessor das Einsteigermodell von Intel, den Pentium P6100 mit 2,00GHz, an. Das ist für den heutigen Stand der Technik nicht wirklich üppig, genügt aber den Anforderungen zur Arbeit mit Office- und Internetsoftware vollends, vor allem wenn man den dafür ausreichend integrierten Arbeitsspeicher von 4GB berücksichtigt. Genau dieser Zweck und auch diese Vermutungen bestätigen sich schon beim Anblick der Leistungsindizierung durch Windows 7. Dabei erkennt man, dass sich bis auf grafische Anwendungen alle Komponenten auf einem ähnlichen Niveau bewegen. Die mangelnde Grafikleistung ergibt sich dabei natürlich aufgrund des Grafikchips, der auf dem Mainboard integriert ist und nicht annähernd die Leistung einer entsprechenden, eigenständigen Grafikkarte liefern kann.

Für den Zweck, den das Gerät anpeilt, ist das in Ordnung. Sollte man bei einigen Anwendungen unter Windows selber Probleme haben, so bleibt einem auch die Möglichkeit, auf die klassische Ansicht umzuschalten und damit die Grafikanforderungen und den damit verbundenen Ressourcenverbrauch etwas zu reduzieren. Der Arbeitsspeicher lässt sich im Übrigen auch noch auf 8GB erweitern, falls dies notwendig sein sollte. Ob einem die 500GB große Festplatte mit SATA II-Anbindung genügt, muss man selber wissen. Hier lassen sich bereits bei Bestellung diverse Änderungen in Größe und Leistung vornehmen. Die Größe kann man bis auf 1TB erweitern, wenn man eher auf Geschwindigkeit Wert legt, steht einem der Weg zur größeren Umdrehungszahl der Platte oder der Solid State Disk bis 512GB (allerdings für einen Aufpreis) offen.


Die Ausdauer und damit die Akkulaufzeit ist so ein wenig der Knackpunkt, die die Mobilität mit dem Laptop schon deutlich einschränkt. So hat der Akku mit 6 Zellen lediglich eine Kapazität von 4400 mAh oder 49Wh. Dies genügt bei voller Last gerade einmal für etwa 90 Minuten Betrieb, beim Schauen einer DVD der dem permanenten Surfen im Internet kommt man ungefähr 2,5 Stunden mit dem Akku aus. Wenn man während des Arbeitens ein wenig auf den Stromverbrauch achtet, dann schafft man es durchaus auch einmal auf die 3 Stunden, was dann aber schon sehr aufwendig ist. Der Durchschnitt sollte sich im Rahmen von 2-2,5 Stunden bewegen. Was beim Arbeiten zudem aufgefallen ist, sind zwei Dinge. Zum einen bleibt das Gehäuse auch bei permanentem Arbeiten in einem erträglichen Bereich und fällt nicht negativ auf, was aber wohl an dem ständig laufenden Lüfter liegt. Da dieser eine recht hohe Lautstärke hat und sich selten – auch nicht im IDLE-Modus – beruhigt, stört das mit der Zeit doch ein wenig. Weniger, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, aber wenn es rund herum ruhig ist, dann fällt das Ganze schon extrem auf. Aber das muss jeder selber entscheiden, ob das Lüftergeräusch stört oder schon normal ist und mit dazugehört. 

Technische Daten

 

  • Prozessor: Intel Pentium P6100 – 2,00GHz 3MB
  • Display: 39,6cm (15,6") HD (1366*768) Non-Glare
  • Grafik: Intel HD Graphics
  • Arbeitsspeicher: 4096MB SO-DIMM DDR3 RAM
  • Festplatte: 500GB SATA-II HDD
  • Laufwerk: SATA-II DVD+/-RW Multinorm Brenner
  • Sound: High Definition Audio, 2 Lautsprecher, internes Mikrofon
  • Tastatur: inkl. separatem Nummernblock
  • Touchpad: Multi gesture Touchpad mit Scrollfunktion
  • Schnittstellen: 9-in-1 Cardreader (MMC/RSMMC/MS/MS Pro/MS Duo/SD/Mini SD/SDHC/SDXC), HDMI out, Kopfhörer, Mikrofon, RJ-45 Netzwerkanschluss, 3x USB 2.0, VGA
  • Kommunikation: 1x interne 10/100/1000Mbit/s Netzwerkkarte (JMicron JMC250), 1x 300MBit/s WLAN (Realtek RTL8191SE), 1x 1,3MP Webcam
  • Sicherheit: Kensington® Lock, BIOS-Passwort
  • Abmessungen: 374 x 250 x 14,3-34,1 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 2,3kg inkl. Akku
  • Stromversorgung: 65W Netzteil; 6 Zellen Li-Ionen Akku 4400 mAh (ca. 2,5 Stunden)
  • Lieferumfang: XESIA E510 ENTRY Notebook, Netzteil+Stromkabel, Software- und Treiber-CD, Handbuch
  • Garantie: 24 Monate Garantie auf das Gerät; 6 Monate Garantie auf den Akku und Netzteil

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Aus meiner Sicht bietet Schenker Notebooks mit dem Gerät Xesia E510 solides Handwerk für den Einsteigerbereich. Die Leistung der CPU in Kombination mit dem Speicher sorgt dafür, dass das Betriebssystem bei den allermeisten Aufgaben flüssig läuft. So ist es hauptsächlich für Office- und Internetnutzer sehr gut geeignet. Aufgrund des auf dem Mainboard integrierten Grafikchips kann man von dem Notebook keine hohen Leistungswerte im Spielesektor erwarten, was Schenker aber mit diesem Gerät auch nicht erreichen wollte. Das Design und die Verarbeitung des Geräts sind gut und solide, aber über Design lässt sich bekanntlich ja eh immer streiten. Kleine negative Punkte sind sicherlich der oftmals laute Lüfter und die etwas kurzen Laufzeiten des Akkus. Insgesamt kann Schenker mit diesem Produkt aber überzeugen, vor allem wenn man auch noch den günstigen Preis ab 399 € berücksichtigt.


Kommentare

28.10.2011 20:12:36 von Frank


Gut geschrieben, aber eine Kleinigkeit stört: Der Autor schreibt: "Der Arbeitsspeicher lässt sich im Übrigen auch noch auf 8GB erweitern, falls dies notwendig sein sollte. " Auf der Homepage von Schenker läßt sich die Arbeitsspeichergröße von 4GB nicht ändern! Ein etwas besserer Prozessor, der i3 für 90 Euro Aufpreis oder der kleinste i5 für 149 Euro Aufpreis, sind eine lohnenswerte Investition. Ebenso statt dem DVD+/-RW Multinorm Brenner für nur 73 Euro Aufschlag ein Bluray-Brenner. Lieber gleich richtig kaufen anstatt später aufrüsten spart Kosten und hilft der Umwelt.

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