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Operation Flashpoint: Dragon Rising
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BEWERTUNG |
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Hier kommt der Nachfolger eines der wohl realistischsten Militärshooter, die es am Markt gibt. Bereits der erste Teil sorgte für Aufsehen bei den Hardcoregamern rund ums Thema Ballern. Nun kommt der zweite Teil mit neuer Story und anderen Neuigkeiten. Ob ihr da sofort zuschlagen müsst, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest…
Im zweiten Teil von Operation Flashpoint geht es inhaltlich um das aufstrebende China, was man durch Interpretation des Untertitels „Dragon Rising“ auch sehr gut erkennen kann. Der erste Teil, der als inoffizieller Nachfolger der Armed Assault-Reihe bezeichnet wird, galt zum Erscheinungszeitpunkt (2001) als Referenz auf dem Gebiet der Militärsimulationen, unter anderem aber auch weil es ziemlich schwierig war. In diesem Teil wurde die Schwierigkeit wiederum bewusst hochgehalten, um sich von anderen „Kindergartenspielen“ wie der Call of Duty- oder Battlefield-Reihe abzusetzen. Es ist halt nun mal im Krieg meist wirklich so, dass ein Treffer oft
oder meist tödliche Folgen hat. Im Gegensatz dazu legen die angesprochenen Genrekonkurrenten ihren Fokus eher auf Spielspaß und spektakuläre Präsentation. Nicht dass diese Punkte den Entwicklern von Operation Flashpoint egal gewesen wären, aber deren Fokus liegt auf jeden Fall auf der Darstellung der Simulation, was ihnen in diesem Teil auch wieder einigermaßen gelungen ist, aber dazu im späteren Verlauf mehr. Auf dem Schlachtfeld kommt es dann natürlich nicht nur auf den entscheidenden Schuss beziehungsweise Treffer an, sondern vor allem auch auf die richtige Taktik. Genau dieses Feature spielt hier eine weitere große Rolle. Meist ist man als Trupp von vier Soldaten unterwegs, und ihr habt natürlich die Führung. In den leichteren Schwierigkeitsgraden ist es noch möglich, die Befehle für den Kameraden außen vor zu lassen und lediglich dafür zu sorgen, dass sie einem folgen. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden allerdings ist es unerlässlich, die Kameraden in die eigenen Aktionen einzubinden. So ist es beispielsweise notwendig, die einzelnen Kameraden auch mal parallel zu euch den Gegner zusätzlich über die Flanke überraschen zu lassen. Wollt ihr alles alleine machen, geht das meistens in die Hose.Gameplay In dieser Ausgabe von Operation Flashpoint wurde versucht, auch Genreeinsteigern das Leben etwas zu erleichtern. Dies erreicht man mit zwei wichtigen Features. Zum einen kann man den Schwierigkeitsgrad natürlich einstellen, wobei sich die Unterschiede im Spiel meist auf die eingeblendeten Spielhilfen (Kompass, Gegnermarkierungen und ähnliches) und die KI der Gegner beschränkt. Sollte man an einer unglücklichen Stelle getroffen werden, so ist und bleibt man tot, egal auf welcher Schwierigkeitsstufe man spielt. Die absolute Krönung ist allerdings der Schwierigkeitsgrad „Hardcore“, auf dem ihr nicht mal den Spielstand zwischenspeichern könnt, ihr müsst also eine Mission immer komplett überleben. Solltet ihr von einer Kugel getroffen werden, bedeutet das aber nicht unbedingt immer gleich den Tod, natürlich je nachdem, wo ihr getroffen werdet. In so einem Fall wird euch links unten ein Blutstatus angezeigt. Dies ist ein voller roter Kreis, der Stück für Stück abnimmt. So lange der Kreis nicht komplett leer ist, habt ihr die Möglichkeit, eure Waffe in ein Medipack zu wechseln und euch zu verbinden, um damit die Blutung zu stoppen. Schafft ihr das nicht, so sterbt ihr. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Befehlen eurer Kameraden auf dem Schlachtfeld. Dazu habt ihr mehrere Möglichkeiten. Falls ihr während einer Mission ein wenig mehr Zeit habt, könnt ihr das über die taktische Befehlskarte machen. Darauf sehr ihr auch bereits entdeckte gegnerische Einheiten, die ihr dann aus der Ansicht von oben mit der richtigen Taktik austricksen könnt. Solltet ihr die Befehle direkt auf dem Schlachtfeld geben müssen, so könnt ihr diese aber auch über ein Kontextmenü geben. Dazu müsst ihr einen der Knöpfe des Controllers gedrückt halten und euch dann per Steuerkreuz durch die möglichen Befehle klicken. Diese richten sich auch immer danach, in welche Richtung beziehungsweise auf welches Objekt ihr gerade schaut. Die Auswahl per Knopf und Steuerkreuz funktioniert zwar ganz gut, allerdings muss man sich an diese Steuerung auch erst mal gewöhnen, anfangs braucht man schon recht lang dafür.Weitere taktische Möglichkeiten habt ihr mit der Auswahl der Formation, in der sich euer Trupp fortbewegt und mit dem ihr die Deckung optimieren könnt, je nachdem durch welche Art von feindlichem Gebiet ihr euch bewegt. Außerdem solltet ihr das Unterdrückungsfeuer an den richtigen Stellen gewissenhaft einsetzen. Dabei schießen eure Kameraden wie wild in Richtung Gegner, um euch selber von einer Deckung zur nächsten bewegen zu lassen, weil die Gegner selbst in Deckung gehen müssen. Weitere wichtige Hilfsmittel sind die Taschenlampe und vor allem auch das Nachtsichtgerät, dass euch in der Nacht aber auch in dunkleren Abschnitten im Wäldern oder Dörfern gute Dienste leistet und mit dem ihr die Gegner deutlich schneller und besser erkennen könnt, besonders wenn sich der Gegner in Deckung befindet. Ihr seht also, bei dieser Simulation gibt es sehr viele Möglichkeiten, es sind aber Vorsicht und Taktik angesagt, ansonsten dürft ihr euch das Geschehen schnell von unter der Erde anschauen. Was leider während des Spielens ein wenig gestört hat, waren die Aussetzer der KI, zum einen der eigenen Kameraden, aber auch der Gegner. In den meisten Situationen verhielt sich die gegnerische KI taktisch wirklich recht schlau, während meine Kameraden des Öfteren mal hinter einem Gestrüpp hängen bleiben oder auf einen Gegner einfach nicht schießen wollen. Das kann dann schon mal im Grab enden. Die Gegner haben mich teilweise einfach nicht bemerkt, obwohl ich mehr oder weniger unmittelbar neben ihnen einen derer Kameraden erschoss. Naja, da bleibt für die Programmierer noch ein wenig Optimierungspotential. Kampagne und Mehrspielermodus Wie schon anfangs bemerkt, befindet ihr euch in den kriegerischen Handlungen des chinesischen Machtstrebens wieder. Dabei wurden vor Kurzem auf der Insel Skira vor Japan neue, große Erdölreserven entdeckt. China beansprucht nun dieses Gebiet für sich, was natürlich wiederum ein Dorn im Auge der USA darstellt. Deswegen begeben die USA sich mit dem Koalitionspartner Russland in kriegerische Handlungen um die Insel mit China, in der Hoffnung, diese in eigene Gewalt zu bringen. Die Kampagne spielt also auf der 220qkm großen Insel, auf der ihr insgesamt elf Missionen erledigen müsst. Dieser Umfang ist allerdings nicht allzu groß, jedenfalls wenn ihr euch auf die Erledigung der Hauptziele jeder Mission beschränkt. Ihr habt aber bei jedem Auftrag mindestens ein Sekundärziel, dass ihr übernehmen könnt, jedoch nicht müsst. So seid ihr auf jeden Fall eine Weile mit dem Spiel beschäftigt. Die Insel ist prinzipiell im Open-World-Stil programmiert, ihr könnt also jederzeit hinlaufen/-fahren, wohin ihr wollt. Laut Entwicklern soll die Überquerung der Insel zehn Stunden Fußmarsch dauern, so groß soll die Welt sein, nur dass ihr mal ein Gefühl für die Größe bekommt. Die Missionen sind schön abwechslungsreich. Es geht von heißen Feuergefechten in offenen Graslandschaften bis hin zur Ausschaltung einzelner Gegner in einem dichten Wald. Solltet ihr übrigens zu schnell mit dem Spiel durch sein, so haben die Entwickler bereits angekündigt, dass es bald weitere Missionen zum Download über die entsprechenden Portale geben wird. An dieser Stelle noch ein paar Worte zu den Mehrspielermöglichkeiten von Operation Flashpoint. Schön und fast am wichtigsten ist die Möglichkeit, die Kampagne beziehungsweise die einzelnen Missionen mit bis zu vier Spielern im Koopmodus durchzuspielen, dies macht das ganze Spiel wesentlich einfacher und interessanter. Weiterhin gibt es natürlich auch Online-Schlachten, bei denen ihr euch mit bis zu acht anderen Spielern battlen könnt. Dabei bietet das Spiel die Modi Vernichtung und Infiltration an. Die Vernichtung stellt praktisch den typischen Modus des Teamdeathmatchs dar. Bei der Infiltration gibt es wiederum zwei Teams, allerdings geht es hierbei um das Beschützen beziehungsweise die Eroberung eines taktischen Objekts in einer gewissen Zeitspanne. Generell ist der Mehrspielermodus leider nicht besonders umfangreich, da sich jeder Modus auf lediglich zwei Karten spielen lässt – zu wenig, um auf Dauer den Onlinespaß hochzuhalten. ![]() Grafik und Sound Grafik und Sound des Shooters gehen weitestgehend in Ordnung, ohne wirklich zu glänzen. Während die Schlachtfelder aus der Ferne wirklich super gut aus, bei näherer Betrachtung sind aber doch hin und wieder einige grobpixelige Elemente zu erkennen. Was bei der technischen Umsetzung noch fehlt, ist die richtige Atmosphäre. Diese leidet nämlich zum einen auch durch die dummen KI-Aussetzer, wie auch durch etwas stumpfsinnige Bewegungen der Soldaten, die deswegen leider nicht immer wirklich authentisch wirken. Ansonsten kann man weder wirklich mehr Positives erwähnen noch meckern, das geht in Ordnung. Es bleibt nur an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass es in der PC-Version einen klasse Mapeditor gibt, den ich leider nicht selbst testen konnte, die Konsolenversionen haben diesen nicht mit integriert. Das Fazit von: DeWerni
Das Fazit von: Molle
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oder meist tödliche Folgen hat. Im Gegensatz dazu legen
halten und euch dann per Steuerkreuz durch die möglichen Befehle klicken. Diese richten sich auch immer danach, in welche Richtung beziehungsweise auf welches Objekt ihr gerade schaut. Die Auswahl per Knopf und Steuerkreuz funktioniert zwar ganz gut, allerdings muss man sich an diese Steuerung auch erst mal gewöhnen, anfangs braucht man schon recht lang dafür.






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