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PC-Gehäuse - Cooler Master CM 690 II Advanced

Publisher: Cooler Master
Genre: PC - Gehäuse
Erscheinungsdatum: Bereits erhältlich

PC-Gehäuse - Cooler Master CM 690 II Advanced   01.11.2010 von DeWerni

Heute können wir euch wieder mal einen Test einer Basisausstattung für den PC Gamer präsentieren. Cooler Master bietet euch mit dem CM 690 II Advanced ein kompaktes PC Gehäuse, das trotzdem alles hat, was ein Gehäuse braucht. Wenn euch euer PC Gehäuse mal wieder nervt und es Zeit für ein neues wird, dann lest einfach weiter…

Die Firma Cooler Master sollte den meisten von euch wenigstens begrifflich schon einmal über den Weg gelaufen sein. Sie bietet hauptsächlich Produkte in den Bereichen Kühler, Gehäuse, Gehäuselüfter, Netzteile und Zubehör an. Heute können wir euch einen Bericht über ein seit Kurzem erhältliches, neues PC Gehäuse im Midi-Format von Cooler Master präsentieren – das CM 690 II Advanced. Als ich davon erfuhr, dass ich das Gehäuse testen darf, war die Vorfreude sehr groß.

Verpackung und Lieferumfang
Als dann der Paketdienst klingelte und mir das Paket übergab, war ich schon einmal sehr positiv angetan. Das Gehäuse kommt vom Format her in einem typischen Karton daher. Auf der Außenseite ist ein Bild des Gehäuses,  die Spezifikationen und der Lieferumfang. Ebenso befinden sich auf dem Karton in bildlichem Format die Vorteile und Features. Wenn man den Karton öffnet, dann kann man gut erkennen, dass das Gehäuse sehr gut verpackt und damit gegen Beschädigungen gesichert ist. Zum einen ist es in eine Folie gepackt und natürlich auf beiden Seiten jeweils in eine Styroporhalterung eingepasst. Im Karton befindet sich neben dem eigentlichen Objekt der Begierde ein Installationsguide, diverse Schräubchen, Halterungen und Kabelbinder, sowie eine revolutionäre stählerne GPU Retentionklammer, die das Gewicht von bis zu drei Grafikkarten tragen kann und dabei eine weitere Lüfterhalterung zur Verfügung stellt.

Der Funktionsumfang
Der Funktionsumfang ist schon erstaunlich und im Prinzip auf dem Niveau eines Big-Tower-Gehäuses, auch wenn man hier „nur“ einen Midi-Tower vor sich stehen hat. So, dann mal schauen, was das Gehäuse so alles bietet und wie man es auseinander nehmen kann. Von außen wirkt es eher unscheinbar, es ist komplett schwarz und mit einer silbernen Zierleiste sehr elegant gehalten. Die rechte und die linke Seite sind durchgehend aus Plastik und haben eine bzw. zwei Lüftungsgitter. Die Front besteht aus einer Art durchlöchertem Blech und bietet Platz für drei 5 ¼-Zoll- und einem 3,5-Zoll-Laufwerk. Oben lässt sich eine eSATA Festplatte in ein Fach einlegen und anschließen, außerdem gibt es ein I/O Panel, das mit einem weiteren eSATA-, zwei USB 2.0-, einem Mikrophon- und einem Audioanschluss versehen ist. Außerdem befinden sich dort der Einschalter und der Resetknopf. Es ist also schon mal alles vorhanden, was man grundsätzlich benötigt. Öffnen kann man das Gehäuse dann auch super leicht, man löst einfach vier Schrauben per Hand an der hinteren Seite und schon lassen sich beide Seitenteile ohne Problem abnehmen und das Innere liegt vor mir.

Der Einbau
Dann mal schauen, wie leicht sich die Teile integrieren lassen!? Es lassen sich generell alle Micro-ATX und ATX Boards einbauen. Die Schraubschächte sind zur Befestigung sind mit Buchstaben versehen, je nachdem welches Bauformat man besitzt, wählt man anhand der Buchstaben die richtigen aus. Dazu ist eine Tabelle sogar direkt in das Gehäuse eingestanzt, was das Ganze sehr einfach macht. Außerdem lobenswert ist die Dreingabe eines Schraubendrehers für das Befestigen der Mainboardhalterungen am Gehäuse. Mit 6-9 Schrauben lässt sich das eigene Mainboard dann sehr einfach einbauen, genau wie sich auch die Plug-in Karten sehr schöne anbringen lassen. Noch einfacher verhält es sich sogar mit den Laufwerken. Zum Einbau braucht man bei den 5 ¼-Zoll-Laufwerken lediglich einen Hebel zu öffnen, das Laufwerk einzuschieben und den Hebel anschließend in die Ausgangstellung zurückschieben. Dadurch schließen sich dann kleine Metallbolzen, die sich genau in die standardisierten Schraublöcher der Laufwerke schieben und so das Laufwerk perfekt festklemmen. Dabei handelt es sich um eine sehr einfache und unkomplizierte Technik, die vor allem für Leute zu empfehlen ist, die ihre Laufwerke des Öfteren mal tauschen. Die Front musste man übrigens zuvor abnehmen. Da diese aber nur per Gummihalterungen aufgesteckt ist, kann man diese sehr leicht durch Überwindung eines kleinen Widerstands abnehmen. Für das Diskettenlaufwerk liegt eine Schiene bei, an die man das Laufwerk schraubt, um es anschließend mit derselben Technik in einen 5 ¼-Zoll-Schacht einzubauen. Hmm, wenn ich mir nun das Gehäuse anschaue, lohnt es sich vielleicht sogar extra dafür, zwei schwarze Laufwerke zu kaufen, die sich in das Design des Towers einpassen?!

Nun folgt noch der Einbau der Festplatten. Dafür gibt es sechs Schächte, die quer zum Tower verlaufen und jeweils eine Art Schublade darstellen, die man komplett aus dem Tower rausnehmen kann. Jede dieser Schubladen hat ebenso die schon erwähnten Metallbolzen, um das Laufwerk festzuklemmen. Dieses Mal lassen sich diese aber nicht per Schalter öffnen und schließen sondern per Gummihalterungen, die auch dafür sorgen, dass man die Bolzen seitlich etwas an das genaue Laufwerk anpassen kann. Na, dann fülle ich also schnell zwei der Schubladen und schiebe diese zurück in den Tower. Jetzt fehlt nur noch die Verkabelung, die sich aufgrund des großen Platzangebots aber als sehr einfach erweist. Ich verlege die Kabel mit Hilfe der beiliegenden Kabelbinder noch ein wenig ordentlich und dann folgt auch schon der erste große Test, der erstaunlicherweise auf Anhieb perfekt funktioniert.

 

So, ich schraube also das Gehäuse wieder komplett zu und probiere noch einmal alles aus. Die Ergebnisse inklusive der blauen Beleuchtungs-LEDs könnt ihr euch in der Galerie noch einmal anschauen. Die Lautstärke der Kühler ist aus meiner Sicht wirklich in Ordnung, klar hört man sie, aber man hätte aufgrund der schon verbauten drei Lüfter Schlimmeres erwarten können. Übrigens könnte man ja der Meinung sein, dass die Kombination aus den vielen Lüftern und des sehr löchrigen Rahmens schnell zu einer Verstaubung führen könnte. Da hat Cooler Master aber vorgesorgt und mitgedacht. Die durchlöcherten Teile des Gehäuses sind von innen noch einmal mit Staubfiltern versehen, die sich sehr einfach herausnehmen und reinigen lassen. Die Kühlleistung ist für einen Tower, der nur mit Luftkühlung arbeitet, schon erstaunlich. Außerdem bietet er weitere mannigfaltige Einbaumöglichkeiten für weitere Lüfter oder gar einer Wasserkühlung - für Gamer,  die auf Funktionalität und Eleganz Wert legen also genau das Richtige.

Hier bekommt ihr abschließend auch noch die Spezifikationen des Gehäuses geliefert, dabei ist zu betonen, dass je nach genauer Modellbezeichnung die Ausstattung ein wenig variieren kann. So gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, das Gehäuse mit einer Plexiglasscheibe auf der linken Seite zu erwerben. Genauere Information dazu könnt ihr auf der Webseite des Herstellers erfahren.

Die Spezifikationen


Cooler Master CM 690 II Advanced

  • Erhältliche Farben: Schwarz
  • Material: Gehäuse aus Metall; Einfassung aus Plastik und mit Lochstruktur
  • Maße (BxHxT): 214,5 x 511,8 x 528,8mm
  • Nettogewicht: 9,56kg
  • Motherboard Format: Micro-ATX / ATX
  • 5 1/4-Zoll-Schächte: 4+1
  • 3,5-Zoll-Schächte: 6 versteckte + 1 offenen (umgerüstet von 5 !/4-Zoll-Schacht)
  • I/O-Panel: 2 x USB 2.0, 1 x eSATA, 1 x Mic, 1 x Audio (Unterstützung von HD/AC97 Audio)
  • Erweiterungsschächte: 7+1
  • Netzteil: Standard ATX PS2 / EPS 12V (Optional)

 

Kühlsystem:

  •  Front: 140 x 25mm Blue LED an/aus Lüfter (1200rpm), 19 dBA
  • Rear: 120 x 25mm Lüfter (1200rpm) 17 dBA
  • Top:  140 x 25mm Lüfter (1200rpm) 19 dBA (Unterstützung für 120/140mm Kühler x 2)
  • Bottom: 120 x 25mm Lüfter x 2 (Optional)
  • Rechte Seite: 120/140mm Lüfter x 2 (Optional)
  • Linke Seite: 80 x 15mm Lüfter  (Optional)
  • HDD-Halterung: 120 x 25mm Lüfter (Optional)
  • VGA Halterung: 80 x 15mm Lüfter (Optional)

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Ich bin von dem Gehäuse echt begeistert. Dazu muss ich natürlich noch sagen, dass mein altes Gehäuse schon einige Jahre auf dem Buckel hat und nicht mehr Up-to-date ist. Wie einfach und unkompliziert der Einbau war, wie viele Lüfter schon im Gehäuse verbaut sind, welche Möglichkeiten zur Erweiterung es noch bietet und das dann auch noch gekonnt mit einigen Optikelementen verbindet, das ist schon richtig überzeugend. Vor allem die Schnellverschlüsse zur unkomplizierten Befestigung der Laufwerke und die zusätzlichen Kühlmöglichkeiten im Bereich der Grafikkarte und ebenfalls der Laufwerke haben mir sehr gut gefallen. Qualitativ setzt das Gehäuse auch einige Glanzpunkte, es ist sehr stabil verbaut und steht mittlerweile rutschfest auf Gummifüßen auf seinem angestammten Platz. Lediglich die umschließende metallische Gitterstruktur, die der Kühlung zuträglich ist, verbeult leicht. Für diesen Preis bietet das PC Chassis auf jeden Fall sehr viel und ist für Gamer, die sehr viel Kühlleistung benötigen und auf Eleganz Wert legen sicherlich zu empfehlen!


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