Paranormal Activity - Die Gezeichneten

Paranormal Activity - Die Gezeichneten

Originaltitel: Paranormal Activity: The Marked Ones
Genre: Horror / Mysterythriller
Regie: Christopher Landon
Hauptdarsteller: Andrew Jacobs • Gabrielle Walsh
Laufzeit: DVD (81 Min) • BD (101 Min)
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 16

Paranormal Activity - Die Gezeichneten   27.05.2014 von DeWerni

Jesse hat gerade den Abschluss an der Highschool gemacht, als in der Wohnung unter ihm die Leiche der mysteriösen Ana gefunden wird. Seine Neugier wird ihm dabei zum Verhängnis. Seine Nachforschungen lassen ihn in den Bann eines Hexenmythos geraten, dessen Geist nicht locker lässt, bis er an das Objekt der Begierde gekommen ist …

 

Gerade hat Jesse Arista (Andrew Jacobs) den Abschluss an der Highschool gemacht. Als er mitbekommt, wie ein Freund Aufnahmen macht, um seinen Moment festzuhalten, ist er fasziniert. Er sammelt sein ganzes Geld zusammen und beschließt, sich davon ebenfalls eine Kamera zu kaufen. Von nun an ist er Hobbyfilmer, hält seinen Alltag fest und macht gemeinsam mit seinem Kumpel Hector Estrella (Jorge Diaz) auch etwas ungewöhnliche Aufnahmen. Sie filmen Gangster bei ihren Machenschaften, den Rutsch in einer Kiste die Treppen herunter und durch den Luftschacht die Taten seiner mysteriösen Nachbarin Ana Sanchez (Gloria Sandoval). Dabei macht er seltsame Beobachtungen, die noch interessanter werden, als sein Kumpel Oscar Lopez (Carlos Pratts) aus Anas Wohnung kommt und diese kurz darauf tot aufgefunden wird. Die Neugier in ihm ist trotz aller Gefahren geweckt.

 

Nachdem er sich in der Wohnung der Toten etwas umgesehen hat, wird schnell klar, dass sie wirklich nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Zudem fällt ihm ein Buch auf, das seltsam anmutet. Bei genauerer Untersuchung stellt er mit Hector und der Freundin Marisol Vargas (Gabrielle Walsh) fest, dass es sich um ein altes Hexenmanifest handeln muss. Sie beschließen, die Mythen in einer alten Kirche nachzustellen. Doch auch wenn sich am Abend in der großen Halle wenig tut, scheint das Leben auf einmal auf den Kopf gestellt. Denn plötzlich benimmt sich Jesse mehr als seltsam. Am nächsten Morgen stellt er fest, dass er eine Bisswunde am Arm hat, die er sich nicht erklären kann. Es passieren von nun an weitere seltsame Dinge: Sein Hund knurrt ihn an, als er sich gegen ein paar Banditen wehren muss, wirft er sie mit seiner unerklärlichen Kraft meterweit durch die Luft weg und seine Großmutter Irma (Renee Victor) vermutet einen bösen Geist in ihm. Weitere Untersuchungen bringen die Drei auf die Schliche einer mysteriösen Hexengilde, die anscheinend im Kellergeschoss von Anas Wohnung gehaust hat. Teil davon ist ebenso Oscar, der polizeilich gesucht wird und sich kurze Zeit darauf das Leben nimmt. Er teilt Jesse mit, dass er dem Fluch, von dem auch er besessen sei, nur durch den Tod entkommen kann. Von nun an beginnt eine gefährliche und mörderische Jagd nach den Hexen und ihren Mythen, die alles andere als einen gewöhnlichen Verlauf nimmt …

 

Bildergalerie von Paranormal Activity - Die Gezeichneten (10 Bilder)

Welche Mythen versuchen die Drei in der Kirche nachzustellen? Wer ist noch alles von dem Fluch des Hexenmythos besessen? Gibt es für Jesse und seine Freunde eine Flucht in die Normalität oder wird sich das Leben zum Bösen wenden?

 

Aus technischer Sicht gibt das Werk der Paranormal Activity Reihe wieder einmal nur eine mittelmäßige Leistung ab. Das liegt aber auch am Stilmittel der Handkamera, die aus meiner Sicht oft etwas zu sehr wackelt. In den hellen Szenen sind die Bilder so solide und einigermaßen scharf und detailreich gelungen, während die dunklen Aufnahmen doch oftmals sehr viele Einzelheiten verschlucken und hin und wieder ein Bildrauschen aufweisen. Die Farben sind authentisch, aber etwas blass gehalten. Der Kontrast geht in Ordnung, der Schwarzwert ist solide. Ein plastisches Bild kommt allerdings nicht wirklich zustande. Auch tonmäßig können die Macher nicht ganz überzeugen. Zunächst einmal spielt sich viel im Frontalbereich ab, jedoch sind die Dialoge zumindest gut verständlich. Mit dem Verlauf des Films kommen auch die Surroundboxen effektvoll zum Tragen, das gilt auf jeden Fall für einzelne Szenen. Nichtsdestotrotz hätte man hier noch mehr rausholen können. In Summe geht die technische Qualität für ein Handkamera-Werk durchaus in Ordnung und steht damit auf soliden Füßen.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Nachdem die letzten Teile in Qualität und Spannung immer mehr nachgelassen haben, versuchen sich die Macher beim Spin-Off – Die Gezeichneten – mal wieder an richtig neuem Inhalt. Und das funktioniert überraschenderweise doch recht gut. Auch wenn der Zuseher mit Sicherheit kein Überwerk mit Highlights erwarten sollte, so bekommt man doch zumindest eine Story präsentiert, die die Bezeichnung zu Recht trägt und zudem mit einigen spannenden Momenten aufwarten kann. Das gilt vor allem für das Ende des Werks. Desto länger der Film dauert, desto mehr nimmt die Spannung zu. Wer auf die Machart im Handkamerastil und den typischen Hexenmythos steht, der kann durchaus einen Blick riskieren. Aber auch alle anderen werden zumindest nicht mit schlechter Unterhaltung gestraft.


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