Pay Day

Pay Day

Originaltitel: Pay Day
Genre: Action
Regie: Jesse V. Johnson
Hauptdarsteller: Scott Adkins • Michael Paré
Laufzeit: DVD (92 Min) • BD (96 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

Pay Day   06.05.2018 von MarS

Dass der britische Schauspieler und Kampfsportler Scott Adkins so richtig austeilen kann, das durfte er schon in vielen Filmen beweisen. Ich allerdings warte immer noch auf einen Film, in dem er auch mal zeigen darf, was sonst noch in ihm steckt, anstatt nur für Kampfszenen verheizt zu werden. Vielleicht gelingt dies ja mit Pay Day...

 

Inhalt

 

Um sich selbst und sein Studio vor dem finanziellen Ruin zu bewahren entscheidet sich der Kampfsportlehrer "French" dazu, als Schuldeneintreiber für die Mafia das vermeintlich schnelle Geld zu machen. An der Seite des alten Hasen "Sue" wird "French" allerdings bereits am ersten Tag klar, dass der Job alles andere als einfach ist, und die Methoden dabei äußerst fragwürdig erscheinen. Zunächst beugt sich "French" seinem Schicksal, doch einer der Aufträge bringt ihn schließlich doch an seine Grenzen. Sollte man wirklich jeden Auftrag ausführen, ohne die wahren Hintergründe zu hinterfragen?

 

Wie man bereits erahnen kann, versucht sich Scott Adkins in seiner vierten Zusammenarbeit mit Regisseur Jesse V. Johnson einmal an einem, zumindest in Teilen, neuen Genre. Neben der Action offenbart sich Pay Day nämlich als klassisches Buddy-Movie, in dem zwei gegensätzliche Charaktere zunächst ständig aneinandergeraten, bevor sie letztendlich doch gemeinsame Sache machen. Dabei entwickeln Scott Adkins und Louis Mandylor als Team eine ganz eigene Dynamik, die von lässigen Sprüchen und gegenseitiger, offener Abneigung geprägt ist und damit für einen angenehmen Grad an schwarzem Humor sorgt. Darin liegt dann auch die größte Stärke des Films, der ansonsten über eine allzu simple Handlung verfügt und auch im Bereich der Action keine echten Highlights mit an Bord hat. Während ihrer dreitätigen Tour prügeln sich die beiden Schuldeneintreiber episodenhaft durch die Stadt, wobei die Keilereien dabei weniger kunstvoll arrangiert wurden, sondern eher gut choreografierten Kneipenschlägereien gleichen. Damit reiht sich Pay Day nahtlos in die bisherige Filmografie Adkins ein und lässt weiterhin auf das ersehnte große Highlight warten, auch wenn hier das Buddy-Movie Element einen vielversprechenden und absolut unterhaltsamen Ansatz darstellt.

 

Bildergalerie von Pay Day (6 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Das Bild der Blu-ray ist ordentlich, wenn auch nicht perfekt. Schärfe und Detailgrad sind auf sehr gutem Niveau, immer wieder gibt es aber auch Szenen die etwas weicher ausfallen oder Tiefenschärfe vermissen lassen. Die Farbgebung ist überwiegend natürlich und der Schwarzwert sauber. Auffälliges Filmkorn ist keines auszumachen. Die Tonspur leistet vor allem in den vielen Actionszenen sowie beim tollen Soundtrack sehr gute Arbeit und liefert dort eine gezielte Effekteinbindung sowie eine hohe Dynamik bei kraftvoller Abmischung. Auch ansonsten ist die Verteilung gut gelungen und die Sprachausgabe klar und deutlich.


Das Fazit von: MarS

MarS

 

Auch wenn Pay Day einen unterhaltsamen Zeitvertreib darstellt und sich mit dem Buddy-Movie Element wirklich Mühe gibt, so lässt ein echtes Highlight mit Scott Adkins weiterhin auf sich warten. Wünschen würde ich es ihm definitiv, und eine Actionkomödie scheint tatsächlich ein guter Ansatz zu sein, um Unterhaltung mit Martial-Arts zu verbinden. Mal sehen was der Brite in Zukunft noch abliefern wird...


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