Pinup Dolls on Ice

Pinup Dolls on Ice

Originaltitel: Pinup Dolls on Ice
Genre: Horror
Regie: Geoff Klein • Melissa Mira
Hauptdarsteller: Karine Kerr
Laufzeit: DVD (77 Min) • BD (88 Min)
Label: Alive
FSK 18

Pinup Dolls on Ice   17.09.2015 von MarS

Der Horrorslasher Bikini Girls on Ice aus dem Jahr 2009 hatte es in Deutschland nicht leicht und durfte nur mit Zensurschnitten das Licht der Welt erblicken. Dies lag natürlich weniger an den leicht bis gar nicht bekleideten Frauen sondern an der expliziten Gewaltdarstellung beim Ableben der selbigen. Ganz nach dem Motto "dann eben nochmal" kommt nun Pinup Girls on Ice auf uns zu, erneut von Regisseur Geoff Klein, erneut mit viel nackter Frauenhaut und erneut mit ordentlich Gewalt, ansonsten aber hat sich an der Geschichte des Films nicht viel verändert - dennoch gibt es den Film dieses Mal uncut zu sehen! Ob sich das Ganze lohnt soll folgende Kritik klären...

 

Die Pinup-Dolls sind eine Gruppe junger Stiptease-Tänzerinnen, die sich von der Männerwelt nichts gefallen lassen. Mit vollem Körpereinsatz machen sie nicht nur ihren Job, sondern können auch schon Mal schlagkräftig ihre Rechte durchsetzen. Als sie jedoch eines Abends ihre Show in einem Camping-Resort vorführen, beginnt ein Alptraum aus dem es allem Anschein nach kein Entrinnen mehr gibt. Ein unheimlicher Psychopath beginnt die heißen Frauen eine nach der anderen abzuschlachten, um sie anschließend auf Eis zu legen und bei persönlichem Notstand zu vergewaltigen! 

 

Pinup Dolls on Ice bezieht seine Schauwerte, wie der Name schon vermuten lässt, fast ausschließlich aus nackter Haut und blutigen Kills und präsentiert sich dabei als handwerklich solider Slasher-Vertreter. Auf Grund der kurzen Laufzeit ist eine Charakterentwicklung oder Vertiefung gar nicht erst vorgesehen und so verwundert es auch kaum, dass die Dialoge im Film meist sinnbefreit und irrelevant sind und außer ein paar derben Sprüchen, meist unter der Gürtellinie, nicht viel bieten können. Dafür steigt die Inszenierung aber auch sofort ins Geschehen ein und beglückt den geneigten Slasher-Fan mit jeder Menge blutiger Tötungen, die dazu noch äußerst einfallsreich ausgefallen sind. Um dem Schicksal des Vorgängers zu entkommen, geschehen hier zwar die meisten Kills während sehr wackeligen Kameraaufnahmen oder im Off, bieten aber dennoch genug um ordentlich brutal zu wirken und sind handwerklich überzeugend in Szene gesetzt. Die Geschichte selbst ist dabei selbstredend nicht sonderlich tiefsinnig, hier genügt eine kurze Erklärung der Ereignisse durch eine Erzählung eines Polizisten im Hauptteil um die Beweggründe des Killers zu enttarnen.

 

Bildergalerie von Pinup Dolls on Ice (6 Bilder)

Das Bild der DVD ist solide. Zwar verschluckt der satte Schwarzwert immer wieder Details und immer wieder ist das Bild stilmittelbedingt sehr unscharf, insgesamt ist die Schärfe aber sauber und auch der Detailgrad ist für eine DVD mehr als annehmbar. Die Farbgebung ist stark entsättigt und trist, ja beinahe schon schwarz-weiß, dies gibt Bonuspunkte für die dadurch entstehende filmische Atmosphäre. Der Ton ist leider auf Grund der 2.0-Tonspur extrem frontlastig und verpasst es dadurch seine Möglichkeiten zu nutzen, ist im Frontbereich aber stimmig abgemischt und entfaltet dort sogar ein wenig Dynamik.


Das Fazit von: MarS

MarS

Wer sich auf einen Film wie Pinup Dolls on Ice einlässt, der weiß ganz genau was ihn erwartet: Viel nackte Haut und blutige Kills - Genau das liefert der Film auch, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Endprodukt ist somit ein solider Slasherfilm mit einigen Unterhaltungswerten aber ohne Spannungsbogen, der den Zuschauer zu unterhalten weiß. Pinup Dolls on Ice ist nicht wirklich gut, schlecht ist er aber auch nicht.


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