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Pirates of Black Cove
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BEWERTUNG |
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Arrr! Landratten und Kajütenschrubber aufgepasst. Jetzt gibt es ein Spiel, mit dem es auch Euch endlich möglich sein soll, sich wie echte Piraten zu fühlen. Das bedeutet natürlich absolut keine Hygiene, die hohe Wahrscheinlichkeit an exotischen Krankheiten zu sterben und die pure Abstinenz von Frauen, die keine Geschlechtskrankheiten übertragen. Wie? Das gefällt Euch verweichlichten Gürtelträgern nicht? Tja, dann müsst Ihr Euch halt mit Pirates of Black Cove zufriedengeben …
Willkommen in der Hollywood- und Leichtmatrosenvariante der guten alten Karibik. Hier hat man als Pirat noch echten Spaß. Einfach fix den alten Kapitän über Bord geworfen und ab geht’s im neuen Schiff mit alter Mannschaft. Blöd nur, dass die „echten“ Piraten allesamt misstrauisch sind und niemanden in ihre Sündenhafen
Beispiel: Als treudoofer Piratenjüngling ist es eure Aufgabe einen „wichtigen General“ der britischen Marine zu entführen. Immerhin hat der Bastard es versucht, die tollen Hobbys der segelnden Pestbrigade zu unterbinden – Meutern und Töten. Also macht man sich auf in einen der angebundenen Häfen, zerstört auf dem Weg dahin noch ein bis zwei hilflose Marinebötchen, entführt den verweichlichten General und bringt ihn zum Auftraggeber. Anstatt diesen aber direkt den Haien zum Fraß vorzuwerfen, wird lieber ein „Pakt“ ausgehandelt und Haifutter bei der britischen Marine bestellt. Man hat ja sonst keine Probleme.
Die Missionen spielen sich also nicht nur schlecht, sie besitzen zusätzlich noch eine verdammt zähe Geschichte. Die Action ist trotz des tollen Piratensettings nicht vorhanden. Spaß bringen leider nur die Schiffsgefechte. Das führt schließlich dazu, dass man
Auch technisch hinterlässt das Spiel leider gemischte Gefühle. Die Grafik kann sich zwar durchaus sehen lassen, das Spiel beherbergt im derzeitigen Stand aber einige unschöne Bugs. So sind beim Spielen immer wieder Schiffe aus dem Nichts aufgepoppt und auch die Kollision wurde nicht immer richtig berechnet. Zumindest in diesen Punkten scheinen die Entwickler aber derzeit mit einigen Updates Abhilfe zu schaffen. Das Fazit von: Benji
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lassen wollen. Stattdessen muss sich jeder Klingen fuchtelnde Schürzenjäger über abgedroschene Prüfungen die Gunst erkaufen. Was bei Spielen wie Monkey Island allerdings noch toll funktioniert, wird bei Pirates of Black Cove dank fehlender Abwechslung schnell zum totalen Reinfall. Die Entwickler haben sich ganze zwei Missionstypen ausgedacht, mit denen sie den Spieler in vorhersehbaren Variationen zu Tode quälen. Jage Schiff A, fange General B, jage Schiff C oder fange General D. Dabei sind diese nicht einmal generiert. Nein – mit der stoischen Gemeinheit eines unterbezahlten Studios haben sich die Entwickler scheinbar einen Haufen lernwilliger Studenten gekrallt und jede einzelne Mission von Anfang bis Ende ausgearbeitet. Dies ist daran erkennbar, dass tatsächlich jede angenommene Aufgabe jeweils eine eigene total bescheuerte Geschichte parat hält.
nach kurzer Zeit versucht, jegliche Landemission zu umgehen und wiederholt Schiffe jagt. Hat man dann dank abgeschlossener Missionen ein paar Dukaten angesammelt, kann man diese in Upgrades investieren. Das Schiff lässt sich in den Piratenhäfen mit kleineren Extras ausstatten. Erfolgsversprechender ist es allerdings, den Lohn für ein komplett neues Schiff anzusparen. Wesentlich wichtiger sind Ausbildungsstätten, die in den einzelnen Häfen gebaut werden können. Diese lassen euch später Piratentrupps mit unterschiedlichen Fähigkeiten engagieren. Auch wenn diese in den zumeist einfachen Landemissionen nicht wirklich benötigt werden, so bringen sie dennoch eine Prise zusätzlichen Spaß.


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