Predator vs. Warrior

Predator vs. Warrior

Originaltitel: Flesh Wounds
Genre: Horror • Action
Regie: Dan Garcia
Hauptdarsteller: Kevin Sorbo • Bokeem Woodbine
FSK 18

Predator vs. Warrior   29.01.2015 von Mario von Czapiewski

Veröffentlichungen mit einem Titel wie Predator vs. Warrior sollten beim geneigten DVD-Käufer bereits  alle Alarmglocken klingeln lassen. So langsam sollte jeder Filmfan verstanden haben, dass man beinahe jeden C-Film in Händlerregalen teils in fünffacher Ausführung mit allerhand spannenden Titelkreationen und Covergestaltungen wiederfinden kann. So auch hier beim C-Horroractioner Flesh Wounds … eh, Verzeihung, Predator vs. Warrior.

 

Eine Gruppe von Söldnern soll in einem Dschungelgebiet nach Terroristen suchen und diese eliminieren. Doch vorfinden werden sie eine merkwürdige, schlecht-kostümierte Mixtur aus Maschine und Mensch, die mit Laserstrahlen schießt und durch Baumkronen springt …

 

Es lohnt sich bei der Besprechung dieses Films in keiner Zeile wirklich ernsthaft auf dieses Machwerk einzugehen. Es handelt sich bei Predator vs. Warrior um eine täuschende Neuauflage des Films Flesh Wounds (hier unser Artikel dazu), der bereits einmal veröffentlicht wurde. Es ist ein TV-Film aus dem Jahre 2011, der als Schauwert TV-Star Kevin Sorbo (Herkules, Andromeda) in der Hauptrolle darbietet. Im Endeffekt handelt es sich aber in weiten Teilen um eine sehr dreiste Predator-Kopie, die in allen Punkten ihrem Vorbild nicht einmal im Ansatz das Wasser reichen kann und sich qualitativ nicht einmal mehr auf TV-Niveau befindet. Die Effekte sind unteriridisch, die Maske und die Gewalteffekte in keiner Situation glaubwürdig oder ansehnlich, die Action billig, die Ausleuchtung amateurhaft und die Schauspieler lachhaft. Man könnte mit der Aufzählung der Mängel wirklich zeilen- bis seitenweise weitermachen ohne ein Ende zu finden. Einzig Kevin Sorbo, dem man allerdings auch ansieht, dass er lieber woanders wäre, als in diesem Film, versprüht ab und an noch seinen alten TV-Charm. Somit rettet ausschließlich die körperliche Präsenz von Kevin Sorbo den Film vor der schlechtesten Punktzahl, was aber immer noch nicht im Ansatz einen Kaufgrund darstellt. Finger weg, damit tut man auch sicher Kevin Sorbo einen Gefallen.

 

Technisch ist die DVD ebenfalls unterirdisch. Das Bild ist hässlich und hat mit allerlei digitalen Problemen zu kämpfen. Extras gibt es keine und die nicht synchronisierten Trailer sind ebenfalls eine Frechheit. Auch die Synchronisation ist auf Sparflamme vollführt worden. Dass die Covertäuschung durch Veränderung des Titels natürlich bereits ein allumfassender Grund ist von dieser Veröffentlichung Abstand zu nehmen, sollte keinen weiteren Kommentar bedürfen.

 

Bildergalerie von Predator vs. Warrior (10 Bilder)


Das Fazit von: Mario von Czapiewski

Mario von Czapiewski

 

Finger weg!!! Würde Kevin Sorbo sicherlich genauso empfehlen ...


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