Prey - Die Beute - Staffel 1

Prey - Die Beute - Staffel 1

Originaltitel: Prey
Genre: Thriller-Mini-Serie
Regie: Nick Murphy
Hauptdarsteller: John Simm
Laufzeit: DVD (135 Min) • BD (135 Min)
Label: Polyband
FSK 16

Prey - Die Beute - Staffel 1   07.11.2015 von Panikmike

Polyband bringt immer wieder mal Serien und auch Mini-Serien heraus, die in Deutschland gänzlich unbekannt sind. Die 3-teilige englische Serie Prey – Die Beute erschien am 30.10.2015 in Deutschland und Panikmike erzählt Euch, warum er die Serie gut fand und er dabei keine Panik hatte…

 

Marcus Farrow (John Simm) ist ein guter Polizist und ein fürsorglicher Familienvater. Eines Tages wird von der Polizei eine Leiche entdeckt und er wird von seiner Chefin Mackenzie (Anastasia Hille) zum Tatort gerufen.  Der Tote liegt anscheinend schon ein wenig länger dort und wird als Omer Hassan identifiziert, einen dort ansässigen Mafia-Boss. Alle Daten rund um den Fall werden auf zwei Disketten gespeichert, die Marcus einsteckt, um sie später am Abend zu Hause nochmal durchzugehen und zu analysieren. Zuvor besucht er aber seine beiden Söhne Finn (Ezra Dent-Watson) und Max (Charlie Concannon), die bei seiner Ex-Frau Abi (Heather Peace) wohnen. Aufgrund des neuen Freundes von Abi geraten die beiden später am Abend in einen heftigen Streit und er verlässt das Haus. Dummerweise hat er in der Eile die Disketten im Haus vergessen und als er diese am nächsten Tag abholen möchte, liegt Abi blutüberströmt am Boden und stirbt in seinen Armen. Ein paar Minuten später wird er als Hauptverdächtiger von Hauptkommissarin Susan Reinhardt (Rosie Cavaliero) festgenommen und nach einem Verhör ins Gefängnis gesteckt. Auf dem Weg dorthin kommt es aber zu einem Unfall und Marcus kann fliehen. Von nun an hat er zwei Ziele vor Augen: Seine Unschuld muss bewiesen werden und er möchte die Disketten wiederbekommen…

 

Die Mini-Serie von Polyband wurde in drei Teile á 45 Minuten aufgeteilt. Im Endeffekt ist Prey – Die Beute aber wie ein langer Krimi, der permanent Spannung aufbaut und eine klassische Auflösung zum Ende hin bietet. Schauspieler John Simm macht dabei seine Sache hervorragend, seine Rolle vom Polizisten und dem unschuldigen Verbrecher nimmt man ihm zu jederzeit ab. Die Serie wurde professionell produziert, was die verschiedenen Settings, die Schnitte, die Musik und vor allem die guten Schauspieler ausmachen.

 

Bildergalerie von Prey - Die Beute - Staffel 1 (5 Bilder)

Polyband hat wie immer eine sehr gute Qualität, was man erneut hier sehen und auch hören kann. Das Bild hat keine Unschärfen, ist farbenfroh und kann auf ganzer Linie überzeugen. Ebenso gibt es nur selten ein Bildrauschen, selbst dunkle Szenen sind meistens rauschfrei. Der Ton spielt sich zwar die meiste Zeit im vorderen Bereich ab, vor allem in den vielen Dialogszenen, dennoch dürfen der Bass und die hinteren Lautsprecher immer wieder mal mitmachen. Leider gibt es kaum spannende Momente, die von der Dolby-Digital-Anlage unterstützt werden. Extras gibt es leider keine, was bei meiner Wertung zu einem Punktabzug führt. In der heutigen Zeit finde ich das sehr wichtig, dem Fan neben dem Film oder der Serie noch Hintergrundinformationen in Form von Bildern oder Videos mit an die Hand zu geben – schade!


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Hin und wieder freue ich mich auf einen spannenden Krimi, besonders in dem der Jäger zum Gejagten wird. Obwohl ich den Titel Prey – Die Beute nicht so ganz verstehe, hat mir der Film beziehungsweise die Mini-Serie sehr viel Unterhaltung geboten. Ich habe alle drei Folgen an einem Stück geschaut und hätte mir gewünscht, dass es eine alternative Fassung als Film gegeben hätte. Das ist aber meckern auf hohem Niveau, alles in allem kann die TV-Produktion von Polyband im Ganzen überzeugen.


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