Professor Heinz Wolffs Gravity

Professor Heinz Wolffs Gravity

Genre: Knobelspiel
Erscheinungsdatum: 21.11.2008
USK 0

Professor Heinz Wolffs Gravity   28.02.2009 von derstefan

Physik? Schwerkraft? Das soll Spaß machen? Glück für den, der sich damit auf dem Nintendo DS und auf der Wii beschäftigen darf. Hier darf in Ruhe solange wie nötig mit Kugeln, Augäpfeln und anderen Gegenständen gebastelt werden, bis es nicht nur beim zu erreichenden Schalter „Klick“ macht...

 

Zusätzlich zu den Haupträtseln kann man sich auf noch als Bauherr (Entschuldigung: natürlich auch als Baufrau) betätigen. Nach jeweils 20 bewältigten Levels bekommt man einen Baukasten freigeschaltet, in dem man sich mit vorgegebenen Objekten selber ein Level zusammenbasteln kann. Dieser Teil hat mir jedoch nicht so viel Spaß gebracht. Mir bringt es mehr, wenn ich ein Rätsel lösen und dann die Glückshormone spüren darf.

Auf zusätzliche Minispiele darf man sich ebenso freuen, obwohl es nur vier an der Zahl sind. Im ersten („Hoch hinaus“) hat man 35 Sekunden Zeit, Häuslebauer zu spielen und einen Turm zu bauen, der ein Erdbeben überstehen muss und danach gemessen wird: Der höchste Turm gewinnt. Bei „Bälle versenken“ muss man mit einer Kanone Bälle in Körbe schießen. Dabei kann man die Weite und Höhe des Schusses bestimmen und versuchen, so viele Punkte wie möglich zu machen.

Minispiel Nummer drei „Abräumer“ ist ähnlich wie Nummer zwei: Hier müssen mit verschiedenfarbigen Kanonenkugel passende Blöcke so schnell wie möglich abgeräumt werden. Nummer vier ist exklusiv nur auf Nintendo Wii. Es schimpft sich „Turmcrash“ und ist eigentlich das witzigste der vier. Ihr müsst einfach mit einer Kanone einen Turm vollständig zum Einsturz bringen. Diese kleinen Bonusgames machen ein paar Mal Spaß, man landet aber schnell wieder beim Hauptspiel. Multiplayer ist leider absolute Fehlanzeige, die einzige Motivation ist hier bei den Minigames einen höheren Highscore zu erreichen.


Das Fazit von: derstefan

derstefan

Gravity macht anfangs Riesenspaß, es kommt dieses Gefühl auf: „Komm, den einen Level mach ich jetzt noch“. Fünf Level später fragt man sich, wie es denn auf einmal so spät sein kann. Die Langzeitmotivation ist durch die wenigen Minigames und fehlenden Multiplayermodus leider begrenzt.  Es reizt aber doch, einen Level noch einmal neu anzufangen und andere Lösungsvarianten zu probieren.
Alles in allem kann ich das Spiel empfehlen. Da es kein Vollpreistitel ist und für die ganze Familie ein Spaß ist wünsch ich Euch und Euren Lieben damit viiiiiel Fun und Abwechslung von langweiligen Physikstunden :-)


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positiv negativ
  • Rätsel, die fesseln, bis sie endlich gelöst sind
  • Prima Physik-Engine
  • Spielumfang
  • Kein Multiplayer





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