Project: Almanac

Project: Almanac

Originaltitel: Project Almanac
Genre: Science-Fiction-Thriller
Regie: Dean Israelite
Hauptdarsteller: Jonny Weston
Laufzeit: DVD (102 Min) • BD (106 Min)
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 6

Project: Almanac   27.06.2015 von Panikmike

Filme mit Jugendlichen sind momentan der große Renner. Mittlerweile gibt es aber nicht nur unbekannte Produzenten, die auf diesen Zug aufspringen wollen, sondern auch Größen wie Michael Bay. Ob die Kombination aus Found-Footage und Zeitreisethriller in Project Almanac aufgeht? Wir klären Euch auf …

 

David (Jonny Weston) ist ein hochbegabter Junge, der an der berühmtesten technischen Hochschule – genannt MIT – studieren möchte. Zusammen mit seinen besten Freunden und Schulkollegen Adam (Allen Evangelista) und Quinn (Sam Lerner) versucht er sich dort zu bewerben und ein Stipendium zu bekommen. Die Bewerbung war erfolgreich, doch das MIT kann David nur mit 5000$ anstatt 40.000$ unterstützen.  Voller Trauer und Wut geht er auf dem Dachboden, wo er noch viele Sachen von seinem verstorbenen Vater aufbewahrt. Per Zufall stößt er dort auf ein altes Video seines siebten Geburtstags und sieht sich selbst mit seinem aktuellen Ich im Spiegel.

 

Seine Schwester Christina (Ginny Gardener) hält David anfangs für verrückt, als dieser von Zeitreisen spricht, doch nach und nach glaubt sie ihrem Bruder und beide gehen mit ihren beiden Freunden der Sache auf die Spur. Im Keller des Elternhauses finden die Vier einen Bauplan zur Konstruktion einer Zeitmaschine, welche sie dann auch unbedingt bauen wollen. Nach ein paar gescheiterten Versuchen funktioniert die Maschine und es ist Zeit, zusammen mit dem Frauenschwarm Jessie (Sofia Black-D´Elia) die Vergangenheit zu ändern …

 

Project Almanac erfindet das Rad nicht neu, kann jedoch mit seinen Ideen unterhalten. Die Kombination aus Science-Fiction, Abenteuer, Thriller und Found-Footage ist gelungen, wenngleich es auch ein wenig zu meckern gibt. Dass der Film auf Grund von wissenschaftlicher Dokumentation mit Handkameras aufgenommen wurde, gibt zwar die Geschichte her, doch alles ist hier nicht wirklich rund. Selbst in gefährlichen Situationen wird die Kamera nicht aus der Hand gelegt und auch manche Perspektiven sind ein wenig unglaubwürdig. Das Drehbuch ist ein bunter Mix aus bekannten Filmen, was leider zu wenigen Überraschungen führt und vieles sehr vorhersehbar macht. Dennoch kann der Film unterhalten und wird zu keiner Zeit langweilig.

 

Bildergalerie von Project: Almanac (10 Bilder)

Die Qualität des Films stimmt, obwohl Found-Footage-Streifen oftmals mit einem Bildrauschen zu kämpfen haben. Das Bild strotzt nur so vor Details, schönen Farben und einem satten Kontrast. Die tontechnische Umsetzung ist ebenso gut gelungen, denn es rummst aus allen Ecken und Enden. Die Stimmen kommen dennoch klar aus den Boxen und wurden von den Effekten klar getrennt. Musikalische Unterstützung gibt es permanent, was dem Bass auch viel Arbeit gibt. An Extras hat Paramount einen alternativen Anfang, drei alternative Enden und mehrere entfernte Szenen spendiert. Diese sind gut, ein Making of wäre aber das i-Tüpfelchen gewesen.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Seit dem Trailer habe ich mich auf Project Almanac gefreut und konnte es kaum erwarten, als der Film trotz des Poststreiks sehr aktuell im Briefkasten lag. Ich bin bei Found-Footage sehr zwiegespalten, doch die Kombination aus den verschiedenen Genres mit einem guten Hauptdarsteller macht das Paket rund. Die Wackelkameras halten  sich in Grenzen und das Bild ist für dieses Genre überragend gut. Die deutsche Synchronisation ist in Ordnung, manche Stimmen sind leider ein wenig lasch – dafür gibt es aber auch die original englische Tonspur auf der DVD und der Blu-ray. Alles in allem ist Project Almanac ein Film mit einer passablen Story, guten Schauspielern und einer sehr guten Umsetzung auf Blu-ray. Wer sich keinen Megablockbuster erwartet, der sollte einen Blick drauf werfen!


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