Robotworld

Robotworld

Originaltitel: The Outsider
Genre: Action, Science-Fiction
Regie: David Bishop
Hauptdarsteller: Xavier DeClie, Stacie Williams
Laufzeit: ca. 88 Minuten
Label: Epix Media AG
FSK 18

Robotworld  07.05.2010 von Tobi

Das Berliner Label „Epix Media AG“ haut uns mit ihrer neunten Veröffentlichung aus der „Twilight Classics Edition“ das nächste B-Movie um die Ohren. Der Film „Robotworld“ lehnt sich thematisch an den sehr bekannten „Westworld“ an und klingt auf den ersten Blick extrem vielversprechend. Martial-Arts-Einlagen gespickt mit einer ordentlichen Portion Science-Fiction scheinen für jede Menge Unterhaltung zu sorgen. Ob der Film auch wirklich sehenswert ist, zeigt der folgende Bericht.

 

Der Programmierer Garland Widmark lebt in der perfekten Zukunft. Es gibt keinerlei Verbrechen mehr und die Menschen leben friedlich miteinander. Alle Arten von Gewaltexzessen und Sexfantasien können die Menschen in einem Freizeitpark namens „Gangsterworld“ ausleben. In diesem Park sind diverse Androiden zu finden, die den perversen Vorstellungen und Gedanken der Menschen hoffnungslos ausgeliefert sind.

 

Eines Tages wird das zentrale Computerprogramm „Donald 2000“ sabotiert und beginnt Amok zu laufen. Garland versucht nun das schlimmste zu verhindern und die Situation wieder in den Griff zu kriegen. Als dann noch seine Freundin Lita entführt wird und sich eine ganze Horde Killerroboter an seine Fersen heftet, eskaliert die Situation. Garland muss nun zeigen, dass einiges mehr als ein stupider Programmierer in ihm steckt.

 

Tja, was haben wir denn hier wieder für ein filmisches Desaster. Leider kann ich „Robotworld“ nicht anders beschreiben, denn was hier auf den Zuschauer los gelassen wird, ist mal wieder unter aller Kanone. Ich fühle mich meiner Zeit beraubt und hätte sie gern wieder, denn hier stimmt einfach gar nichts. Die Schauspieler agieren auf sehr niedrigem Niveau und schaffen es durch ihr nicht vorhandenes Können den Zuschauer zum Lachen zu bringen. Auch das Setting, die Ausleuchtung und der Soundtrack lassen leider zu wünschen übrig.

 

Anscheinend war das Budget hier nicht besonders hoch, was die Special Effekts zeigen. Man hat wahrscheinlich gedacht, dass man einfach einen Kampfsportexperten in die Rolle eines Programmierers stecken kann, der dann mal so richtig abgeht. Aber genau das tut er nicht, denn die Martial-Arts-Einlagen sind unterirdisch. Ich kann beim besten Willen wirklich nichts Positives an diesem Film finden, denn ich war nach dem Schauen mehr als unzufrieden und gelangweilt. Genau das passiert wirklich sehr selten.

 

Die DVD-Veröffentlichung befindet sich leider auf dem gleichen Niveau. Das Bild ist nicht besonders gut und hat nichts mit den Möglichkeiten einer DVD zu tun. Auch der Ton macht überhaupt keinen Spaß und gehört komplett neu bearbeitet. Leider sucht man auch Bonusmaterial vergebens. Ein Cover, welches der Käufer auch wenden kann, ist natürlich auch wieder mit an Bord, allerdings ist das Design dieses Mal echt Geschmackssache.


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Wie ihr hier lesen könnt, bin ich mehr als unzufrieden, was den Film angeht, da hier in meinen Augen so gut wie alles falsch gemacht wurde, was man nur falsch machen kann. Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Film gehört und ich muss sagen, dass ich es auch verstehen kann. Verbringt eure Zeit nicht mit diesem Film, wenn ihr euch einen guten Action/Science-Fiction Film erwartet. „Robotworld“ ist ein Film für Hardcore Fans und da weiß ich nicht mal ob er denen gefallen würde. Ich hoffe, dass die nächste Veröffentlichung von „Epix“ wieder etwas besser wird.




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