Rockband 3 Keyboard

Rockband 3 Keyboard

Publisher: MadCatz
Genre: Controller
Erscheinungsdatum: 07.12.2010
FSK 0

Rockband 3 Keyboard  11.05.2011 von Panikmike

Vor einiger Zeit haben wir das Musikspiel Rockband 3 für die Next-Gen-Konsolen getestet. Monate später befand sich vor meiner Haustür das offizielle Keyboard von der Firma Mad Catz in einem Paket. Grund genug, das Spiel sofort wieder ins Laufwerk zu schmeißen und das Keyboard auf Herz und Nieren zu testen.

Jeder kennt mittlerweile die Flut an Musikgames, für die man mittlerweile die verschiedensten Controller kaufen kann. Angefangen hat es mit diversen Gitarren, danach kamen ein Schlagzeug und ein Mikrofon und der vierte Streich ist jetzt ein Keyboard. Wer nun denkt, das ist doch alles dasselbe, der täuscht sich gewaltig. Mit der Gitarre, dem Mikrofon und dem Schlagzeug komm ich klar, doch mit dem Keyboard hatte ich anfangs immense Schwierigkeiten. Eigentlich dachte ich, man kann Klavierspielen nicht verlernen. Es ist aber so wie mit vielen Dingen, die man eine lange Zeit nicht mehr gemacht hat: Man braucht wieder eine gewisse Zeit, um reinzukommen.

Genau das dachte sich auch Electronic Arts. Die Entwickler haben in das Spiel (hier nochmal ein ausführlicher Test) ein sehr gutes Tutorial eingebaut, bei dem man den Umgang mit dem neuen Controller lernen kann. Natürlich habe ich auch den Anfang der Einführung gespielt, ich wollte vor mir selbst ja nicht als absoluter N00b dastehen. Das Spielprinzip selbst hat sich natürlich nicht geändert, immer noch muss man die farbigen Noten, die von oben nach unten fallen, mit den richtigen Tasten zur korrekten Zeit drücken. Da das Keyboard aber mehr als nur ein paar Tasten hat, habe ich mich anfangs noch nicht in den Pro-Modus gewagt.

Der Unterschied ist klar gesetzt, Anfänger benutzen nur fünf Tasten (wie bei der Gitarre), Profis können auf der vollständigen Tastatur des Keyboards mit insgesamt 25 Tasten spielen. Im Profimodus benutzt man aber nicht nur die normalen weißen Tasten, sondern auch die oberen schwarzen Halbton-Tasten. Doch erst in diesem Modus kommt so richtig Spaß auf. Der Screen wird um einige Bahnen erweitert und man muss als Anfänger aufpassen, dass man sich seine Finger nicht verknotet. Doch wer eine Zeit lang übt, wird auch Erfolg haben. Die Musikstücke klingen rund und man kann das Keyboardspielen dadurch ein wenig lernen. Doch einen Musiklehrer ersetzt Rock Band 3 auf keinen Fall, und ein richtiger Musiker wird man dadurch sicherlich nicht. Wer ein Instrument spielt und Noten lesen kann, dem wird der Pro-Modus um einiges einfacher fallen, als wenn man als Unwissender von vorne anfängt. Doch  wo  wir schon mal beim Profi sind: Schön an dem neuen Instrument ist, dass man das Gerät per Midi-Schnittstelle an jedes beliebige Midi-Gerät anschließen kann. Somit gibt es auch die Möglichkeit, eigene Songs per Hard- und Software aufzuzeichnen und zu bearbeiten.

Die Verarbeitung des Keyboards ist sehr gut. An der linken Seite ist ein nützlicher Haltegriff, mit dem man das Keyboard ideal anfassen kann. Die Tasten sind wie bei einem echten Keyboard sehr gut angebracht, der Tastenanschlag ist nicht zu fest. Wer leicht auf die Taste drückt, hat nicht das Problem, dass die Software diesen Druck annimmt. Der Vorteil besteht darin, dass einem ein Fingerzucken nicht die Notenserie und den Erfolg versauen kann. Seitens Mad Catz wird ein Tragegurt mitgeliefert, ebenso sind die drei Batterien mit an Bord. Eine kleine Anleitung erklärt das nötigste, mehr gibt es dann auf der offiziellen Homepage. Doch wer braucht schon mehr. Im Endeffekt ist es nur eine schnelle Anmeldung an die Xbox und dann funktioniert das Ganze auch schon. Unkompliziert und einfach!


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich durfte das Keyboard ja schon letztes Jahr auf einer Messe testen, doch zu Hause im heimischen Wohnzimmer ist es natürlich immer ganz was anderes. Das Anmelden ging super einfach, die Bedienung selbst war für mich nicht schwer, da ich vor Jahren Klavierspielen gelernt hatte. Trotzdem blieb ich anfangs beim Einsteiger-Modus, da es eine extreme Umstellung ist. Doch mit der Zeit wagte ich mich in den Pro-Modus und fand diesen super spannend. Hier wird man große Probleme haben, insofern man kein Musiker ist. Doch auch hier gilt der Leitspruch: Übung macht den Meister. Alles in Allem finde ich das Keyboard eine schöne Erweiterung bei einer virtuellen Band. Neben dem Schlagzeug, der Gitarre, dem Mikrofon und dem Keyboard fehlen jetzt noch die Kuhglocke, das Xylophon und eine extra Hackbrett-Version. Wer Fan von Musikspielen ist und mal ein neues Instrument versuchen möchte, der sollte auf alle Fälle zugreifen. Auf geht´s…


positiv negativ
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Pro-Modus für Profis
  • Sehr gutes Tutorial fürs Keyboard
  • Preis etwas hoch
  • Teilweise zu wenig Abwechslung im Einsteiger-Modus





Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen