SX Cam

SX Cam

Originaltitel: sxtape
Genre: Horrorfilm
Regie: Bernard Rose
Hauptdarsteller: Caitlyn Folley
Laufzeit: DVD (89 Min) • BD (86 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

SX Cam   03.11.2014 von Assimilator

Das der Film SX Cam direkt für Blu-ray und DVD produziert wurde, spricht nicht unbedingt für ihn. Doch wie schrecklich der Film wirklich ist, könnt Ihr in unserem Review lesen …

 

Nachdem mich unser Chefredakteur gefragt hat, ob ich den Film SX Cam reviewen möchte, habe ich kurz im Internet geschaut, worum es sich bei dem Film handelt. Bei IMDB hatte das Werk zu dem Zeitpunkt 3.3 Punkte, ein Trailer bei Youtube zeigte mit, dass es sich um einen Found-Footage-Film handelt. Ich habe Panikmike dann direkt darauf hingewiesen, dass das Review wahrscheinlich nicht besonders gut ausfallen würde. Mit den Worten “Schreib was du willst, aber sei bitte ehrlich!” schickte er mir die Blu-ray zu. Natürlich hatte ich ein wenig Angst vor dem Film mit einer Wertung von 3.3, denn er muss anscheinend wirklich schrecklich sein. Aber eigentlich mag ich Found-Footage-Filme, selbst die neusten Teile von Paranormal Activity fand ich gar nicht so schlecht. Nach ein paar Tagen der mentalen Vorbereitung war es dann endlich soweit und ich legte die Blu-ray in meinen Player. 

 

Was ich dann sah, war tatsächlich ein Bild des Grauens!

 

Eine Frau namens Jill (Caitlyn Folley) ist ein einem Verhörraum eingesperrt, die Polizei befragt sie. Nachdem jedoch keinerlei Antworten kommen, sagt der Polizist nur, dass man die Videoaufnahmen gefunden habe und sowieso genau wisse, was passiert wäre. Das Bild wird schwarz und der Zuschauer sieht Aufnahmen einer Kamera. So lernen wir Jill  kennen. Sie ist jung, attraktiv und versucht sich als Künstlerin. Hinter der Kamera steht Adam (Ian Duncan), Jills Freund und Filmmacher. Adam möchte Jill überraschen und so fahren sie zusammen zu einem alten verlassenen Krankenhaus, welches sich perfekt für eine Ausstellung von Jills Werken anbieten würde. Zwar ist der Bereich abgesperrt, jedoch können die beiden durch ein Loch im Zaun Zugang erlangen. So schleichen Sie sich zu zweit durch die verlassenen Gänge und erkunden so das Gebäude. Als sie eine alte Matratze finden, gehen die Hormone ein wenig mit ihnen durch, was in starkem Nasenbluten von Jill endet. Enttäuscht verlassen sie das Gelände wieder, um festzustellen, dass Jills Auto abgeschleppt wurde. Auf der Suche nach Hilfe wendet sich Jill an ihre Freundin Elly (Diana García), welche sie abholen soll. Elly kommt zusammen mit ihrem Freund Bobby (Chris Coy) und die beiden können Jill und Adam dazu überreden, nochmal in das verlassene Gebäude zu gehen. Adam und Bobby können sich nicht ausstehen, zumal Bobby ganz offen mit Jill flirtet. So kommt es zum Streit und die Gruppe trennt sich …

 

Bildergalerie von SX Cam (20 Bilder)

Soweit zur Story des Films. Leider entfaltet diese jedoch noch nicht das komplette Grauen des Films. Dieses kommt erst zur Geltung, wenn alle Aspekte des Films betrachtet werden. So kann man zum Beispiel die Leistung der Schauspieler irgendwo zwischen Null und nicht vorhanden einordnen. Das wir Ian Duncan als männlichen Hauptdarsteller nicht einmal in einem Spiegel sehen, war eine interessante Idee, jedoch wurde dies zu seinem Tod auch wieder verworfen. Zwar handelt es sich um einen Found-Footage-Film, jedoch war die Kamera in gefühlten 95% der Szenen so unscharf, dass mir fast schlecht wurde. Die wenigen Special Effects des Films entstammen wahrscheinlich dem Movie Maker eines bekannten Betriebssystemherstellers. Hinzu kommen so viele Lücken und Logikfehler in der Geschichte, dass man zwischendurch das Handy checken muss, um sich vom Filmgeschehen abzulenken – soviel zum Thema Spannung.

 

Die Blu-ray kommt mit einem Sound daher, welcher uns zwar als DTS-HD Audio verkauft wird, jedoch in Wahrheit eher einem Stereosound entspricht. Die vorhandenen Sprachen sind Englisch und Deutsch, wobei die deutsche Synchronisation soviel Stimmung mitbringt, als wäre sie direkt vom Übersetzungsprogramm vorgelesen worden. Als weitere Specials kommen noch ein Making-of sowie der Orginaltrailer daher.


Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Ich war bei SX Cam auf vieles gefasst, jedoch nicht auf das Grauen, was mir geboten wurde. Der Film ist weder der Porno, was bei diesen Namen durchaus nahe liegen würde, noch ein guter Horrorfilm. Selbst das Ende kann dies nicht ändern, auch wenn es im Gedächtnis bleibt, da die Hauptdarstellerin einen Blowjob beginnt (welcher für ein entsprechendes PEGI/USK Rating verpixelt ist) und dabei das gute Stück des Herrn abbeißt. Generell muss man sagen, dass schlechte Schauspieler und eine schwachsinnige Story mir 86 Minuten meines Lebens stielen, die ich nie zurückbekommen werde. Das deutsche Cover des Films sagt: “Manche Videos sollten besser nie gedreht werden!” - dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen.


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