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Schuldig bei Anklage
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BEWERTUNG |
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Der Gangster Drama hat gerade zwei Jahre Bewährungsstrafe hinter sich gebracht und möchte nicht wieder auf die schiefe Bahn geraten. Doch das Geld ist knapp und seine Möglichkeiten begrenzt. Als sich ihm und seinem Kumpel D-Mo die Chance bietet, als Dealer das schnelle Geld zu machen, willigt er ein. Am Anfang läuft auch alles gut, aber wie lange noch…
Rick Brown, alias Drama (Jeff Edward), wohnt mit seiner Oma in einem heruntergekommenen Viertel in Washington DC. Drogen, Gewalt und Armut beherrschen das Leben. Nach seiner zweijährigen
Drama gibt seinen neu gewonnenen Reichtum einerseits gerne bei Nutten aus, aber er möchte ihn auch teilen und hilft andererseits als eine Art „Robin Hood“ den Kindern in seinem Viertel. D-Mo hingegen hat seine alte Flamme Nikki (Jaimie Patton) wieder getroffen, die mittlerweile stolze Mutter der siebenjährigen Stacy ist und fängt erneut eine Beziehung mit ihr an. Doch der unübersehbare Wohlstand hinterlässt seine Spuren und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die D.E.A. unter Leitung von Lt. Redding (Morgan Freeman) und Officer Po (Po Johns) ihnen auf die Schliche kommt und sie unter Beobachtung stellt. Auch wenn der erste Zugriff gescheitert ist, können sie Drama kurz darauf festnehmen. Da er nie mehr in den Knast gehen will, entscheidet er sich, der D.E.A zu helfen und löst dadurch eine Lawine von Ereignissen aus, die er niemals voraussehen konnte.
„Schuldig bei Anklage“ ist ein absoluter Low-Budget-Gangsterkrimi, dessen Story (Drogen = schnelles Geld = irgendwann tot) schon vielfach in deutlich besserer Qualität verfilmt wurde. In dem Film werden im Erzähl-Stil regelmäßig die Geschehnisse der Hauptcharaktere kommentiert. Mit "Yo, Alter ey, Krass man, Shit, Yo man, Alter krass"-Wortakrobatiken werden die meisten Unterhaltungen reichlich aufgewertet. Zumindest will uns dies die miserable Synchronisation weiß machen. Schaltet man in die englische Tonspur, wird einem aber auch nicht viel Besserung geboten. Zudem klingen fast alle Synchronstimmen weinerlich und emotionslos. Allerdings klingen auch die Originalstimmen nur bedingt besser. Selbst die Synchronstimme von Morgen Freeman, der entgegen dem Cover nur eine kleine Gastrolle hat, ist völlig unpassend.
Die unterirdischen schauspielerischen Leistungen setzen dem Ganzen die Krone auf. Da aber viele „Schauspieler“ aus eher unbekannten Rap/Hip-Hop-Sängern oder -Gruppen bestehen, die vermutlich über keinerlei schauspielerische Ausbildung verfügen, sollte die Messlatte nicht zu hoch gelegt werden und der gute Wille im Fokus stehen, ein für die Darsteller wichtiges und bedrückendes Thema auf die Leinwand zu bringen. Die Bildqualität, die Kameraführung und der Schnitt sind dem ganzen Film entsprechend eher schlecht. Der Soundtrack wurde vielfach durch die Schauspieler selbst produziert und ist für Hip-Hop-Fans sicherlich in Ordnung. Generell ist die Verständlichkeit aller Tonspuren gut und die Stimmen sind deutlich zu hören. Neben dem üblichen Wendecover ohne FSK-Logo gibt es noch diverse Trailer als Bonus. Das Fazit von: Mr. Holle
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