Im Herbst des Jahres 2009 erschien Section 8 als Vollpreistitel für die XBox 360. Nun im Jahr 2011, schafft es der Science-Fiction-Shooter nur als Downloadtitel auf den Marktplatz der Microsoft Konsole. Ob sich der Download lohnt, erfahrt Ihr hier …
Wie schon erwähnt, handelt es sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger bei „Prejudice“ um einen Arcade Titel. Ein Vorteil, da Ihr so für jede Menge Action nicht tief in die Taschen greifen müsst. Genau 1200
Ms-Points (ca.15 Euro) kostet euch die Bestätigung des Downloads. Dafür bekommt Ihr aber auch jede Menge geboten.
Wie auch im Vorgänger, ist bei „Prejudice“ der Multiplayer-Modus das Herzstück des Spiels. Allein der Einstieg und Respawn in ein Multiplayermatch steckt voller Action. Wie Iron Man fliegt ihr durch die Luft und landet auf dem Schlachtfeld. Ihr könnt euch aussuchen, wo euer Mutterschiff Euch abwerfen soll und selbst in der Luft die Richtung noch navigieren. Jedoch solltet Ihr auf feindliche Flakgeschütze aufpassen, denn haben Euch diese im Visier werdet Ihr schneller wieder das Zeitliche segnen als gewollt. Anfangs werden euch zwei verschiedene Spielmodi zur Verfügung gestellt, welche sich aber durch die Erfüllung von Community-Zielen vermehren werden. Im Spielmodus „Eroberung“ gilt es diverse Punkte einzunehmen und diese zu halten. Neben dem Shooter-typischen Spielverlauf gibt es noch jede Menge Ingame-Missionen, welche es für Belohnungen in Form von extra Siegpunkten zu erfüllen gilt. Diese Missionen schimpfen sich „Dynamic Combat Missions“ und verleihen dem Mehrspielerpart, wie zu vermuten, mehr Dynamik. Hierzu zählen zum Beispiel Eskortierungen, Eleminierungsmissionen oder das Beschaffen von bestimmten Daten. Wie schon gesagt, werdet Ihr bei einem erfolgreichen Abschluss dieser Missionen mit extra Siegpunkten belohnt, welche am Schluss über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Auch so genannte Anforderungspunkte gilt es zu verdienen, denn mit diesen
könnt Ihr über das Kaufmenü während des laufenden Spiels Flaks und Geschütze aufbauen oder euch einen Nachschub zukommen lassen. Flaks zum Beispiel, halten spawnende Feinde davon ab, in bestimmten Gebieten zu landen und erweisen sich im Spielverlauf als sehr nützlich. Neben den ganzen Gimmicks dürfen Fahrzeuge natürlich nicht fehlen. Hier stehen euch Panzer, Bikes oder auch Mechs zur Verfügung. Diese sind aber nicht zwangsläufig nötig, da jeder Spieler über einen Turboschub verfügt, mit welchem Ihr im null Komma Nix über das Spielfeld rast. Dazu kommt noch die nicht gerade einfache Steuerung der Fahrzeuge, die euch meistens zur Fortbewegung zu Fuß umstimmt. Als weiteres Gimmick gibt es noch eine automatische Zielverfolgung. Durch einen Klick auf den rechten Analog-Stick, bleibt das Fadenkreuz einige Sekunden an eurem Ziel hängen und Ihr könnt ballern, was das Zeug hält. Gut jedoch, dass dies nach Benutzung wieder einige Zeit braucht, um sich neu aufzuladen. Es muss noch gesagt werden, dass Alleingänger in „Section 8 Prejudice“ nicht sehr weit kommen werden, da hier Teamarbeit großgeschrieben wird. Sehr nützlich ist es dabei, dass wir immer das komplette Team auf der Minimap sehen können und bei einem Respawn uns diesem wieder sofort anschließen können.

Im zweiten Spielmodus „Schwarm“ müsst Ihr in Teamarbeit Wellen gegnerischer KI's besiegen und einen bestimmten Punkt vor diesen schützen. Auch dieser Modus ist nichts Neues, bietet jedoch eine schöne Abwechslung und macht vor allem mit Freunden Spaß. Wie in jedem Multiplayer-Shooter bekommt Ihr natürlich für jegliche Aktionen Erfahrungspunkte, steigt in Eurem Rang auf und schaltet diverse Extras frei. So lassen sich beispielsweise die Waffen im Spielverlauf durch verschiedene Magazine und Munitionsarten editieren. Natürlich gibt es auch einen Singleplayer-Modus, welcher für eine gute Abwechslung sorgt und Spaß macht. So lernt Ihr die Steuerung des Spiels besser kennen und könnt Euch für den großen Kampf im Section 8 Online Universum vorbereiten. Jedoch solltet Ihr Euch auf eine recht unspektakuläre Story einstellen und den Einzelspieler eher als großes Tutorial für den Mehrspielermodus sehen. Über die Grafik von „Section 8 Prejudice“ lässt sich nicht meckern, welche für einen Arcade-Titel wirklich sehr gut aussieht. Auch die Sounds stimmen und passen gut zu diesem Sci-Fi-Shooter.
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