Wenn die Topschauspieler Bruce Willis und Ryan Phillippe aufeinandertreffen, dann kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen, oder? Weit gefehlt, denn bei dem neuen Film mit beiden Stars schläft man eher ein, als dass man gut unterhalten wird. Warum, das könnt Ihr hier nachlesen…
Dave (Brett Granstaff), Sonny (Curtis ´50 Cent´ Jackson) und Vincent (Ryan Phillippe) sind gute Freunde und gehen durch Dick und Dünn. Sie kennen sich schon eine Ewigkeit und gehen gerne ihren Jobs nach. Sie sind Kleinkriminelle und halten sich so über Wasser. Eines Tages sahnen sie beim Coup ihres Lebens über fünf Millionen Dollar in Form von
Diamanten ab. Dieses Geld soll eigentlich gerecht aufgeteilt werden, doch Vincent entscheidet sich für einen anderen Weg. Er erschießt seinen Kumpel Dave und Sonny kann angeschossen gerade noch so entkommen. Als er Wochen später wieder komplett auf den Beinen ist, schwört er Rache.
Aber er hat keine Ahnung, wie er Vincent alleine zur Strecke bringen soll. Daher holt er sich die Hilfe eines der mächtigsten Männer der Stadt. Biggs (Bruce Willis) arbeitet wohl oder übel mit Sonny zusammen, da er viel über Vincent weiß. Doch Sonny kann es nicht lassen und prellt Biggs um satte 2 Millionen Euro, die er der Witwe von Dave geben möchte. Sonny ist aber nicht dumm und lenkt alle Spuren zu seinem ehemaligen Kollegen, sodass dieser bald alle Hände voll zu tun hat, dass ihm Sonny, Biggs und eine Handvoll Russen nicht auf die Spur kommen…
Die Geschichte von „Setup“ ist nicht besonders originell, in irgendeiner Form hatten wir das alles schon einmal. Dummerweise stimmt hier aber recht wenig, denn die Erzählweise ist langatmig und die Action kommt viel zu kurz. Die Leistung der Schauspieler ist ebenso im Mittelmaß anzusiedeln, Ryan Phillippe, Curtis Jackson und Bruce Willis haben in ihrer Vergangenheit schon weitaus besseres abgeliefert. Die Spannung fehlt und wenn man es nüchtern betrachtet, dann sind tatsächlich nur die letzten 20 Minuten interessant. Vor allem hat der Film aber ein großes Problem: Der Zuschauer kann sich zu keiner Zeit in einen der Protagonisten versetzen und mit ihm fühlen. Die Charaktere sind zu blass und unausgereift. Alles in allem fehlt dem Film sehr viel, um sich von einem Standardstreifen abheben zu können – schade, vor allem bei dieser Besetzung.

Zumindest kann die technische Seite der Blu-ray überzeugen. In den dunklen Szenen ist ein sehr guter Schwarzwert zu sehen, das Bild bleibt stets klar und deutlich. Doch auch im restlichen Film gibt es kein Bildrauschen und der Kontrast und die Farben passen. Tontechnisch gesehen wurde fast alles richtig gemacht, man hätte lediglich die hinteren Lautsprecher und den Bass mehr beanspruchen können. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der sollte umschalten, denn dort groovt es umso mehr. Extras gibt es einige, diese sind teilweise sogar spannender als der Film.
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