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Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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BEWERTUNG |
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Sherlock Holmes geht wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach, er darf einen Mordfall lösen. Dieses Mal geht es für ihn direkt in das übelste Viertel von London: Nach Whitechapel. Dort findet man eine übel zugerichtete Leiche. Sogleich macht sich der Meisterdetektiv daran, den Mörder Jack the Ripper zu jagen…
Koch Media veröffentlicht mit Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper bereits den fünften Teil der Serie. Geändert hat sich leider gegenüber der
Vorgänger nicht wirklich viel, auch wenn ein paar Schmankerl eingebaut worden sind. Klar, die Grafik wurde wieder mal an der Gang der Zeit angepasst und die entsprechenden, notwendigen Kulissen integriert. Was wirklich neu ist, ist der eigentliche Schauplatz, an dem Sherlock Holmes mit seinem allseits anwesenden Gehilfen Dr. Watson einem Mord auf den Grund gehen will und muss. Es geht für die beiden nämlich dieses Mal nicht in die britische beziehungsweise Londoner High Society sondern ins komplette Gegenteil, in die Slums von London, nach Whitechapel. Außerdem gibt es gegenüber der letzten Ausgabe ein neues System zum Schließen der Untersuchungsergebnisse auf Fakten und Ergebnisse, die den Meisterdetektiv auf dem Weg zur Lösung des Falls weiterbringen. Zu Beginn des Spiels bekommt ihr als Einleitung auch gleich den ersten Mord präsentiert. Man sieht wie sich ein unbekannter Mann an einer Frau, besser gesagt einer Dirne, in einer dunklen Londoner Gasse um ca. 3:30 Uhr Nachts zu schaffen macht. Man bekommt den Mord aus der Ego-Perspektive präsentiert. So packt wird die Frau zunächst gewürgt bis sie keinen Mucks mehr von sich geben kann, dann auf dem Boden abgelegt und ihr die Kehle noch mehrfach durch geschlitzt. Ihr seht schon, dass Jack the Ripper kein angenehmer Zeitgenosse war. Allerdings braucht ihr auch keine Angst vor zu viel Brutalität zu haben, viele der brutalen Aktionen werden nur angedeutet, da ein Blutbad für den Fortgang des Spiels auch überhaupt nicht notwendig ist.Im nächsten Moment befinden wir uns auch schon in den Gemächern von Sherlock Holmes und versetzen uns auch gleich in dessen Lage. So philosophiert ihr mit Dr. Watson darüber, wie viele und welche Verbrechen in dieser Nacht wieder in London stattfinden werden beziehungsweise was sogar alles während der einen Zigarette, die Holmes raucht, so alles passiert. Irgendwie scheint einfach nichts Interessantes zu passieren, was sich lohnt, genauer anzuschauen. Am nächsten Morgen scheint sich das Blatt zu wenden. Dr. Watson liest uns aus der Zeitung vor, dass es einen grausamen Mord in dem Armenviertel Londons Whitechapel gegeben habe. Opfer ist eine Frau mittleren Alters, die dem horizontalen Gewerbe nachgeht. Außerdem ist der Mörder relativ brutal vorgegangen. Davor gab es einige Zeit zuvor in dem gleichen Viertel, bereits zwei ähnliche Morde. Watson sucht die entsprechenden Informationen zusammen, und wir machen uns gemeinsam auf den Weg zur Polizeistation von Whitechapel… ![]() Gameplay Nun beginnt das eigentliche Spiel, in dem ihr je nach Situation und Bedürfnis den Meisterdetektiv persönlich oder eben dessen Gehilfen Dr. Watson übernehmt. Dabei könnt ihr jederzeit wählen, ob ihr das Geschehen lieber aus der klassischen Third-Person-Perspektive, die euch deutlich mehr Übersicht über das Spielgeschehen bietet, oder eben aus der neu integrierten Ego-Perspektive, die spektakulärer ist und viel mehr die Atmosphäre des Spiels rüberbringen kann. Auf jeden Fall macht ihr euch als Sherlock Holmes sogleich auf den Weg zur angesprochenen Polizeistation. Auf dem Weg dorthin könnt ihr euch die Unterlagen und Zeitungsauschnitte in Ruhe anschauen, die euch Watson bezüglich der Morde zusammengestellt hat, und müsst dies auch, um weiterzukommen. Außerdem könnt ihr euch ein wenig den Plan von London beziehungsweise Whitechapel anschauen oder in eurem noch nicht so ausgeprägten Inventar rumwühlen und euch mit den Menüs vertraut machen. Dort angekommen wollt ihr euch zunächst einmal einen Überblick zum Stand der Ermittlungen machen und fragt den anwesenden Polizisten nach dem vorläufigen Bericht. Dieser schickt euch als Gegenleistung erst einmal los, seine Aktentasche mit Unterlagen wieder zu organisieren, die er auf einem Rundgang verloren hat. Hier rückt auch schon das erste Manko des Spiels in Zentrum. Man muss leider viel zu oft alle mögliche Arten von Botengängen machen, um an seine Informationen zu kommen, das lenkt leider ein wenig zu viel von der eigentlichen Story ab und hat mit dieser im Grunde auch weniger zu tun. Alles das erledigt und den Polizeibericht endlich in den Händen macht ihr euch des Nachts auf, den Tatort unter die Lupe zu nehmen. ![]() Ihr schaut euch also in der fraglichen Gasse den Tatort genauer an. Dabei könnt ihr mit einer Lupe jedes verdächtige Indiz anlinsen. Watson notiert dabei brav alle eure Entdeckungen. Sobald ihr alle Details gesammelt habt, könnt ihr die Indizien kombinieren und so Schlussfolgerungen, die euch der Lösung des Falls näher bringen, schließen. Dazu gibt es ein neues System, dass sich im Minispieldesign präsentiert, was sehr gut gemacht ist. Dazu müsst ihr die einzelnen Aussagen anklicken. Wenn sie zusammenhängen, erscheint ein neues leeres Blatt, das ihr anklickt und eine von drei Schlussfolgerungen auswählt. Diese können wieder mit anderen Beobachtungen kombiniert werden, bis die Schlussfolgerung auf der rechten Seite entweder mit einem grünen Kästchen umgeben ist, was für eine richtige Schlussfolgerung steht oder mit einem roten. Ist dies der Fall, müsst ihr anders weiter kombinieren. So kämpft ihr euch Stück für Stück durch die einzelnen Beobachtungen, Tatorte und sonstigen Indizien. Ihr seht schon, dass das eine Menge Spaß machen kann, aber auf Dauer auch sehr einseitig. Trotz allem ist dies meiner Meinung nach eine gute Idee, die den logischen Kombinationen eines Sherlock Holmes gerecht wird. Habt ihr also alles Wichtige vom Tatort „mitgenommen“, bekommt ihr weitere Hinweise, die euch bis ins Bordell des Viertels führen. Mehr will ich von der Story an dieser Stelle gar nicht erzählen, alles Weitere müsst ihr schon selber herausfinden. Zwischen den zahlreichen Schauplätzen könnt ihr zum Glück schnell per Mausklick reisen, was eine sehr große Erleichterung ist, auch wenn ein Spaziergang durch das Londoner Armenviertel vielleicht auch etwas Flair hat, aber nicht ständig. In euren Unterlagen findet ihr außerdem alle möglichen Zeitungsartikel, Dialoge und Hinweise werden sehr schön mitprotokolliert, so dass ihr alles Erlebte jederzeit noch einmal nachschlagen könnt. So kämpft ihr euch hoffentlich soweit durch, findet die richtigen Hinweise, kombiniert diese, so dass ihr das legendäre Phantom Jack The Ripper schließlich festnageln könnt und die Bevölkerung Londons des Nachts wieder in Ruhe schlafen kann. ![]() Grafik und Sound Die Grafik von Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper kann leider nicht so wirklich überzeugen. Man kann dem Spiel und damit den Entwicklern zwar anmerken, dass der Versuch da war, die Grafik möglichst detailliert umzusetzen, was aber leider nicht immer gelingt. Zum einen kommt sie Atmosphäre trotzdem ganz gut rüber, auch wenn die Grafikengine an sich eher etwas altbacken wirkt. Aus diesem Grund wirkt die komplette Präsentation an manchen Stellen auch etwas nüchtern, was aber natürlich auch an den überwiegend dunklen und eintönigen Farben liegt. Dies liegt im Endeffekt auch ein wenig an den Kulissen, die ein Spiel rund um Jack the Ripper aber auch benötigt. Trotzdem fehlt optisch irgendwie das überzeugende Element. Die musikalische Untermalung sowie die Soundeffekte können dagegen überzeugen. Die Dialoge sind im Spiel jederzeit gut zu verstehen und helfen auch wirklich bei der Lösung des Falls. Die Hintergrundmusik ist immer passend zu den aktuellen Geschehnissen gewählt, so dass diese auf jeden Fall zu einer guten Atmosphäre beiträgt. Insgesamt kann man also sagen, dass das Game technisch auf dem aktuellen Stand ist, allerdings ohne wirklich zu überzeugen. Das Fazit von: DeWerni
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Vorgänger nicht wirklich viel, auch wenn ein paar Schmankerl eingebaut worden sind. Klar, die Grafik wurde wieder mal an der Gang der Zeit angepasst und die entsprechenden, notwendigen Kulissen integriert. Was wirklich neu ist, ist der eigentliche Schauplatz, an dem Sherlock Holmes mit seinem allseits anwesenden Gehilfen Dr. Watson einem Mord auf den Grund gehen will und muss. Es geht für die beiden nämlich dieses Mal nicht in die britische beziehungsweise Londoner High Society sondern ins komplette Gegenteil, in die Slums von London, nach Whitechapel. Außerdem gibt es gegenüber der letzten Ausgabe ein neues System zum Schließen der Untersuchungsergebnisse auf Fakten und Ergebnisse, die den Meisterdetektiv auf dem Weg zur Lösung des Falls weiterbringen. Zu Beginn des Spiels bekommt ihr als Einleitung auch gleich den ersten Mord präsentiert. Man sieht wie sich ein unbekannter Mann an einer Frau, besser gesagt einer Dirne, in einer dunklen Londoner Gasse um ca. 3:30 Uhr Nachts zu schaffen macht. Man bekommt den Mord aus der Ego-Perspektive präsentiert. So packt wird die Frau zunächst gewürgt bis sie keinen Mucks mehr von sich geben kann, dann auf dem Boden abgelegt und ihr die Kehle noch mehrfach durch geschlitzt. Ihr seht schon, dass Jack the Ripper kein angenehmer Zeitgenosse war. Allerdings braucht ihr auch keine Angst vor zu viel Brutalität zu haben, viele der brutalen Aktionen werden nur angedeutet, da ein Blutbad für den Fortgang des Spiels auch überhaupt nicht notwendig ist.







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