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Silent Assassins - Lautlose Killer
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BEWERTUNG |
22.02.2015 von Beef SupremeBetrachtet man das in künstlerischer Vollendung zusammengeschmierte Cover des vorliegenden Produktes, drängen sich einem die folgenden Gedanken auf:
Aber man soll ja ein Buch, oder in diesem Fall eine DVD, nicht nach seinem Umschlag beurteilen.
Michael Mason (Slater) ist amerikanischer Geschäftsmann, der in Russlands Ölbusiness dem rollenden Rubel hinterherrennt. Liiert ist er mit der Prima Ballerina Maya, die über die Bühnenbretter Russlands hopst. Töchterchen Nina ist auch da und mampft Kekse. Jemand scheint aber Probleme mit Mason und seiner Queste nach dem schnellen Rubel zu haben und motiviert erfolgreich einige seiner Geschäftspartner, das Konzept „Leben“ zu überdenken. Mason ist von der durchdringenden Überredungskunst so überzeugt, dass auch er möglichst schnell den Löffel abgibt. Soviel zum Hauptrollen-Slater. Maya übernimmt ab hier und wird intriganterweise ins Gefängnis gestopft, anstatt umgelegt. Töchterchen Nina wird zwischenzeitlich gemopst und mampft dann keine Kekse mehr.
Die Verantwortlichen waren sich wohl nicht ganz einig, was sie eigentlich machen wollen. Es wirkt, als hätten sie sich gegenseitig immer wieder das Drehbuch geklaut, um irgendwelche Sequenzen reinzupinseln, die dann so auch gedreht wurden. Was als Wirtschaftsthriller beginnt, entwickelt sich
Wie der Inhalt, so die Optik. Das Bild bietet nicht besonders viel Schärfe, ist aber noch auszuhalten. Wie in diesem Budgetbereich üblich darf bei dunklen Einstellungen nicht zu viel Klarheit erwartet werden. Dafür funktioniert das mit der Ausleuchtung ganz gut und die Einstellungen sind meist gut erkennbar. Auf akustischer Seite findet sich ebenso altgediente Standardkost. Nichts überragendes, aber auch nicht unterirdisch schlecht. Der Score erfüllt seinen Zweck der akustischen Untermalung und Ablenkung, bleibt aber ganz sicher nicht besonders lange im Ohr hängen. Gleiches gilt wohl für den gesamten Film. Die Synchronisation ist durchaus gelungen, reißt aber keine Bäume aus. Einzig nervig ist Nina, die aber glücklicherweise nicht oft den Mund aufmacht. Cover & Bilder © ... Das Fazit von: Beef Supreme
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