Snowden

Snowden

Originaltitel: Snowden
Genre: Biografie-Thriller • Drama
Regie: Oliver Stone
Hauptdarsteller: Joseph Gordon-Levitt
Laufzeit: DVD (130 Min) • BD (135 Min)
Label: Universum Film
FSK 12

Snowden   06.04.2017 von Panikmike

Edward Snowden ist ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter, den spätestens seit dem 9. Juni 2013 jeder auf der Welt kennen sollte. Snowden übermittelte einem Journalisten streng geheime Informationen, der diese ein paar Tage vor der Preisgabe seiner Identität der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Der neue Film von Oliver Stone zeigt die Geschichte von den Anfängen bei der CIA bis hin zur Verfolgung durch das FBI…

 

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Edward Snowden, der viele geheime Dokumente der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Seine Enthüllungen zeigten dem normalen Bürger auf, welche Spionagetechniken von Geheimdiensten genutzt werden und wie jeder einzelne von uns ausspioniert wurde. Diverse Zeitsprünge zeigen Edward Snowden (gespielt von Joseph Gordon-Levitt) als junger Kerl, der seine Ausbildung bei der CIA mit Bravur bestand, obwohl er die zehnte Klasse an der High School nicht absolvierte. Als einer der schlauesten IT-Sicherheits-Techniker bei der CIA wurde er 2007 nach Genf geschickt, um dort die USA diplomatisch zu vertreten. Obwohl er damals schon geheime Informationen hatte, welche eine Menschenrechtsverletzung aufzeigte, traute er sich aus diversen Gründen nicht, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. 2013 wagte er aber dann den Schritt, zum Leid seiner Freundin Lindsay Mills (Shailene Woodley), da er sie in Zukunft nicht mehr sehen konnte. Nachdem die Dokumente von einem Kamerateam und einem Journalisten veröffentlicht wurden, flüchtete er nach Moskau, wo er angeblich immer noch im Asyl lebt…

 

So gut wie jeder Bürger auf dieser Welt hat den Skandal und die Veröffentlichung von Edward Snowden damals verfolgt, wie alles genau passierte, kann man nun in dem Film von Oliver Stone erfahren. Dabei bleibt der Regisseur nahe an der Realität und versucht in keinem Augenblick, Hollywood heraushängen zu lassen. Daher ist der Film auch sehr ruhig, aber dennoch nicht minder interessant und spannend. Joseph Gordon-Levitt spielt Edward Snowden sehr gut, man nimmt ihm die Rolle als intelligenter Mann und CIA-Mitarbeiter ab. Gegen Ende des Films gibt es sogar noch einen Auftritt von Edward Snowden selbst, der per Internet ein paar Worte an den Zuschauer richtet. Als dramatischer Biographie-Thriller funktioniert der Film ganz gut, besonders aber, da er einer Tatsache entspricht. Der Film ist sehenswert, zumindest dann, wenn man sich keinen Action-Thriller erwartet.

 

Bildergalerie von Snowden (10 Bilder)

Die Qualität der Blu-ray ist gut, es gibt nichts zu meckern. Die Farben sind sehr natürlich, der Schwarzwert ist sehr gut und der Kontrast ist ebenso gut ausgefallen. Ein Bildrauschen gibt es selbst in dunklen Szenen nicht, daher kann man von einem sehr guten Bild sprechen. Der Ton ist frontlastig, was aber bei der Art des Films keine Seltenheit ist. Hin und wieder dürfen die Dolby-Digital-Anlage und auch der Bass mitspielen, die meiste Zeit haben sie aber eine Pause. An Bonusmaterial gibt es leider nur Interviews mit Cast & Crew und eine B-Roll zu sehen, insgesamt sind die Extras nur 24 Minuten lang. Interessant wäre hier zum Beispiel gewesen, wie Edward Snowden selbst zur Umsetzung des Films und zum Hauptdarsteller steht. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Natürlich habe ich damals in den Medien den Fall von Edward Snowden verfolgt, alleine aus dem Grund, weil ich berufliche Parallelen gesehen habe. Daher hat mich der Film auch wirklich interessiert und ich habe es nicht bereut. Mit der Laufzeit von 135 Minuten finde ich persönlich den Film aber zu lange, denn es gibt ein paar Szenen, die sich wirklich ziehen. Dennoch ist er informativ, wird vom Hauptdarsteller Jospeh Gordon-Levitt gut gespielt und kann mit seiner spannenden Art überzeugen. OIiver Stone wurde nicht umsonst drei Mal mit dem Oscar ausgezeichnet, der Mann weiß einfach wie es geht. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte, da ich einen Punkt wegen der mir etwas zu langen Laufzeit abziehe. 


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