Sofahelden Rückblick Filme 2011

Sofahelden Rückblick Filme 2011

Genre: Jahresrückblick 2011

Sofahelden Rückblick Filme 2011  31.12.2011 von Benji

Ob im Kino oder auf dem heimischen Sofa. Wer sich für Filme interessiert, hat auch dieses Jahr sicherlich den einen oder anderen Euro für sein Hobby ausgegeben. Auch bei uns sind dieses Jahr Unmengen an Filme eingetrudelt, die mehr oder weniger gut waren. Wir werfen einen Blick zurück auf das Filmjahr 2011.

Sucht Ihr noch nach der richtigen Abendunterhaltung für den Jahreswechsel oder wollt Ihr auf der Feier mit grandiosem Fachwissen über die guten und schlechten Kinostarts 2011 glänzen?
Dann seid Ihr hier genau richtig! Denn wir präsentieren Euch die Titel des Jahres, über die einfach gesprochen werden muss.

 


Egal ob frisch aus dem Kino oder genial auf Blu-Ray. Hier sind die besten Filmveröffentlichungen 2011:


 

Platz 10 – Super 8

 

Das war überraschend - J. J. Abrams huldigt sein großes Vorbild Steven Spielberg und der findet das so toll, dass er den Streifen gleich als Produzent begleitet. Was anfänglich nach einem sehr ernsthaften Mysterie-Streifen aussieht, entwickelt sich schnell zu einer Hommage an Spielbergs interessantesten Streifen – Die Goonies. Es wartet familienfreundliche Unterhaltung mit Spannung, Action und einer gesunden Prise Humor.


 

Platz 09 – Rio 3D

 

Wenn der Papagei Blu über den Wolken von Rio seine Abenteuer erlebt, dann ist ein Lachen garantiert. Kein Animationsfilm konnte uns dieses Jahr stärker beeindrucken als Rio. Wer den vollen Spaß haben will, sollte sich den Film unbedingt in 3D angucken. Unser Panikmike sieht hier sogar die neue Referenz am 3D-Animationshimmel. Mittlerweile ist auch die Blu-Ray erhältlich. Also worauf warten?


 

Platz 08 – What a Man

 

Aufmerksame Leser dürften bereits bemerkt haben, dass wir in der Redaktion handfeste Matthias Schweighöfer Fans sind. Dieses Jahr hat sich das umso mehr verstärkt, da er gleich in zwei unglaublich lustigen Filmen zu sehen war. Beide haben es in unsere Liste geschafft und den Ersten sehen wir hier. What a Man besticht durch gelungene Situationskomik und einen richtig coolen Schauspieler. *schleim*


 

Platz 07 – Tron Legacy

 

Späte Fortsetzungen haben es nicht einfach. Meist können sie nur bedingt an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen. Das gilt vor allem dann, wenn diese zu wahren Legenden aufgestiegen sind. Eigentlich also keine guten Voraussetzungen für Tron Legacy. Doch zumindest für uns war die Fortsetzung über die Geschichte des Spieleentwicklers Kevin Flynn ein voller Erfolg. Coole Neon-Optik, geile Musik und ein „Dude“ in 3D. Das sollte man gesehen haben!

 

Platz 06 – Nightmare Before Christmas 3D

 

Tim Burton und Danny Elfman - diese geniale Kombination hat vor mittlerweile fast 20 Jahren einen Film geschaffen, der heute gerade zu Weihnachten als „Kult“ gilt. Dieses Jahr gab es die wundervolle Neuveröffentlichung auf Blu-Ray. Der Film wurde digital überarbeitet und sogar mit einem schicken 3D-Effekt versehen. Jeder der einen passenden Fernseher sein eigen nennt, sollte hier zugreifen. Ein Klassiker, der in keiner Filmsammlung fehlen sollte.


 

Platz 05 – Dead Heads

 

Oh ja, darauf haben wir gewartet. Endlich mal wieder richtig gute Zombie-Action! Aber STOPP! Dieser Film ist irgendwie anders. Ihr verfolgt die beiden Zombiegesellen Mike und Brent auf einem handfesten Road-Trip und das sorgt alleine schon durch die Konstellation für einige Lacher. Es folgen Anspielungen auf diverse sehr bekannte Zombiefilme, wie die bekannten Vertreter aus Romeros „... of the Dead“-Reihe. Wer „Shaun of the Dead“ mochte, der wird auch hier seinen Spaß haben.

 

Platz 04 – Inside Job

 

Es ist ein Thema, dass im Moment wohl kaum aktueller sein könnte. Im Jahre 2008 wird die Welt von der großen Finanzkrise angegriffen und während die Staaten versuchen mit Mühe die Banken am Leben zu erhalten, können einige wenige sogar profitieren. Für viele Hausbesitzer in Amerika endete das Jahr in einem Desaster. Sie verloren ihr Eigenheim und das Vertrauen in das Finanzsystem. Inside Job ist eine spannende Dokumentation, die zum Verstehen der Finanzkrise hilft. Sehenswert!

 

Platz 03 – Rubbeldiekatz

 

Da ist er wieder - Matthias Schweighöfer, die Zweite! Dieses Mal in einer Rolle, die extra für ihn konzipiert wurde. Als Charakterdarsteller Alexander Honk spielt er im Moment vor allem verschiedene Frauenrollen. Genau dieser Zustand bringt ihm aber auch eine „Frauenrolle“ in einem Hollywoodstreifen ein. Jetzt gilt es, unbeschadet durch den Dreh zukommen, denn keiner darf mitbekommen, wer da wirklich in den Frauenkleidern steckt. Regisseur Detlev Buck bringt norddeutschen Humor gepaart mit geballter Situationskomik. Ein Spaß für jedermann!

 

Platz 02 – Unknown Identity

 

Liam Neeson kann wirklich knallhart austeilen. Das dürfte spätestens seit 96 Hours bekannt sein. In Unknown Identity schlüpft er in die Rolle von Dr. Martin Harris, der kurz nach einem Auto-Unfall in einem Krankenhaus aufwacht und einen Teil seines Gedächtnisses verloren hat. Das ist zwar tragisch, aber alles kein Thema. Interessant wird der Film aber durch den Fakt, dass sich scheinbar jemand anderes für ihn ausgibt. Nicht mal seine eigene Frau will ihn noch erkennen. Was ist passiert? Unknown Identity schleift den Zuschauer durch einen spannenden Thriller, der nicht mysteriöser sein könnte!

 

Platz 01 – Hell

 

Deutsche Filme haben so ihre Vorurteile, aber es wird langsam Zeit, diese beiseitezulegen. Mit Hell zeigt der Nachwuchsregisseur Tim Fehlbaum, wie gut deutsches Kino wirklich sein kann. Es geht um die Frage: "Was passiert, wenn die Menschheit zugrunde geht?" Können soziale Bindungen aufrechterhalten werden oder kämpft jeder gegen jeden? Eine Geschichte auf Blockbuster-Niveau trifft auf cineastische Drehkunst. Hell ist wahrlich ein Kinoerlebnis 2011!


 


Es wäre schön gewesen, wenn unsere Redakteure nur absolute Knaller gesehen hätten, aber dann würden auf unserer Seite auch viele sehr lustige Filmberichte fehlen. Bekanntlich können die schlimmsten Streifen den größten Spaß bringen, wenn man mit Freunden darüber lachen kann. Hier sind die schlechtesten fünf Titel 2011:


 

Platz 05 – Bloodrayne – The Third Reich

 

Alle in Deckung gehen - Uwe Boll ist im Anmarsch. Das Verhältnis zwischen dem eher untalentierten Regisseur und der Welt der Videospieler ist so angespannt, dass es darüber sogar schon wissenschaftliche Abhandlungen gibt. Mit Bloodrayne verhunzt der Bildlegastheniker eines seiner Lieblingswerke. Das kann natürlich nur schlecht enden!



 

Platz 04 – 20 Years after

 

Das ist wahrlich ein Wunder. Jeder, der die letzten Teile der Videospiel-Reihe Fallout gespielt hat, dürfte das Potenzial einer nuklearen post-apokalyptischen Welt kennen. Wie man es deshalb schaffen kann, einen solchen Film derart zu verhunzen, ist fraglich. Wenn man sich als Regisseur allerdings einzig auf sein Szenario verlässt und deswegen eine sinnfreie Geschichte mit lustlosen Schauspielern verknüpft, dann ist man auch nicht wirklich zu retten.


 

Platz 03 – Die Wikinger 3: Die Rache der Bestie

 

Wenn ein solcher Film bei uns eintrudelt, dann schreit das praktisch nach unserem Hobby-Wikinger „Beef Supreme“. Was der allerdings überhaupt nicht leiden kann, sind „Brabbelnde Weicheier, die nicht mal die Axt richtigrum halten können“. Da hat er mit dem aktuellen Film natürlich absolut ins Schwarze getroffen. Wenn in einem Wikinger-Streifen statt schwitzender Kampfbestien nur noch elfenartige Kuschelnormannen übrig bleiben, dann wartet sicherlich keine gute Bewertung auf den Film.

 

Platz 02 – Ghosts of Goldfield

 

Ein Geisterfilm! Hey, das riecht nach Abwechslung – NICHT! Ein Haufen Studenten wollen für ihre Abschlussarbeit einen Dokumentarfilm über einen Geist in einem Hotel drehen. Natürlich geht dabei einiges schief und die College-Truppe wird Stück für Stück kleiner. Die Handlung ist so spannend, wie einem Apfel beim Schimmeln zuzusehen und die Schauspieler strotzen vor Inkompetenz. Da macht das Ausschalten gleich doppelt so viel Spaß!


 

Platz 01 – Der Exorzismus der Anneliese M.

 

Oh wie spannend! Die gefühlte eintausendste Verfilmung der Geschichte von Anneliese M. Klar kann man dem Stoff ein gewisses Potenzial zuschreiben, aber irgendwann muss auch mal gut sein. Nicht nur, dass der vorliegende Film mit schlechten Schauspielern glänzt, er kann dazu auch technisch nicht überzeugen. Blasse Farben, 4:3 Auflösung und dann veröffentlicht man den Film auf Blu-Ray? Ein sehr gelungener Scherz!


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