SteelSeries Headset Siberia V2

SteelSeries Headset Siberia V2

Publisher: Steelseries
Genre: Gaming-Headset
Erscheinungsdatum: Juni 2010

SteelSeries Headset Siberia V2  04.05.2011 von xXMaNu3lXx

Mit dem SteelSeries Siberia V2 löst der Hersteller für Gaming-Hardware seinen gleichnamigen Vorgänger ab. Vor allem durch den verbesserten Klang und der gewohnt überzeugenden Verarbeitung des Headsets möchte SteelSeries punkten. In unserem Review nehmen wir die analoge Variante genauer unter die Lupe und verraten Euch, welche Stärken und Schwächen Euch beim Kauf erwarten...

Einleitung (Lieferumfang, Verpackungsinhalt)

Das Siberia V2 wurde in der schwarzen Ausführung zu uns geschickt. Doch auch andere Farben, wie zum Beispiel weiß sind verfügbar. Der schwarze Karton, wie bei SteelSeries schon fast typisch, ist mit allen Informationen rund um das Headset bedruckt. Auch zahlreiche Clan-Tags und Auszeichnung sind auf der Verpackung zu finden und sollen dem Kunden so die Kaufentscheidung erleichtern.

Innerhalb der Verpackung befinden sich das Siberia V2, eine Kabelverlängerung, ein Mini Katalog, in dem die verschiedenen Varianten des Siberia V2 abgebildet sind und zu guter Letzt ein SteelSeries Aufkleber, der z. B. den heimischen Gaming-PC zieren könnte.

Verarbeitung / Ergonomie

Das Design des weiterentwickelten Gaming-Headsets ist weitestgehend an den Vorgänger orientiert. Doch dies ist keineswegs negativ zu bewerten, denn die Bauweise hat bereits beim Siberia V1 überzeugt. Das Siberia V2 ist als geschlossenes Headset konstruiert, womit alle Umgebungsgeräusche, wie etwa störende Lüftergeräusche des Rechners, weitestgehend abgeschirmt werden. Die beiden Ohrmuscheln versprechen mit ihrem Kunstleder und einer weichen Polsterung lange und angenehme Gaming-Sessions, bei dem kein Schwitzen der Ohren, trotz der ohrumschließenden Bauweise, hervorgerufen wird. Auch bei den mit 55mm großen Lautsprechern im Inneren geht SteelSeries einen anderen Weg, denn die diese sind leicht angewinkelt eingebaut, sodass zum einen der Druck auf das Ohr reduziert wird und auch größere Ohren ihren Platz finden.

Der Kopfbügel machte einen etwas wackeligen Eindruck, da dieser nur über vier „Drähte“ befestigt ist. Hier hätte ich mir eine stabilere Lösung gewünscht. Allerdings stört es nach einer Eingewöhnungszeit nicht mehr und man zieht sogar einen kleinen Vorteil daraus. Denn viele Headsets anderer Hersteller haben das Problem, dass sich der Bügel nur bedingt verstellen lässt, sodass diese nicht für jeden Anwender geeignet sind. Durch die Bauweise des Siberia V2 wurde dies weitestgehend umgangen, denn der Bügel lässt sich durchaus weit nach oben verstellen.

Zum Mikrofon ist zu sagen, dass die Entwickler zusammen mit den Erfahrungen aus diversen Clans eine tolle Lösung entwickelt haben. Bisher konnte man die Mikrofone entweder nur hochklappen oder über einen Aux-Anschluss an das Headset anschließen. Hier bestand allerdings die Möglichkeit, dass das Mikrofon versehentlich vergessen wurde. Bei SteelSeries hat man sich für eine integrierte Lösung entschieden. Bei Bedarf lässt sich das Mikrofon einfach aus der linken Ohrmuschel herausziehen und dank seiner Konstruktion in alle Richtungen bewegen. Falls das Mikro einmal nicht benötigt wird, kann man es einfach wieder „einfahren“.

Positiv überzeugt hat mich auch das Verlängerungskabel, welchem im Lieferumfang enthalten ist. Denn falls ihr z. B. ein Notebook benutzt oder das Headset mit einem MP3-Player betreiben wollt, reicht das kurze Kabel von 1m des Headsets völlig aus. An diesem ist eine Lautstärkeregelung und ein Schiebeschalter, um das Mikrofon ein- und auszuschalten, angebracht. Für den stationären Betrieb zu Hause am heimischen Rechner kann die Gesamtlänge durch das Verlängerungskabel auf 3m erhöht werden. Die 3,5mm Klinke-Anschlüsse werden über Gold-Kontakte an die Soundkarte angeschlossen.

Technische Daten des Herstellers:

Kopfhörer
 

  • Frequenzumfang: 18 – 28.000 Hz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Maximaler Schalldruckpegel@ 1kHz, 1 Vrms: 112 dB
  • Kabellänge: 1 + 2 = 3 m (9,8 ft.)
  • Anschlüsse: 3,5 mm
     

Mikrofon
 

  • Frequenzumfang: 50 – 16.000 Hz
  • Richtcharakteristik: Uni-direktional
  • Sensitivität: -38 dB
     

Klang

Bei unserem Review kam eine Creative Sound Blaster X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series zum Einsatz. Bei einem Match in Battlefield Bad Company 2 ging der Sound Dank der verbauten 55mm Treiber sehr druckvoll von statten. Doch auch die Höhen und Tiefen kamen während unseres Gefechts nicht zu kurz. Die Unterscheidung dieser ist vor allem in Ego-Shootern sehr wichtig, um die Gegner zielgenau, trotz der Hintergrundbeschallung, orten zu können. Dies klappte in unserem Test sehr gut. Doch bei der Verwendung von digitalen Klangverbesserung wie beispielsweise dem Creative Crystalizer ist zu überlegen, ob man den Bass manuell ein wenig runter regelt, da dieser zeitweise zu stark war. Doch dies ist eine rein subjektive Wahrnehmung und kann sich bei den ein oder anderen Anwender unterscheiden. Auch beim Thema Raumklang, also das simulieren eines Surround-Sounds, ließ sich mit dem Siberia V2 sehr gut umsetzen.

Als nächsten Bereich nahmen wir uns einen Kinofilm vor. Denn immer öfter werden auch Headsets unterwegs verwendet, um in den Filmgenuss zu kommen. Die Actionszenen kamen dank gutem Bass und klaren Höhen sehr gut rüber. Aber auch leise Szenen und Dialoge waren klar verständlich. Und auch beim Musikhören machte das Siberia V2 eine gute Figur, was erneut auf die Bauweise der Lautsprecher zurückzuführen ist. Selbstverständlich gehört das Headset nicht zur High-End Klasse, allerdings kann sich das Klangbild im Gesamten durchaus hören lassen.

Zu guter Letzt nahmen wir das Mikrofon genauer unter die Lupe. Unsere Stimme war, nach dem Feedback der Kollegen in Teamspeak und Skype zu urteilen, stets klar und verständlich wahrzunehmen, ohne Spielgeräusche mit zu übertragen.


Das Fazit von: xXMaNu3lXx

xXMaNu3lXx

SteelSeries liefert mit dem Siberia V2 ein gut verarbeitetes Gaming-Headset ab, das im Bereich der Mittelklasse überzeugen kann. Auch klanglich steht das Headset super da und liefert satten Sound mit starken Bässen und klar definierten Höhen und Tiefen. Durch das integrierte Headset, welches sich in der linken Ohrmuschel verstecken lässt, ist es durchaus als normaler Kopfhörer interessant, zumal auch das Kabel sich auf 1m verkürzen lässt. Alles in allem kann man mit dem Headset nichts falsch machen, auch wenn der Preis etwas hoch ausfällt!


positiv negativ
  • Gute Verarbeitung
  • Sattes Klangbild
  • 3m Kabel
  • Versenkbares Mikrofon
  • Gute Sprachverständlichkeit
  • Teilweise zu starker Bass





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