Syberia 2

Syberia 2

Publisher: Microïds
Entwicklerstudio: Microïds
Genre: Adventure
Sub-Genre: Point & Click Adventure
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 30.11.2017
USK 0

Syberia 2   18.02.2018 von Born2bewild

Das Point-and-Click-Adventure Syberia für die Switch kam schon sehr gut bei uns an. Der zweite Teil, der ursprünglich 2004 für PC erschienen ist, wurde kurze Zeit später für die Switch umgesetzt. Ob uns Kate Walkers weitere Reise überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Achtung Spoiler: Dadurch bedingt, dass Syberia 2 direkt am Vorgänger anknüpft lassen sich Spoiler zu Syberia leider nicht vermeiden.

 

Kate Walker hat Hans Vorarlberg gefunden. Der Mann mit dem Geist eines Kindes hat sie überzeugt, sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach dem sagenumwobenen Syberia zu machen. Doch die Reise ist nur von kurzer Dauer, als sie in der eisigen Tundra in einem Dorf anhalten. Zugführerautomat Oscar weist Kate auf die kommende Kälte im Niemandsland hin und darauf, dass Kohlen zum Heizen des Zuges benötigt werden. Während sich Kate um die Problemlösung kümmert, treten neue Probleme auf. Hans wird schwer krank und die einzige Hoffnung steckt in einem Kloster, das nahe des Dorfes liegt. Allerdings wird hier das Hilfegesuch nicht einfach, akzeptieren die Mönche nur Männer in ihrer Mitte.

 

Wird es Kate Walker gelingen, die Mönche zu überzeugen, ihrem Begleiter zu helfen? Werden die beiden jemals Syberia mit eigenen Augen sehen?

 

Allgemeines zum Spiel

 

In Syberia 2 geraten die Automaten, die den Kern des ersten Spiels bei der Suche nach Hans Vorarlberg ausgemacht hatten, etwas in den Hintergrund. Im Wesentlichen trifft man hier nur auf Oscar und reist wie im Vorgänger mit dem Zug weiter. Dafür kommt aber auf der Suche nach den Mammuts ein abenteuerlicheres Gefühl, ähnlich wie bei Indiana Jones auf. Der Hauptstrang ist dabei die Suche nach Syberia, gefolgt von ein paar Nebensträngen wie Hans Gesundheit und der Suche von Kates Arbeitgeber nach ihr. Denn dieser hat auch auf Druck von Kates Familie einen Privatdetektiv angeheuert, der sie ausfindig machen und zurückbringen soll.

 

Das Gameplay und die Steuerung

 

Im Wesentlichen ist die Steuerung identisch zum Vorgänger. Hier gibt es wenige Änderungen und auch die Hotspots bleiben sehr schwer zu entdecken. Auch der Kritikpunkt, dass man beim Laufen immer wieder auf die Kameraperspektive aufpassen muss, um nicht versehentlich wieder zurück zum Vorgängerbildschirm zu gelangen, ist erhalten geblieben. Die über „X“ aktivierbare Hilfe der Missionsziele wurde leider etwas abgespeckt. Hier hat man im ersten Teil mehr Unterstützung gefunden als im zweiten. Das Niveau der Rätsel ist ungefähr konstant geblieben, auch hier gab es einige Passagen, die einfacher und andere, die nur sehr schwer zu lösen waren. Nicht alle Rätsel waren, auch nachdem man sie kannte, logisch nachvollziehbar.

 

Bildergalerie von Syberia 2 (7 Bilder)

Zur Technik

 

Beachtet man das stolze Alter von dreizehn Jahren, ist die Grafik sehr gut. Allerdings hätte man diese vielleicht für den Release auf der Switch nochmal etwas aufhübschen können. Die Sprachausgabe ist wieder sehr gut gelungen und wird durch Untertitel unterstützt. Die Musik ist in Ordnung, wirkt aber auf Dauer auch nervtötend, sodass man geneigt ist, ohne Sound zu spielen. Aber das ist ja dank Untertiteln sehr gut möglich.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Auch wenn man dem Spiel sein Alter anmerkt und es viele negative Aspekte aufweist, die mich auch beim Vorgänger schon gestört haben, sorgt es für viele Stunden Spielspaß. Man ertappt sich ständig dabei „nach dem Rätsel ist Schluss“ und hat man es gelöst, möchte man auch weiterspielen und wissen wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Allerdings hat der zweite Teil ähnliche Wendepunkte wie der erste, was ihn gewissermaßen vorhersehbar macht. So ging es mir das eine oder andere mal so, dass ich mich etwas davor geziert habe, dass Spiel fortzusetzen, da ich wusste was kommen würde. Daher steht der zweite Teil dem ersten etwas nach, was mich zu einer Wertung von 6/10 Punkten führt. Nichtsdestotrotz aus meiner Sicht ein Muss, wenn man den ersten Teil bereits „verschlungen“ hat.


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positiv negativ
  • Gute und fesselnde Geschichte
  • Ansprechendes Setting
  • Größtenteils nachvollziehbar Rätsel
  • Defizite des Vorgängers übernommen
  • Teils hakelige Steuerung
  • Eintönige Musik
  • Etwas altbackene Grafik





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