Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash up

Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash up

Genre: Prügelspiel
Erscheinungsdatum: 01.10.2009
USK 12

Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash up   05.12.2009 von Panikmike

Jeder kennt die Teenage Mutant Ninja Turtles aus dem Fernsehen. Michelangelo, Leonardo, Donatello und Raphael sind kleine Schildkröten, die durch einen Unfall zu menschenähnlichen Kampfmaschinen mutiert sind. Auf der Wii kommt nun ein Prügelspiel, das hoffentlich nicht nur durch diesen Bekanntheitsgrad punkten kann.

Generell fängt schon einmal alles sehr gut an. Wenn ich mir die Verpackung genau ansehe, dann kann ich auf der Rückseite oben viele kleine Symbole erkennen. Was ich damit meine, ist ganz einfach: Die Programmierer haben sich viel einfallen lassen. Nicht nur dass man das Spiel mit vier Controllerpacks spielen kann, nein auch der Classic-Controller und das Eingabegerät vom Gamecube werden unterstützt. So etwas habe ich selten gesehen und finde es generell schon mal sehr lobenswert.

Wer von euch noch Powerstone kennt, dem wird das Spielprinzip von Smash up nicht fremd sein. Auch wenn einiges kopiert wurde, so kann Turtles auch punkten. Begebe ich mich in das Hauptmenu, so sehe ich schon einmal viele verschiedene Modi. Nicht nur dass es einen Standard-Arcade-Modus gibt, hier kommt eine geballte Ladung Action. Im Überlebensmodus müsst ihr zum Beispiel so lange kämpfen, bis ihr das Zeitliche segnet. Im Training könnt ihr euch die einzelnen Moves der Turtles aneignen. Im Missionsmodus gibt es allerlei Prüfungen, die ihr bestehen müsst. In der Königsschlacht könnt ihr euch ein Spiel nach euren Regeln zusammenstellen (bis zu 4 Spieler). Der Modus Auswechseln gibt euch die Möglichkeit, bis zu 8 Spieler zu spielen und eure Figuren mittendrin auszuwechseln. Zu guter letzt gibt es noch ein Turnier. Hier könnt ihr euch mit bis zu acht Spielern online austoben.

Nun aber zum Spiel selbst. Schön gemacht ist, dass sich selbst Neueinsteiger der Wii sofort zu Recht finden. Eine Taste ist für einen leichten Angriff, eine andere für einen schweren Angriff. Wenn man beide drückt, so kann man einen Gegner greifen. Greift ein Gegner an, kann man natürlich auch blocken – dafür gibt es eine separate Taste. Ebenso kann man den Kontrahenten ausweichen. Wenn man gegen eine Wand springt, kann man dort kurzzeitig kleben. Springt man auf eine Stange, kann man sich festhalten. Ebenso kann man eine minimale Zeit schneller laufen und die Gegner verspotten. Die Steuerung ist sehr gut gelungen, allerdings habe ich diese nur mit der Fernbedienung und dem Nunchuk getestet.

Normalerweise kennt man von diversen Prüglern, dass man durch eine bestimmte Tastenkombination auch spezielle Angriffe machen kann. Hier wurde allerdings auf so etwas verzichtet. Was man aber machen kann, sind Kombos und es gibt sogar verschiedene Waffen. Das find ich eine gute Alternative zu den anderen Prügelspielen. Was es auch gibt, sind sogenannte Power-Up´s, die dem Spieler helfen, den Sieg zu schaffen. Diese sind wirklich individuell, zum Beispiel gibt es Minen oder Feuerbälle.

Wo kämpft man denn? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten - natürlich in diversen Arenen. Das Ganze ist sehr interaktiv, man kämpft nicht nur einfach an einem Ort, wie man es zum Beispiel von Street Fighter kennt, sondern meistens auf mehreren Ebenen. Nebenbei gibt es verschiedene Tiere und auch Effekte, die das Ganze verschönern. Das schöne daran ist, dass manche automatisch passieren, also muss man permanent die Augen offen halten, nicht dass dem eigenen Leib etwas passiert. Zum Beispiel kann man Stromschläge bekommen oder ein Krokodil greift an. Hier wartet immer wieder an einigen Ecken eine Überraschung. Die anderen Gimmicks kann man aktivieren, so kann man natürlich seinen Feldzug ein wenig planen. Die Arenen sind sehr abwechslungsreich, hier battlet man sich einmal in einem Generatorraum, einmal in der Kanalisation oder sogar auf einem fahrenden Zug!

Das Spiel ist solide, doch lange Zeit kommt keine richtige Stimmung auf. So macht es zwar schon einmal Spaß, es ist allerdings auf Dauer langweilig. Wobei langweilig das falsche Wort ist, eher würde ich sagen, es fehlt einfach der Pfiff. Im Spiel ist zwar auch ein Storymodus eingebaut, doch da werde ich nicht drauf eingehen, da der nicht zu gebrauchen ist. Erstens ist er zu kurz, zweitens haben hier die Programmierer auf voller Länge versagt – Stichpunkt Zwischensequenzen. Aber das ist auch nicht Jedermanns Sache, ich möchte hier nicht zu viel schimpfen. Wenn man die Story mal außer Acht lässt, so präsentiert sich die Grafik recht gut. Die Animationen der Figuren sind gut gemacht, die Levels sind sehr abwechslungsreich gestaltet und machen Spaß. Der Sound ist ebenso gut ins Spiel integriert, leider ist die Sprachausgabe in Englisch. Dafür hat Ubisoft deutsche Untertitel spendiert und generell sind alle Texte ebenso in unserer Landessprache. Die Musik passt, reißt mich aber nicht vom Hocker.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Das Spiel selbst ist eigentlich ein guter Prügler, vor allem mit mehreren Spielern macht es durchaus Laune, jedoch kann es auf Dauer nicht punkten. Man sieht klar die Parallelen zu Super Smash Brothers, jedoch die Klasse kann nicht erreicht werden. Die Kämpfe sind gut, aber sie sind zu unspektakulär. Man kann einfach zu wenig machen – die Moves sind zu mickrig und die Story ist ein Witz. Wer mit mehreren Leuten spielt, der hat Spaß dabei. Alleine ist es nicht besonders empfehlenswert.


Die letzten Artikel des Redakteurs:


positiv negativ
  • Unglaublich viele Gags
  • Einfache Steuerung
  • Mehrstufige Arenen
  • Guter Mehrspielermodus
  • Onlinemöglichkeit
  • Verschiedene Schwierigkeitsstufen
  • Jegliche Controller Unterstützung
  • Story total unnütz
  • Zu wenig Moves
  • Grafik stellenweise nichts Besonderes
  • Nur eine englische Sprachausgabe





Kommentare[X]

[X] schließen