The Book of Unwritten Tales 2

The Book of Unwritten Tales 2

Publisher: Nordic Games GmbH
Entwicklerstudio: KING Art GmbH
Genre: Adventure
Sub-Genre: Point-and-Click
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 20.02.2015
USK 12

The Book of Unwritten Tales 2   11.03.2015 von Born2bewild

Kombiniere Stock mit Tuch und halte es an ein Feuer. Was ergibt das? Richtig: eine Fackel. Im neuen Point-and-Click-Adventure von KING Art Games werden mehr als solch simple Fragen aufgeworfen. In The Book of Unwritten Tales 2 geht es um Magie, Elfen, Gnome, Menschen und natürlich viele Rätsel. Hier unser Review zum Spiel ...

 

Story:

 

Wie schon von den Vorgängern gewohnt, schlüpft man auch dieses Mal wieder in verschiedene Rollen. Zum einen natürlich den Hauptcharakter Nate, der gleich zu Beginn wieder einmal in Schwierigkeiten steckt und, in der Luft schwebend versucht, sich an den Bruchstücken eines Flugschiffs entlang zu hangeln. Ein offenbar für den Schlamassel verantwortlicher Djinn soll ihm helfen, weigert sich zunächst allerdings. Nachdem die beiden sich mit Hilfe eines Teppichs in Sicherheit fliegen können, wird Nate allerdings direkt vom Vieh (bekannt aus The Book of Unwritten Tales: Die Vieh-Chroniken) niedergeschlagen. Dieser wird Nate im Verlauf des Spiels allerdings noch unterstützend zur Seite stehen. Er wird also spielbar und man kann ihn in verschiedene Farben tauchen.

 

Die hübsche Elfenprinzessin, die von Nate befreit wurde, wird von Ihrer Mutter im Schloss wieder eingeschlossen, nachdem Nate sie einfach sitzen gelassen hat. Sie fristet ein sehr einsames Dasein und hasst es, im Elfenhain eingeschlossen zu sein. Allerdings steht eine Vermählung mit einem Elfenprinzen an, und dafür muss die Prinzessin nach Aussage Ihrer Mutter in Ihr Kleid passen. Das dürfte sich allerdings als schwierig erweisen und sie versucht zu entkommen.

 

 

In Seefels steht eine Wahl an und der regierende Erzmagier bekommt Konkurrenz. Die gute Dame heißt Cybill van Buren, deren Tochter die neue Klasse der kürzlich wieder aufgetauchten Magierschule besucht. Der neue Klassenlehrer ist kein Geringerer als Wilbur, der sich, wie wir bereits wissen, sein Diplom nur erschummelt hat. So hat er anfangs etwas Mühe mit einem vorlauten Schüler, doch der Bruder des Erzmagiers hilft ihm dabei und Wilbur kann die Kinder begeistern. Als dann der neue Chef der Schule, eingesetzt von Frau van Buren, seinen Dienst antritt, hat Wilbur einiges zu tun. Er muss sauber machen, die von ihm beschworenen Kobolde loswerden und die immer noch verschwundene Bibliothek finden.

 

Gameplay, Musik etc.

 

Das Spiel ist ein klassisches Point-and-Click Adventure mit vielen witzigen Dialogen und Anspielungen auf Filme (Gollum zum Beispiel: „Was will es von uns?“ von Büchern gesprochen) und Computerspiele wie World of Warcraft. Die Szenen sind etwas größer aufgebaut als der Bildschirm, sodass es immer wieder zu den üblichen Verschiebungen beim Bewegen in einem Raum kommt. Manchmal steht etwas zum Benutzen im Weg und man muss etwas gezielter klicken, um weiter zu kommen.

 

Neu war das Tutorial zum richtigen Spielen. Auch als erfahrener Spieler muss man dieses durchlaufen, aber es lohnt sich! Man steuert einen kleinen Roboter, der sehr verdächtig nach Wall-E aussieht durch eine karge Gegend, in der hauptsächlich Maschinen stehen.

 

Das Inventar hat nicht viele Plätze und kann daher recht übersichtlich im rechten unteren Bildschirmrand auch dauerhaft geöffnet bleiben, wenn man das möchte. Das Benutzen aus dem Inventar heraus funktioniert typisch mit einem Linksklick auf das Item und dann wieder Linksklick auf den Gegenstand oder ein anderes Item im Inventar. Dabei blinkt der Mauszeiger kurz rot auf, wenn man eine Kombination oder einen kurzen, überflüssigen Kommentar vom Charakter erwarten darf. Es gibt also keinen Quick-Access am Zeiger zum Durchwühlen des Inventars nach geeigneten Gegenständen.

 

Bildergalerie von The Book of Unwritten Tales 2 (9 Bilder)

Die Grafik ist wie bei den Vorgängern sehr bunt, aber nicht zu aufdringlich. Bei der Musik wurde auf Altbewährtes gesetzt und einfach die aus den Vorgängern wieder verwendet. Sie passt noch immer zum Spiel. Ebenfalls nicht neu ist die Hotspot-Ansicht, die mit der Leertaste aktiviert wird, so dass man im Zweifel nachgucken kann, welche Gegenstände noch zu untersuchen sind.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Josi:

Ich habe, wie eigentlich bei jedem guten Point-and-Click Adventure, viel gelacht. Es ist sehr abwechslungsreich, da man verschiedene Charaktere spielt. Dadurch wird es auf Dauer nicht langweilig. Es gab allerdings diverse Abstriche zu machen. So hört man hin und wieder die Stimmen nur sehr leise oder weit weg. Das fällt natürlich sofort auf, ist aber immer nur von kurzer Dauer und störte mich persönlich nicht so extrem. Ärgerlich ist es irgendwie trotzdem, dass es solche Bugs noch gibt. Für mich war das Tutorial mit dem Wall-E-Verschnitt eine wirklich witzige Idee. Für Freunde von Point-and-Click-Adventures und der Spielserie bringt das Spiel Spaß, man darf allerdings keine großartigen Genre-Neuheiten erwarten. Ein klassisches Spiel mit ein paar kleinen Fehlern.


Die letzten Artikel des eingeschworenen Redaktions-Teams in leidenschaftlicher Kooperation:


Das Fazit von: Wolf

Wolf

The Book of Unwritten Tales 2 ist ein solides, traditionelles Point-And-Click-Adventure mit kleineren Ecken und Kanten. Als Besonders hervorzuheben sind die grafische Gestaltung sowie der eingesetzte Humor. Die Geschichte könnte ein wenig sinnvoller sein, ist allerdings zugegebenermaßen recht unterhaltsam. Umso trauriger ist es, dass The Book of Unwritten Tales 2 noch von einigen Fehlern geplagt wird. Der Ton scheint manchmal nicht reproduzierbar aus dem Off zu kommen und einige Inventarbildattrappen sind noch nicht durch die richtigen Grafiken ersetzt worden. Besonders schlimm: Abspann und Epilog zeigten sich nach dem Durchspielen nur als schwarzer Bildschirm mit Ton. Dennoch lässt sich für Fans der Serie oder Genre-Fans eine klare Kaufempfehlung aussprechen.


Die letzten Artikel des Redakteurs:


positiv negativ
  • Lustige Dialoge
  • Witzige Anspielungen
  • Einfaches Gameplay
  • Gute Grafik, schöne Effekte
  • Leise Stimmen
  • Lösung der Rätsel manchmal verzögert möglich
  • Schwarzer Bildschirm im Abspann



positiv negativ
  • Unterhaltsame Geschichte





Kommentare[X]

[X] schließen