Regisseur Jesse v. Johnson stellt sich mit einer Reihe der bekanntesten B-Movie Schauspieler auf um Brian de Palmas Meisterwerk Scarface Paroli zu bieten. Ob das was geworden ist?
Merle Hench (Eric Roberts) geht so langsam auf das Rentenalter zu. Leider ist in seinem Job als Auftrags-Killer keine Altersvorsorge vorgesehen. Nachdem im sein Boss Murdoch (routiniert gespielt von Robert Davi)versucht hat einen Raub über 4 Millionen Dollar Schwarzgeld anzuhängen, von dem er zufällig eine 3/4 Millionen wirklich im Wagen hat, dreht er den Spieß um und versucht nun an das komplette Geld ranzukommen.

In einer Bar lernt er die Bedienung Jackie (Irina Björklund) kennen mit der er einen Neuanfang in einer andern Stadt plant. Es beginnt ein furioses Katz und Maus Spiel, bei dem nicht immer klar ist, wer wen Jagd.
Wird Merle es letztendlich schaffen den Klammern der Mafia zu entkommen?
Da The Butcher keine FSK-Freigabe erhalten hat erscheint der Film unter dem Label Mr. Banker mit einer Spio/JK Freigabe. Für den Handel erscheint noch eine um 8 Minuten geschnittene Version mit FSK-Freigabe. Ob die noch empfehlenswert seien wird wage ich zu bezweifeln.
Da Metallic und Schmutzfilter eingesetzt wurden wirkt das Bild ähnlich wie in Crank. Die Bild und Tonqualität bewegt sich auf Genretypischen Niveau, hier gibt es nichts zu meckern.
Als Bonusmaterial ist ein recht aufschlussreiches Making of auf die Scheibe gebannt worden. Eric Roberts, übrigens der jüngere Bruder von Julia Roberts steht in einem Interview Rede und Antwort über die Motivation an diesem Projekt teilgenommen zu haben. Als zweites gibt es noch eine Bildergalerie zu bewundern, aber mal ehrlich, wer schaut sich sowas wirklich an.
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