![]() |
The Deal
|
BEWERTUNG |
|
Nachdem ihm sein Neffe Lionel Travitz ein von ihm geschriebenes, anscheinend geniales Drehbuch vorlegt, wittert der ehemalige Erfolgsproduzent Charlie Berns wieder den Lockruf von Geld und Erfolg. Daraufhin liefert er sich mit der Zicke Diedre Hearn einen Machtkampf um die Produktion – und vielleicht auch ein wenig mehr…
Alles beginnt damit, dass der junge Lionel Travitz (Jason Ritter) zu seinem Onkel Charlie Berns (William H. Macy) nach Hollywood reist. Zum einen möchte er dort ein paar ruhige Tage verbringen, zum anderen aber auch seinen Onkel besuchen, der vor einer etwas längeren Zeit einmal einer der Top-Produzenten und eine Regie-Legende
in Hollywood war. Gut, diese Zeiten sind lange vorbei, aber ein paar Connections hat Charlie dann doch noch. Unglücklicherweise befindet sich dieser durch missglückte Produktionen in der letzten Zeit aber mal wieder in einer tiefen Depression. Als Lionel klingelt, ist er gerade dabei, sich dem Suizid hinzugeben. Er schafft es noch, ihm das Drehbuch unterzujubeln, dann schlägt ihm sein Onkel die Tür vor der Nase zu und bittet ihn, am nächsten Tag noch einmal vorbei zu kommen. Doch als Charlie sich das Drehbuch seines Neffen genauer ansieht, stellt er fest, dass es ein geniales Werk ist. Es handelt sich dabei um einen Dokumentationsfilm rund um den ehemaligen britischen Premierminister Benjamin Disraeli. Schon ist sein Instinkt für Geld, Ruhm und Erfolg wieder zum Leben erweckt.Sofort macht er sich daran, ein Filmstudio für die Unterstützung bei der Produktion zu gewinnen. Nachdem er sich zunächst erfolgreich um den bekannten Actiondarsteller Bobby Mason (LL Cool J) gekümmert hat, scheint der Rest ein Leichtes. Um den Film zu produzieren, benötigt er lediglich 100 Millionen Dollar. Doch das Drehbuch scheint ihm nicht actionlastig genug und so beauftragt er, ohne das Wissen seines Neffen, ein paar andere Autoren mit dem Umschreiben des Buches, um so das Filmstudio eher von der Produktion zu überzeugen. Nun beginnen die harten Verhandlungen mit der Produktionsfirma. Dabei hat er es mit der ehrgeizigen Super-Zicke Diedre Hearn (Meg Ryan) zu tun, mit der er nicht immer ganz einer Meinung ist. Nachdem der Dreh endlich begonnen hat und kurz vor dem Abschluss steht, wird der Hauptdarsteller Bobby Mason plötzlich gekidnappt. Auf einmal scheint die Produktion vor dem Aus zu stehen. Doch Charlie und Diedre, die das ganze Projekt im Namen der Produktionsfirma überwachen sollen, sind sich mittlerweile auf plumpe, komische Art näher gekommen und schmieden einen gemeinsamen Plan, das Projekt doch noch zu Ende zu bringen, allerdings ohne das Wissen und Zutun der eigentlichen Geldgeber… ![]()
Werden es Diedre und Charlie doch noch schaffen, den Film erfolgreich zu Ende zu bringen? Und wird er dann wohl das hohe Budget wieder einspielen können? Was wird aus Bobby Mason? Und wie entwickelt sich das eigenartige Verhältnis zwischen Diedre und Charlie?
„The Deal“ basiert eigentlich auf einem Roman von Peter Lefcourt, der bisher in Deutschland nicht veröffentlicht wurde und dessen Werke des Öfteren Eingang in das amerikanische Fernsehen finden. William H. Macy und sein langjähriger Mitarbeiter Steven Schachtner lasen das Buch und entschieden sich sofort zur Umsetzung. Leider hat der Film es nie bis in die Kinos geschafft. Jetzt wurde ihm allerdings eine zweite Chance als Release auf Blu-ray und DVD gegeben – und das auch bei uns in Deutschland. ![]() Die technische Seit der Blu-ray geht in Ordnung, ohne dass sie richtig überzeugen kann. Das Bild wird zunächst einmal in voller HD-Auflösung (1080p) geliefert. Es sind zwar keinerlei Artefakte oder ähnliches zu entdecken, doch die Farben schauen leider ein wenig blass aus. Irgendwie hat man Meg Ryan mit mehr Farbe im Gesicht in Erinnerung. Aus dem gleichen Grund wirkt auch der Kontrast speziell in dunkleren Szenen nicht wirklich überzeugend. Die audiotechnische Umsetzung kann aus meiner Sicht dagegen vollends überzeugen. Zunächst einmal kommt der Sound mit ordentlichem Druck aus den Boxen, im Vergleich zu anderen Filmen musste ich den Lautstärkeregler dann doch etwas zurückdrehen. Zur Abmischung von Musik, Dialogen und den Hintergrundgeräuschen und Effekten kann man nur sagen, dass dies wirklich rundum gelungen ist und durchaus überzeugen kann. Technisch gesehen geht die Blu-ray also vollends in Ordnung, ohne neue Highlights oder Maßstäbe setzen zu können. Das Fazit von: DeWerni
|
|

in Hollywood war. Gut, diese Zeiten sind lange vorbei, aber ein paar Connections hat Charlie dann doch noch. Unglücklicherweise befindet sich dieser durch missglückte Produktionen in der letzten Zeit aber mal wieder in einer tiefen Depression. Als Lionel klingelt, ist er gerade dabei, sich dem Suizid hinzugeben. Er schafft es noch, ihm das Drehbuch unterzujubeln, dann schlägt ihm sein Onkel die Tür vor der Nase zu und bittet ihn, am nächsten Tag noch einmal vorbei zu kommen. Doch als Charlie sich das Drehbuch seines Neffen genauer ansieht, stellt er fest, dass es ein geniales Werk ist. Es handelt sich dabei um einen Dokumentationsfilm rund um den ehemaligen britischen Premierminister Benjamin Disraeli. Schon ist sein Instinkt für Geld, Ruhm und Erfolg wieder zum Leben erweckt.





Kommentar verfassen
Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.