The Equalizer 2

The Equalizer 2

Originaltitel: The Equalizer 2
Genre: Action-Thriller
Regie: Antoine Fuqua
Hauptdarsteller: Denzel Washington
Laufzeit: DVD (116 Min) • BD (121 Min)
Label: Sony Pictures Entertainment
FSK 16

The Equalizer 2   20.01.2019 von Panikmike

Der amerikanische Regisseur Antoine Fuqua wurde 2002 weltweit durch seinen Film Training Day bekannt, der sogar einige Preise einheimsen konnte. Doch auch seine anderen Streifen erlangten eine große Bekanntheit, wie zum Beispiel Tränen der Sonne, Olympus has Fallen oder aber der Action-Thriller The Equalizer. Vier Jahre nach dem ersten Auftritt von Denzel Washington als ehemaliger CIA-Agent kehrte er mit The Equalizer 2 wieder zurück auf die Leinwand, und jetzt auch in die Heimkinos…

 

Inhalt

 

Der ehemalige CIA-Agent Robert McCall (Denzel Washington) arbeitet mittlerweile als Lyft-Fahrer, einem On-Demand-Transportunternehmen, weil er keine Lust mehr auf Töten und die Regierung hat. Tag ein Tag aus befördert er verschiedene Passagiere, die er analysiert und zu verstehen versucht. Doch sein ehemaliger Job holt ihn immer wieder ein, denn er möchte auf der Welt für Gerechtigkeit sorgen. So rächt er zum Beispiel eine vergewaltigte Frau, in dem er ihre Peiniger in der teuren Penthouse-Wohnung knallhart vermöbelt und blutig schlägt. Er ist Meister des Nahkampfs und findet in seiner Umgebung immer Objekte, die ihm als Waffe dienen können. Abgesehen davon ist sein Leben friedlich und langweilig, bis er eines Tages erfährt, dass seine beste Freundin Susan Plummer (Melissa Leo) ermordet wurde…

 

Denzel Washington verkörpert Robert McCall mit einer Ruhe und einer Coolness, die nur wenige Schauspieler rüberbringen könnten. Der Film ist in den ersten 70 Minuten relativ ruhig und erzählt viele Geschichten, hin und wieder gibt es dazwischen eine sehr gute Actionsequenz, die hervorragend choreographiert wurde. Dennoch zieht sich der Film ein wenig und die spannenden Minuten der Selbstjustiz sind zu wenig. Die Geschichten die rundherum passieren sind zwar interessant, aber zu stark in die Länge gezogen, was zu manchem Gähnen während des Films führt. Das Ende in einer verlassenen Küstenstadt ist dafür aber dann wieder so fulminant und actionreich, dass man alles zuvor schon fast wieder vergessen kann. Die Zeitlupenszenen und zugleich die Fähigkeit alles in der Umgebung schnell analysieren zu können wurden ähnlich wie im ersten Teil ebenso auf den Zuschauer losgelassen, allerdings viel weniger. Dies ist sehr schade, denn The Equalizer hatte damals unter anderem wegen dieser Szenen so gut funktioniert.

 

Bildergalerie von The Equalizer 2 (11 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Das Bild ist gut geworden, wenn auch nicht perfekt. Die Farben sind sehr natürlich und auch der Schwarzwert kommt gut rüber, dafür gibt es hin und wieder kleine Makel mit der Schärfe – leider gibt es manchmal kurze Einstellungen, die leicht verschwommen zu sehen sind. Dies tut dem Ganzen zwar keinen Abbruch, dennoch sollte es erwähnt werden. Ansonsten gibt es nichts zu meckern, selbst in den vielen dunklen Szenen ist The Equalizer 2 für eine Blu-ray nahezu rauschfrei. Der Ton ist sauber umgesetzt, die deutsche Synchronisation ist gelungen und auch die Dolby-Digital-Anlage darf mitarbeiten. Besonders in den Actionszenen und am Ende ist man mittendrin anstatt nur dabei, selbst der Bass hat kaum Pause. An Extras spendierte Sony für den Fan auch so einiges, besonders interessant ist die Machart der Action-Szenen aus der Sicht des Regisseurs. Aber auch die entfallenen und erweiterten Szenen und der Rest der Extras sind für Fans einen Blick wert.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Auch wenn der zweite Teil von der Genialität und dem Actiongrad nicht mithalten kann, so kann The Equalizer 2 dennoch unterhalten. Manche Szenen sind aber leider zu langatmig und stellenweise auch langweilig, sodass die Laufzeit von fast zwei Stunden nicht hätte sein müssen. Dem Film hätten in meinen Augen mehr Action und weniger Sidestorys gut getan, im Endeffekt komme ich aber dennoch auf 7 von 10 Punkte, denn der Actionfan wird besonders zum Schluss absolut würdig bedient.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen