The Fire Dragon Chronicles

The Fire Dragon Chronicles

Originaltitel: The Fire Dragon Chronicles
Genre: Fantasy, Action
Regie: Steve Shimek
Hauptdarsteller: Maclain Nelson, Kelly Stables, Brad Johnson
Laufzeit: 90 Minuten
Label: KSM GmbH
FSK 12

The Fire Dragon Chronicles  02.06.2010 von xXMaNu3lXx

Viele von euch kennen sicherlich den recht erfolgreichen Film „Eragon“, der von einem Drachenreiter erzählt. Zu Anfang wollte der Hauptdarsteller des Films seine Bestimmung nicht wahrhaben, aber schließlich ging er doch seiner Aufgabe nach.

„The Fire Dragon Chronicles“, den ich euch heute vorstellen möchte, handelt ebenfalls von einem jungen Krieger, der noch nichts von seiner wahren Aufgabe weiß und auch Drachen spielen eine große Rolle, wie bereits der Titel des Films vermuten lässt.

„Kendrick“ war noch sehr jung, als sein Zuhause in einem kleinen Dorf von blutrünstigen Orks angegriffen wurde. Das Hab und Gut wurde geraubt, die Menschen, die dort leben, ermordet und das Dorf abgebrannt. Bis auf Darius und seinen kleiner Bruder Kendrick, hatte niemand überlebt. Diese kurze Reise durch die Vergangenheit des Hauptcharakters Kendrick wird in einem Zeitraffer zu Beginn des Films gezeigt. Nach dieser kleinen Vorgeschichte beginnt der eigentliche Film. Kendrick ist bereits zu einem jungen Mann herangewachsen und steht am Ufer eines Flusses, nicht weit vom Dorf. Sein Bruder Darius ist mit Pfeil und Bogen auf der Jagd und streift durch das Dickicht.


Allerdings hört er in der nächsten Sekunde auf zu jagen und sucht geschwind seinen Bruder auf, für mich allerdings etwas unverständlich. In der Abenddämmerung unterhalten sich die beiden Brüder in ihrer Hütte, als sie von merkwürdigen Geräuschen und einem etwas verbranntem Geruch unterbrochen werden. Als Darius die Tür öffnet, traut er seinen Augen nicht! Das Dorf wird von einem blutrünstigen Drachen angegriffen! Anders als beispielsweise in Eragon sind die Drachen in „Fire Dragon“ keineswegs Freunde der Menschen, im Gegenteil. Nachts gehen sie auf die Jagd und töten alles, was ihnen in den Weg kommt!

Die beiden Brüder packen in Hast alle wichtigen Gegenstände ein und machen sich auf den Weg gen Westen, die Heimat der Orks. Die beiden können ungesehen in den nahegelegenen Wald fliehen und suchen Schutz im Dickicht. Als sich die Situation etwas beruhigt hat, schlagen sie ihr Nachlager auf. Um im Orkgebiet nicht aufzufallen, entzünden die beiden ein orktypisches Feuer, doch Feinde werden trotzdem angezogen! Sie werden von einer wild zusammengewürfelten Kriegergruppe angegriffen, mit dem Verdacht, Verbündete der Orks zu sein. Ein Kampf beginnt, doch die Situation kann recht schnell geklärt werden. Es handelte sich um ein Missverständnis und als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, werden die Brüder von der Gruppe zu einer alten Stadt begleitet, welche die Heimat der Drachen ist.

Die Reise geht durch die Orkwälder, über das Heimatdorf der Begleiter bis hin zur Stadt der Drachen. Diese tagelange Reise wird von stumpfen und teils nicht nachvollziehbaren Dialogen begleitet, kleineren Angriffen von Orks und einem kleinen „Flirt“ zwischen der Elfenspäherin der Krieger und Darius. Etwa in der Mitte des Filmes stellt sich heraus, dass die Drachen, ähnlich wie in den „Alien“ Filmen, nach dem Angriff auf einen Menschen ihre Brut im Körper hinterlassen und die Wunde mit Feuer verschlossen wird. Doch wie soll man die Drachen besiegen, wenn man in der Stadt angekommen ist? Darius erinnert sich an seine Mutter und deren Erzählungen von einer Blutlinie von Drachenjägern. Diese lebt wohl in seinem Bruder Kendrick weiter – doch wie soll er ihn darauf vorbereiten, da Kendrick höllische Angst vor Feuer, der Waffe der Drachen, hat?


Das Fazit von: xXMaNu3lXx

xXMaNu3lXx

Ich persönlich kann diesen Film nicht weiterempfehlen. Auch wenn unter euch begeisterte Filmegucker sind, die sich für Drachen interessieren, ist das Gesamtpaket in meinen Augen zu schlecht. Die Geschichte von Fire Dragon wirkt zu stark aufgesetzt, die Dialoge zu stumpf und teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Auch die Kämpfe sind nicht schön anzusehen, da die Kamera zu sehr wackelt und man da durch kaum Details des Kampfes erkennen kann. Teilweise ist diese Art der Kameraführung durchaus von Vorteil, aber so stark ausgeprägt wie ich es hier vorgefunden habe, ist zu viel des Guten. Des Weiteren sind mir die Drachen zu künstlich, beziehungsweise zu offensichtlich computeranimiert und auch der Endkampf gegen die stärksten Bestien der Erde, wie sie im Film dargestellt werden, ging nach meinem Geschmack zu schnell, auch wenn Kendrick ein Drachenjäger ist. Alles in allem würde ich diesen Film nur Rollenspiel- und Fantasyfans empfehlen, da man sich für 90 Minuten in einer anderen Welt fühlt, auch wenn dieser Film eher zur Kategorie „B-Ware“ zählt.




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