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The Good Wife - Staffel 2.1 / 2.2
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BEWERTUNG |
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Und wieder einmal können wir Euch eine Serie präsentieren, die vielleicht nicht unbedingt in aller Munde ist, aber dafür wirklich Spaß macht. Auch wenn der Titel eigentlich auf eine typische Frauenserie schließen lässt, geht es bei "The Goodwife" vor Gericht rund – inklusive aller Facetten wie Korruption, Geldgier, Macht und persönlichen Intrigen …
Man könnte es an dieser Stelle kurz machen und einfach festhalten, dass es sich bei The Goodwife um eine Serie handelt, der es gelingt, die guten alten Matlock-Marnieren (hier unser Review zu Matlock – Die erste Season) in die heutige Zeit zu transportieren. Der Umfang der Serie ist allerdings deutlich größer, das gilt zum einen für die Story, die sich auch
Wenn man die erste Staffel der Serie noch nicht gesehen haben sollte, dann ist es zu Beginn nicht ganz einfach, der Story und dem ganzen Geschehen zu folgen, was auch daran liegt, dass nicht jede einzelne Folge gleich aufgebaut ist. Es handelt sich dabei eher um eine Erzählung Stück für Stück des Gesamtfortgangs. Zu Beginn erfährt man auf alle Fälle gleich, dass es sich aufgrund der Machenschaften ihres Mannes um eine schwierige Situation in der Ehe von Alicia und Peter handelt. Peter versucht sich gerade der Öffentlichkeit zu stellen und die Sache nach seiner Haftstrafe ins Reine zu bringen, während ihr Chef Will ihr nachstellt und das entstandene Verhältnis doch noch zu mehr auszuweiten. Peters Assistent Eli Gold (Alan Cumming) tut dagegen alles, um die Ehe der beiden wiederzubeleben und vielleicht einiges wieder gerade zu rücken. In der Kanzlei von Alicia ist gerade etwas das Chaos ausgebrochen. Diane und Will haben sich dazu entschieden, mit einer anderen Kanzlei aus finanziellen Gründen zu fusionieren. Die drei Inhaber sind nun dabei, ihre machthaberischen Spielchen um die Vorherrschaft und den größten Machtbatzen auszuleben. Zudem gibt es auch auf einmal zwei interne Ermittler, die sich erbitterte Duelle um die Gunst der Angestellten liefern. Vor Gericht muss sich Alicia teils mit gewöhnlichen Straftätern auseinandersetzen, teils aber auch mit ganz ungewöhnlichen Tätern vor Gericht erscheinen. Dabei spielt beispielsweise ein vermeintlicher Killer eine wichtige Rolle, der das Pentagon für seinen Mord verantwortlich macht – und das mit einer erfinderischen und absurden Geschichte. Andererseits gibt es auch diverse Serienkiller, sexuelle Belästigung, alkoholische Eskapaden und Jungstars, die durch das Gericht in ihre Schranken verwiesen werden. Außerdem warten einige ungewöhnliche Fälle auf Alicia und ihre Ermittler: Da taucht auf einmal ein Internetguru auf, der sich an einem Filmstudio wegen übler Nachrede rächen möchte, oder ein brutaler Killer kommt auf die Idee, einen Song über seine Taten zu schreiben und damit auch noch den großen Erfolg zu landen. Hin und wieder warten allerdings gewöhnlichere Fälle, wie beispielsweise die Scheidung eines Drogenbosses oder der übliche Mordfall, auf Bearbeitung durch die Anwälte. Die persönlichen und zwischenmenschlichen Entwicklungen bleiben bis zum Ende der Staffel spannend und lassen einen kaum von der Serie los.
Insgesamt liefert Euch die Serie Facettenreichtum par excellence, die zum einen durch die Vielfalt der Fälle, zum anderen durch die diversen Seitenstränge der Serie gesponnen werden. Schade ist wieder einmal, dass die habgierige Industrie die Serie auf zwei Boxen à 12 beziehungsweise 11 Folgen aufteilt, um so mehr Geld erwirtschaften zu können. Nichtsdestotrotz ist die Serie sehr gut gelungen, macht Spaß und kann vor allem Fans von Gerichtsserien an die Bildschirme fesseln. Ich persönlich freue mich schon auf das Release der nächsten Staffel!
Abschließend noch alle Folgen der zweiten Staffel in der Übersicht:
Das Fazit von: DeWerni
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