The Killing - Staffel 1

The Killing - Staffel 1

Originaltitel: The Killing - Season 1
Genre: TV-Serie / Krimiserie
Regie: Diverse Regisseure
Hauptdarsteller: Mireille Enos • Joel Kinnaman
Laufzeit: DVD (562 Min) • BD (566 Min)
Label: Studiocanal
FSK 16

The Killing - Staffel 1   20.11.2014 von DeWerni

Auch wenn Detective Linden bereits mit ihren Gedanken bei ihrem Verlobten in Kalifornien ist, bekommt sie es an ihrem letzten Arbeitstag in Seattle noch einmal mit zwei hochinteressanten Fällen zu tun. Vor allem das Verschwinden der jungen Rosie Larsen und die immer mysteriöseren Umständen lassen ihr einfach keine Ruhe und besorgen ihr einen spektakulären letzten Fall …

 

Eigentlich hat Detective Sarah Linden (Mireille Enos) bereits mit ihrem Job als Ermittlerin im Morddezernat des Seattle Police Departements abgeschlossen. In Gedanken ist sie bereits in der Sonne von Sonoma (Kalifornienen), bei ihrem Verlobten Rick Felder (Callum Keith Rennie). Diesen möchte sie in Ihrer neuen Wahlheimat heiraten und dort mit ihrem Sohn Jack (Liam James) gemeinsam glücklich werden. Ihren letzten Arbeitstag möchte sie mit Aufräumarbeiten und der Übergabe an ihren Nachfolger Detective Stephen Holder (Joel Kinnaman) verbringen. Doch alles kommt anders als geplant. Voll entspannt ist sie noch bei ihren Ermittlungen um einen Mordfall in einer Lagerhalle in einem Vorort von Seattle, der nur als Vorwand als Überraschungsparty für ihre Kollegen dient.

 

Doch dann erfährt sie von einem angeblichen Mordfall im Stadtpark, der sie anfänglich wenig begeistert. Schließlich ist der Flug nach Kalifornien mit ihrem Sohn am Abend bereits gebucht. Doch was zunächst mit einem blutigen Pullover und wenigen Indizien beginnt, entwickelt sich bald für sie zur richtigen Herausforderung. Einer der gefundenen Indizien ist die Kreditkarte von Stan Larsen (Brent Sexton), der mit seiner Frau Mitch (Michelle Forbes) nach einem Wochenendtrip gerade feststellt, dass die gemeinsame Tochter Rosie (Katie Findlay) verschwunden ist. Irgendwie sieht das Ganze auf den ersten Blick doch recht eintönig, linear und wenig spektakulär aus. Doch wäre da nicht noch der Kandidat um den Bürgermeisterposten Darren Richmond (Billy Campbell). Aus dessen Rolle wird man zu Beginn einfach nicht schlau. Auf der einen Seite stellt sich heraus, dass er wohl in irgendeiner Art und Weise in die Sache vermittelt ist, dann auf der anderen wieder Familie Larsen und den polizeilichen Ermittlungen zur Seite steht. Doch richtig spannend wird das ganze erst, als bekannt wird, dass Rosie wohl wieder Jesper Ames (Richard Harmon) zusammen ist und mit ihm angeblich nach einer Halloween-Party im Ferienhaus seiner Eltern abgetaucht ist. Doch irgendwie scheint auch an dieser Geschichte nicht alles wahr zu sein. Viel zu nervös und aufgeregt ist Rosies beste Freundin Sterling Fitch (Kacey Rohl) bei den Verhören der Ermittler. Doch vor allem Linden behält dabei in nahezu in jeder Situation den Überblick. Und war da nicht noch ein Flug nach Kalifornien?! Nachdem Linden erst einmal in den Fall abgetaucht ist, lässt sie das Geschehen nicht mehr los. Erst lässt sie ihr Chef Mayor Lesley Adams (Tom Butler) aufgrund ihrer Erfahrung nicht gehen, doch dann entwickeln sich die Geschehnisse von selbst und Linden macht eine zu schreckliche Entdeckung, als nun einfach in einen Flieger zu steigen …

 

Bildergalerie von The Killing - Staffel 1 (12 Bilder)

Welche schrecklichen Entdeckungen müssen die Ermittler während ihrer Arbeit noch machen? Was ist nun wirklich mit Rosie geschehen? Wer steckt nun wie und warum wie tief in der Sache um das verschwundene Mädchen?!

 

Von der technischen Seite her kann das Werk leider nicht annähernd überzeugen. Das Bild ist zwar hochauflösend, aber doch meistens und viel zu oft mit einem extrem sichtbaren Filmkorn überzogen, sodass das Ganze oftmals schon störend wirkt. Darunter leiden dann natürlich auch Bildschärfe und Details. Authentisch und meist warm sind dagegen die Farben realisiert. Kontrast und Schwarzwert fallen zudem positiv aus der Reihe. Auch im Bereich der Tontechnik ist die Präsentation nicht auf höchstem Niveau anzusiedeln. Zu wenige Effekte, teilweise zu eingeschränkte Räumlichkeit werden hier durch ausgelassene und schwach abgestimmte Kanäle geboten. Ebenfalls etwas schwach auf der Brust ist die Ansteuerung des Subwoofers. Die Dialoge sind dabei nahezu jederzeit sehr gut verständlich. Im Summe kommt das Werk den Ansprüchen aus der inhaltlichen Umsetzung und der Ansiedelung im HD-Bereich leider nicht nach.

 

Abschließend noch alle Episoden mit einer Laufzeit von jeweils rund 45 Minuten der ersten Staffel in der Übersicht:

 

  • Episode 01 – Rosie Larsen
  • Episode 02 – Der Käfig
  • Episode 03 – El Diablo
  • Episode 04 – Ein lautloses Echo
  • Episode 05 – Super 8
  • Episode 06 – Was übrig bleibt
  • Episode 07 – Vergeltung
  • Episode 08 – Gemauert
  • Episode 09 – Sog
  • Episode 10 – Ich werde Dich wissen lassen, wenn ich da bin
  • Episode 11 – Vermisst
  • Episode 12 – Beau Soleil
  • Episode 13 – Orpheus Abstieg

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Genauso ungewöhnlich wie auch gleichzeitig genial und gekonnt agiert Detective Linden bei ihrem wohl letzten Fall im Dienst des Seattle Police Departments. Dabei gerät sie genauso wie auch der Zuseher in die Fänge der Ermittlungen, die sie einfach nicht loslassen. Neben diesem gelungenen und durchaus spannend inszenierten Fall um das Verschwinden des Teenagers Rosie Larsen können auch die Charaktere in ihren Rollen überzeugen. Das Highlight an der Serie ist für mich allerdings die Emotionalität, mit der das Geschehen zum Zuseher transportiert wird. Dabei wird man permanent zwischen Angst und Spannung, Entspannung und Emotion gehalten, da bleibt kaum Luft zum Atmen. Die technische ist dabei auch die schwächste Seite der Umsetzung. Genrefans sollten sich das Schmankerl auf keinen Fall entgehen lassen. Aber auch alle anderen werden sicher ihren Spaß haben.


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