The Killing - Staffel 2

The Killing - Staffel 2

Originaltitel: The Killing - Season 2
Genre: Krimi- / TV-Serie
Regie: Diverse Regisseure
Hauptdarsteller: Mireille Enos • Joel Kinnaman
Laufzeit: DVD (566 Min) • BD (566 Min)
Label: Pandastorm Pictures
FSK 16

The Killing - Staffel 2   01.03.2015 von DeWerni

Nachdem man eigentlich nach Staffel 1 gedacht hatte, den schuldigen Mörder von Rosie Larsen erwischt und angeklagt zu haben, wendet sich nun das Blatt. Kommissarin Linden und ihr anscheinend korrupter Partner Holder rollen den Fall praktisch neu auf: Während die Larsens in Angst leben müssen, tut sich selbst innerhalb der Polizei tiefe Korruption auf …

 

Mit diesem Werk kommt die zweite Staffel der Kriminalserie The Killing in unsere Verkaufsregale. Als Vorlage zur Umsetzung dient die aus Skandinavien bereits bekannte Umsetzung der Kommissarin Lund-Reihe. Den Bericht dazu könnt ihr euch hier noch einmal anschauen. Wer die Anfänge des US-Remakes nicht kennt oder nachlesen möchte, der sei auf unseren Bericht zur ersten Staffel hingewiesen. Im Grunde geht es in dieser Staffel weiter um den Mordfall Rosie Larsen, der bereits zum Ende der ersten Staffel aufgelöst schien. Kommissarin Sarah Linden (Mireille Enos) des Seattle Police Departments hatte die Ermittlungen geleitet, und gemeinsam mit Detective Stephen Holder (Joel Kinnaman) den Schuldigen ermittelt. Linden entschied sich daraufhin, Seattle mit ihrem Sohn Jack (Liam James) zu verlassen.

 

Genau hier setzt Staffel 2 an. Denn während sie mit Jack ihre Abreise am Flughafen Seattle einleitet, wird in den Fernsehnachrichten über den Angriff auf Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Darren Richmond (Billy Campbell) berichtet. Gerade als dieser als Schuldiger für den Rosie Larsen Mord festgenommen und abgeführt werden sollte, bekommt er von Belko Roye (Brendan Sexton) – einem Angestellten und guten Freund von Rosies Vater Stan (Brent Sexton) – eine Kugel durch die Brust gejagt. Er wollte sich für Rosie und seinen guten Freund an ihm rächen. So landet Richmond schließlich an den Rollstuhl gefesselt im Krankenhaus, während Linden ein Licht aufgeht. Sie untersucht erneut einige der Beweise für Richmonds Schuld, und kommt mehr und mehr auf den Trichter, dass hier Fälscher am Werk waren. Selbst ihr früherer Chef und guter Bekannter Lieutenant Oakes (Garry Chalk), sowie der fragwürdige Marshall Gil Sloane (Brian Markinson) scheinen in die Sache verwickelt. Doch viel schlimmer scheint deren Verbindung zu ihrem vertrauten Partner Holder, der in seinem Privatleben schnurstracks Richtung altem Verhaltensmuster - der Drogensucht – schlittert. Gleichzeitig taucht vor dem Haus der Larsens Rosies blutverschmierter Rucksack auf. Es gibt immer mehr Indizien, die auf den in Freiheit verbliebenen Mörder hinweisen. Schließlich geht das Ganze soweit, dass sogar die Kinder der Larsens nur voller Angst das Haus verlassen. Während die Vertraute  und Geliebte Richmonds Gwen Eaton (Kristin Lehman) kurzerhand und ohne Vorwarnung das Weite sucht, Stan alte Mafiabeziehungen zum Schutz seiner Familie wieder aufleben lässt, kämpfen Linden und Holder mehr oder weniger gemeinsam für die Aufklärung des Mordes und gegen den Sumpf der Korruption. Ein seltsames Tattoo von Ogi Jun scheint dabei ein Schlüssel zu sein …

 

Bildergalerie von The Killing - Staffel 2 (7 Bilder)

Welche Gefahren, Rätsel und vertuschten Tatsachen müssen Linden und Holder noch aufdecken? Was sind die Hintergründe des Mordes und wieso gibt der Mörder keine Ruhe? Wie tief im Korruptionssumpf stecken Polizei und öffentliche Hand?

 

Aus technischer Sicht hat man das Werk im Vergleich zur Vorstaffel auf eine neue Ebene gehoben. Die Bilder wirken nun sowohl in übersichtlichen Ferneinstellungen als auch den Nahaufnahmen extrem scharf und weisen so viele Details auf. Die Kanten werden dabei sauber dargestellt. Die Farben wirken etwas trüb und blass, dabei allerdings trotzdem noch authentisch. Der trübe Farbfilter wird hierbei als Stilmittel eingesetzt und unterstützt die gedämpfte Stimmung des Geschehens. Kontrast und Schwarzwert könnten etwas besser umgesetzt sein, somit lässt die Qualität der Bilder bei dunkleren Einstellungen deutlich nach - Details werden verschluckt, die Bilder sind nicht mehr so sauber. Bildrauschen ist im Übrigen kaum erkennbar, während Artefakte durch Schwenks doch hin und wieder sichtbar sind. Tontechnisch bekommt man solide Qualität geboten. Die einzelnen Kanäle der Surroundanlage werden sehr gut angesteuert, nur der Bass kommt etwas zu kurz, so dass dem Werk und damit auch den Effekten etwas der Wumms genommen wird. Ansonsten entsteht ein gelungener Raumklang, nichtsdestotrotz bleiben die Dialoge jederzeit verständlich. In Summe ist die technische Umsetzung im HD-Bereich gut gelungen, auch wenn man an der einen oder anderen Stelle noch nachbessern könnte.

 

Abschließend noch alle Episoden der zweiten Staffel in der Übersicht:

 

  • Episode 01 – Reflektionen
  • Episode 02 – Mein glücklicher Tag
  • Episode 03 – Betäubt
  • Episode 04 – Ogi Jun
  • Episode 05 – Geister der Vergangenheit
  • Episode 06 – Eröffnungen
  • Episode 07 – Keylela
  • Episode 08 – Aus dem Reservat
  • Episode 09 – Sayonara, Hiawatha
  • Episode 10 – 72 Stunden
  • Episode 11 – Bulldogge
  • Episode 12 – Donnie oder Marie
  • Episode 13 – Was weiß ich

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Mit der zweiten Staffel von The Killing  kommt nun endlich auch etwas mehr Bewegung in das Geschehen. Hatte man in der Vorstaffel noch etwas das Gefühl, es wurde zu oft in Details auf der Stelle getreten, geht das Ganze nun deutlich voran. Den Schauspielern gelingt es weiterhin, die Atmosphäre und das Geschehen authentisch zum Zuseher zu transportieren. Besonders die etwas untypisch gehaltenen Charaktere, die man auf den ersten Blick nicht immer gleich als Publikumsliebling und damit Emotionsträger erkennen würde, sind aus meiner Sicht auch durch die Zusammensetzung sehr gut gelungen. Der Fortgang der Story auf Basis von Kommissarin Lund ist sowieso über jeden Zweifel erhaben, aber nichtsdestotrotz gelungen umgesetzt – wenn es auch manchmal in die Länge gezogen wirkt. Wer die erste Staffel gesehen hat, sollte sich auch dieses Werk zwingend anschauen.


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