The Savage Tales Of Summer Vale

The Savage Tales Of Summer Vale

Originaltitel: The Savage Tales Of Summer Vale - Season 1
Genre: Fantasy
Regie: Andrew Cymek
Hauptdarsteller: Brigitte Kingsley
Laufzeit: Ca. 262 Minuten
Label: SchröderMedia Handels GmbH
FSK 16

The Savage Tales Of Summer Vale   01.11.2013 von Torsten

Teenager-Serien, die sich mit der Bekämpfung von Dämonen und anderen Fabelwesen beschäftigen sind in aus den Programmen nationaler Sender nicht mehr wegzudenken. Etwas weniger bekannt als die Serie Buffy, dafür aber im internationalen DVD-Handel langjährig vertreten, ist eine andere Dämonenjägerin einer Low-Budget-Produktion. Inzwischen wurden seit 2007 zwei Filme und zwei Serien über die hübsche Hybriden-Jägerin abgedreht und die erste Staffel, die bereits 2011 produziert wurde, gelangte nun auch in den deutschen Handel...

 

Die Serie dreht sich um die hübsche Summer Vale, gespielt von Brigtte Kingsley. Diese wuchs als Hybrid-Wesen (halb Mensch, halb Dämon) zunächst in der „Dunklen Erde“ auf, bevor sie von Agenten entführt und in unsere Welt verschleppt wurde. Denn unsere Welt steht im Clinch mit der von Dämonen beherrschten Parallel-Welt, immer wieder kommt es zu Übergriffen. Hier sollen die speziellen Fähigkeiten von Summer Vale zum Einsatz kommen, die aufgrund ihrer Hybrid-Herkunft das ideale Verbindungsstück zwischen drüben und hier darstellt. Eine kleine im Dienste der Regierung stehende Spezialeinheit beschäftigt sich mit dem ewigen Kampf zwischen Menschen und Dämonen, an der Spitze steht das Glanzstück der Einheit: Summer Vale.

 

Ganz im Sinne der Dämonenjägerin Buffy will auch The Savage Tales of Summer Vale die „GZSZ-Generation“ begeistern. Dafür sprechen zugängliche Charaktere mit jederzeit ausrechenbaren Ereignissen. Neben den beinahe belanglos wirkenden Auseinandersetzungen mit vermenschlichten Dämonen geht es eher um zwischenmenschliche Beziehungen und alltägliche Probleme. Der geringe Anspruch, der dabei auf eine glaubhafte Mimik und anspruchsvolle Dialoge gelegt wird, wäre auf ein Zielpublikum von 10-14-jährigen Mädchen dann auch maßgeschneidert. Allerdings klebt auf dem Cover nun einmal das FSK-16-Siegel, was eben genau diese Zielgruppe ausschließt. Wofür genau die Serie derart hoch eingestuft wurde, bleibt am Ende dann auch fraglich. Die Gewalt ist eher abstrakt, die Dämonen sind nicht gruselig und nackte Haut wird auch zwar reichlich – die Protagonistin bietet sich da ja geradezu an – aber jederzeit in einem jugendfreien Rahmen gezeigt. Die Effekte, mit denen in Kämpfen verschwenderisch umgegangen wird - schließlich darf der Einsatz von Magie ja nicht ohne ein visuelles Feedback bleiben - wirken derart billig, dass die Bezeichnung Low Budget fast schon geschmeichelt wirkt. Böse Zungen behaupten gar, dass ein Hobby-Künstler mit einem Videoschnitt-Programm, das in der Chip als Gratis-Beilage zu finden war, dies stellenweise auch so oder so ähnlich hinbekommen würde. Und noch bösere würden da noch einen drauf setzen und der Serie die ein oder andere Nacktszene empfehlen. Denn dann könnte man die Serie mit einem FSK-18-Stempel ins Erotik-Regal stellen, um die Verkaufszahlen zu steigern. Ein wenig mehr Kult um die Serie und sie könnte noch als Trash oberster Güte durchgehen. Aber irgendetwas muss ja dran sein, denn schließlich gab es schon zwei Filme und es soll sogar noch die zweite Staffel in Deutschland erscheinen. Bild und Ton - wenn auch nur in 2.0 verfügbar - sind jedenfalls ok und auch die Aufmachung fällt nicht negativ auf. Im Lieferumfang der Staffel liegen dann neben den zwei Disks mit insgesamt 13 Folgen noch drei Sammelkarten bei, auf denen das weibliche Vorzeigeobjekt der Serie zu bewundern ist.
 

Bildergalerie von The Savage Tales Of Summer Vale (11 Bilder)


Das Fazit von: Torsten

Torsten

The Savage Tales Of Summer Vale – Dämonenkriegerin der Welten ist eine Low-Budget-Konkurrentin der Dämonenjägerin Buffy. So richtig überzeugen kann allerdings allenfalls die äußerst attraktive Protagonistin. Die Handlung dagegen ist äußerst vorhersehbar, um nicht zu sagen zäh und langweilig, was vor allem an der wenig glaubhaften Vermittlung der gespielten Emotionen und den mitunter nichtssagenden Dialogen liegt. Und genau da setzt sich diese Serie nun einmal gehörig zwischen die Stühle. Ein FSK-16-Siegel lässt nämlich einen Großteil eben der Zielgruppe, die mit dem Handlungs-Anspruch einer üblichen Dailey Soap konform gehen würde, hinten über fallen. Heranwachsende Trash- und/oder Buffy-Liebhaber dürfen aber ruhig einen Blick riskieren. Ein „blinder Kauf“ kann und wird allerdings trotz vollbusigem Schauspieler-Modell nach hinten losgehen.


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