The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden I.

The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden I.

Originaltitel: Walking with the Dead
Genre: Horrorkomödie
Regie: Scott Dow
Hauptdarsteller: Dave Sheridan
Laufzeit: DVD (85 Min) • BD (89 Min)
Label: Splendidfilm
FSK 16

The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden I.   16.10.2015 von GloansBunny

Redakteurin GloansBunny ist ein riesen Fan der Serie The Walking Dead, mag aber gute Parodien auch. Kann sie die Komödie The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten also überzeugen oder bleibt sie lieber beim Original?

 

Sheriff Lincoln (Dave Sheridan) hat es wirklich nicht leicht: nachdem ihm sein Sohn Chris (Mason Dakota Galyon) einen Baseball an den Kopf geschlagen hat, fällt er ins Koma und wacht erst Wochen später wieder daraus auf. Nackt, desorientiert, aber cool wie eh und je trifft der ehemals Bewusstlose in dem verlassenen Krankenhaus auf die zwei Plünderer Green Bay (Tim Ogletree) und Chicago (Joey Oglesby), welche den Macho-Cop auf den aktuellen Stand der Dinge bringen. Kurz nachdem Lincoln eingeliefert wurde ist ein verheerendes Virus ausgebrochen, welches Menschen in blutgierige Untote verwandelt. Aus dem Wunsch heraus, ein paar Zombies zu killen und eventuell seine Familie zu finden, schließt sich Lincoln den beiden Männern an und findet sich in einem alten Einkaufszentrum wieder. Gemeinsam mit dem Rest der Gruppe, zu der auch die taffe Brooklyn (Sophia Taylor Ali), die taubstumme Harlem (Danielle Garcia) und Zombie mit menschlichem Restverhalten Romeo (Troy Ogletree) zählen, kämpft er fortan ums Überleben. Zombies metzelnd, gelegentliche Kollateralschäden inklusive, cool und voller Hormone gabeln sie schließlich auch tatsächlich Lincolns Sohn Chris auf, den der Sheriff fortan nur noch "Carl" nennt, und schlagen sich mehr schlecht als recht bis zu der Farm von Vater Abraham (Richard Lukens) durch. Während Green Bay ein äußerst großes Auge auf die scharfe Farmerstochter Isaac (Jacqui Holland) geworfen hat, nähert sich allerdings, vom Lärm einer wilden Drogenparty angelockt, eine große Herde Untoter. Können die Überlebenden dem wandelnden Tod entkommen oder landen sie im gefräßigen Maul eines Zombies? Kann Chris seinen hohlen Vater davon überzeugen, dass er nicht Carl heißt? Und kann der nerdige Green Bay bei der heißen Isaac landen oder verbrennt er sich die Finger? Fragen über Fragen, die The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten zu beantworten versucht...

 

The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten ist eine astreine Hommage an die Erfolgsserie The Walking Dead und greift die Hauptthematik sowie die bekanntesten Charaktere des Publikumslieblings schamlos auf. Da werden Figuren wie Rick Grimes, Carl und Daryl als Machos oder Idioten dargestellt und mit zum Teil arg überzogenen Dialogen ausgestattet, um kurz darauf gleich noch Filme wie Warm BodiesShaun of the Dead, Dawn of the Dead, The Book of Eli und Zombieland durch den Kakao zu ziehen. The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten hat maximal einen hellrosa Faden und die Logik eines Ziegelsteins, doch Kenner der Vorbild-Filme sehen viele gelungene Parodien und Anspielungen. Den gewissen Sinn für seichten (Fäkal-) Humor vorausgesetzt weiß dieser C-Movie durchaus zu unterhalten, wenngleich das komödiantische und darstellerische Niveau der Mimen sich auch eher im unteren Mittelfeld bewegt. 

 

Bildergalerie von The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden I. (8 Bilder)

Die deutschen Synchronsprecher machen ihre Sache gut, auch wenn der ein oder andere Spruch dann doch etwas zu oft gehört und somit langweilig wird. Gelungene, mitunter auch recht deftige Splatter-Effekte, viel Liebe zum The Walking Dead-Detail und die sehenswerte technische Umsetzung in Ton und Bild hingegen fallen positiv auf. Für Fans von schamlosen Parodien wie etwa Die Pute von Panem oder Scary Movie ist The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten aber durchaus geeignet!


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

Zugegeben, mir eine "Verarsche" von meiner Lieblingsserie The Walking Dead schmackhaft machen zu wollen ist ein gewagtes Unterfangen, aber dennoch landete die Parodie The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten in meinem Player. Wohlwissend, dass das Niveau wohl eher unter der fauligen Gürtellinie angesiedelt sein würde, war ich dann aber durchaus positiv überrascht von diesem C-Movie. Mit viel Liebe zum Detail, einer ordentlichen Prise The Walking Dead, Shaun of the Dead, Warm Bodies und Co und zwei Bier intus hat mich der Streifen durchweg unterhalten. Klar, einige Witze sind äußerst seicht und auf typischem fäkalem Kiffer-Niveau und auch die deutsche Synchronisation lässt teils zu wünschen übrig, aber immer wieder musste ich angesichts der absolut überzogenen Darstellung und den schamlosen Anspielungen herzhaft lachen. Wer Filme wie Die Pute von Panem oder Scary Movie gut fand, kann sich auch (einmalig) von The Walking Deceased - Die Nacht der lebenden Idioten berieseln lassen. Die großen Vorlagen The Walking Dead und Warm Bodies sollte man aber unbedingt gesehen haben, denn sonst münden die Witze eher in einen feuchten Furz als in ein Gag-Feuerwerk...


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Also ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, als der Abspann zu The Walking Deceased auf meinem Fernseher lief. Einerseits war es mir klar, dass die Gags unterirdisch sein und so einige Filme durch den Kakao gezogen werden, andererseits war dies genau der Grund, den Streifen anzusehen. Alles in allem bekommt der Zuschauer viele verarschende Details geliefert, insofern man die original Filme und Serien kennt. Die Bewertung 7 von 10 ist gerechtfertigt, wenn man sich auf ein sehr niedriges Niveau einstellt.


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