Twixt – Virginias Geheimnis

Twixt – Virginias Geheimnis

Originaltitel: Twixt
Genre: Horror-Thriller
Regie: Francis Ford Coppola
Hauptdarsteller: Val Kilmer
Laufzeit: Ca. 90 Minuten
Label: Pandastorm Pictures
FSK 16

Twixt – Virginias Geheimnis   06.12.2012 von Panikmike

Der Regisseur von Der Pate und Bram Stockers Dracula ist wieder zurück. Der Altmeister der Filmkunst schuf erneut ein „etwas anderes“ Werk, welches wir Sofahelden nun auf Blu-ray bekommen haben. Können Val Kilmer als Autor für Hexenromane und die ungewöhnliche Geschichte überzeugen?

 

Hal Baltimore (Val Kilmer) ist ein bekannter und erfolgreicher Autor von Hexenromanen. Allerdings geht es mit seiner Karriere gerade bergab, sodass er selbst sein neuestes Buch promoten muss. In einer abgelegenen Kleinstadt lernt er während seiner Werbetour den ortsansässigen Sheriff Bobby LaGrange (Bruce Dern) kennen, der begeisterter Leser seiner Bücher ist. Nachdem er sich das neueste Werk signieren lässt, erzählt er dem Autor eine Geschichte aus der Stadt. Er ist der Meinung, dass die Mordserie ein idealer Stoff für ein neues Buch wäre. Wenn Halmit Bobby kooperiert, dann würde er dem Autor alle Einzelheiten erzählen und das jüngste Mordopfer, welches noch in der Kältekammer liegt, zeigen.

 

Nachdem Halsich mit seiner Frau mittels Skype unterhalten hat und zu tief ins Glas schaut, erscheint ihm im Traum ein seltsames Mädchen (Elle Fanning). Sie ist weiß angezogen, trägt Gothic-Klamotten und spricht in Rätseln. Plötzlich erwacht Halund ist sich nun sicher, das Buch zu schreiben und zugleich den rätselhaften Fall aufzuklären. Während der Recherche zu seinem neuesten Werk „The Vampire Executions“, stößt er auf seltsame Menschen, grausame Geschichten und einer Verbindung zu seinem eigenen Leben …

 

Ich mag Val Kilmer, auch wenn seine letzten Filme nicht gerade das Gelbe vom Ei waren. Seine Rolle in Twixt ist zwar nicht gerade herausfordernd, dennoch nimmt man ihm den Charakter Hal ab. Die Kombination aus Mystery-Thriller und Horror kann punkten, auch wenn mittendrin diverse langweilige Szenen vorhanden sind. Das Setting hingegen ist stets interessant. Die Kleinstadt, der Kirchturm mit den sieben Uhren und auch die Traumwelt sind sehr gut gestaltet. Regisseur Francis Ford Coppola hat mit Twixt zwar kein neues Meisterwerk erschaffen, dennoch ist seine Mixtur einen Blick Wert.

 

Bildergalerie von Twixt – Virginias Geheimnis (9 Bilder)

Fans sollten sich die Blu-ray zulegen, sie hat eine viel bessere Qualität als die DVD. Das Bild ist stets klar und detailreich, und sogar die dunklen Szenen sind rauschfrei. Besser könnte es kaum gehen. Auch der Sound wurde gut umgesetzt. Die Stimmen kommen klar und deutlich aus den Boxen und sind perfekt von den Effekten getrennt. Die Dolby Digital Anlage und der Bass haben leider wenig zu tun, eine düstere Stimmung wäre aber mit mehr Einsatz möglich gewesen. Enttäuschend hingegen sind die Extras, denn außer ein paar Trailer gibt es nichts auf der Disc.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ehrlich gesagt tue ich mir sehr schwer, den Film zu bewerten. Einerseits war ich begeistert, weil er ein gut durchdachter und etwas „anderer“ Thriller ist, andererseits hat er seine Längen und das Ungewöhnliche ist einfach – wie soll ich sagen – zu ungewöhnlich. Trotzdem habe ich mich entschieden, ihm 7 von 10 Punkten zu geben, da er einfach hängen bleibt und man als Fan darüber nachdenkt. Twixt – Virginias Geheimnis ist und bleibt ein Werk, welches nicht für die breite Masse gemacht worden ist. Coppola-Fans werden ihre Freude daran haben und einmal ansehen lohnt sich für alle Nicht-Fans trotzdem. Ob der Überraschungseffekt bei der zweiten Sichtung allerdings noch da ist, wage ich aber zu bezweifeln.


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