Unrivaled - King of the Cage

Unrivaled - King of the Cage

Originaltitel: Unrivaled - King of the Cage
Genre: Actionm Kampfsport
Regie: Warren P. Sonoda
Hauptdarsteller: Hector Echavarria, Steven Yaffee
Laufzeit: Ca. 105 Minuten
Label: MIG Filmgroup
FSK 18

Unrivaled - King of the Cage  21.06.2011 von Mr. Holle

Wieder ein Mixed Martial Arts Film, der sich unter der Leitung des ehemaligen Kick Box World Champions Hector Echavarria (u.a. Never Surrender) darum bemüht, eine Kampfsportart der Öffentlichkeit näher zu bringen. Diesmal wird die UFC (ehemals WEC: World Extreme Cagefighting) thematisiert und die Authentizität durch die Besetzung mit fast ausschließlich realen Champions gewahrt. Ob diese Tatsache dem Film hilft?

 

Ringo Duran (Hector Echavarria) ist ein alternder Fighter, der seine besten Tage schon hinter sich hat. Der Körper spielt langsam nicht mehr mit und die 20.000 Dollar Schulden bei Mafia Boss Sergio Ponzo (Al Sapienza) sind alles andere, als gute Voraussetzungen für einen erfüllten Lebensabend. Sergio lässt es sich natürlich nicht nehmen Ringo immer wieder deutlich zu machen, dass er sein Geld gerne zurück hätte. Daher trainiert Ringo trotz aller Schmerzen unermüdlich weiter, um sich regelmäßig bei inoffiziellen Kämpfen seinen Gegnern zu stellen, um ein wenig Geld zu verdienen. Die Kämpfe finden innerhalb eines Gitterkäfigs (Oktagon) statt, in dem zwei Kämpfer aufeinander los gelassen werden. Ein Ringrichter im Käfig sorgt für etwas Ordnung, um das schlimmste zu verhindern. Denn die Regeln sind ganz einfach: Es gibt keine!

 

Nach seinen Kämpfen, die er aus verschiedenen Gründen ständig verliert, zieht sich Ringo in den Stripclub Red Pagoda zurück, in dem er als Türsteher und "Mädchen für alles" zusätzlich ein paar Dollar verdient. Zu seinem Glück ist seine Chefin Kara (Jordan Madley) Krankenschwester, die ihm den einen oder anderen Knochen einrenkt und sich auch um sein sonstiges Wohlbefinden liebevoll kümmert. Diverse nackte Tatsachen runden dabei natürlich das Bild ab. Treu an seiner Seite ist der junge und leicht naive Link (Steven Yaffee), sowie sein Trainer Raphael (Nicolas Campbell), die an ihn glauben und in all seinen Kämpfen unterstützen. Link ist es auch zu verdanken, dass sich Ringo als Teilnehmer einer Großveranstaltung der MCW (Maximum Cage Warrior League) unter der Schirmherrschaft von Christopher “The Pressure” Holland (Rashad Evans) wiederfindet, die unentdeckten Talenten eine Chance geben wollen. Neben Ruhm und einem Profi-Vertrag winken auch 100.000 Dollar als Belohnung. Dadurch hat er nun die unerwartete Möglichkeit alle seine Geldsorgen zu beseitigen und sich selbst zu beweisen. Als absoluter Underdog muss er sich nicht nur seine unerbittlichen Gegner stellen. Auch Sergio und die MCW werfen ihm immer wieder Steine in den Weg. Für Ringo gibt es nur eine Option:  Gewinnen!

 

Für diesen Film wurden diverse Stars der UFC verpflichtet. Neben Rashad Evans sind unter anderem Keith Jardine, Nate Marquardt und Forrest Griffin mit von der Partie. Bands wie z.B. Panik Attack, Kill the Alarm und B´Boss sorgen beim Soundtrack mit Rock und Rap für gute Stimmung. Die DVD bietet eine deutsche und englische Dolby Digital 5.1. Tonspur, sowie eine deutsche Dolby Digital 2.0 Tonspur. Die Bildqualität ist ok, hat aber teilweise eine leicht blaue und gelbe Färbung. Als Bonusmaterial gibt es geschnittene Szenen, Trailer, Hintergrundinformationen und Interviews mit den UFC Darstellern.


Das Fazit von: Mr. Holle

Mr. Holle

Hector Echavarria verkörpert den alternden Fighter Ringo wirklich gut. Die Dialoge sind ok und alles ergibt eine nachvollziehbare und auch sehr geradlinige Story. Die kurzen Zwischenansagen des von den Kämpfen berichtenden Fernsehsenders sind witzig gemacht, da sie typisch amerikanisch überzogen sind. Leider schneidet die UFC nicht bei allem gut ab. Alles scheint durch Lug und Betrug von der Mafia verseucht und bestimmt zu sein. Der bei den Kämpfern gegenseitige Respekt wird zwar immer wieder ins Spiel gebracht, aber durch die vielen unfairen Geschehnisse nicht wirklich glaubhaft gemacht. Auch sind die Kampfszenen teilweise unübersichtlich geschnitten und wirken dadurch hin und wieder gestellt. Wer aber eine solide „Rocky Storie“, sowie Blut und reichlich nackte Haut sehen möchte, wird nicht enttäuscht werden.




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